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PSYNDEX Tests Review für BUEVA-III - Basisdiagnostik Umschriebener Entwicklungsstörungen im Vorschulalter - Version III

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12542
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This is a PSYNDEX Tests Review of BUEVA-III - Basisdiagnostik Umschriebener Entwicklungsstörungen im Vorschulalter - Version III. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BUEVA-III - Basisdiagnostik Umschriebener Entwicklungsstörungen im Vorschulalter - Version III. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit der Basisdiagnostik Umschriebener Entwicklungsstörungen im Vorschulalter - Version III (BUEVA-III; Esser & Wyschkon, 2016) werden Umschriebene Entwicklungsstörungen bei Vorschulkindern frühzeitig erfasst. Auch im Rahmen von Schuleingangsuntersuchungen kann der Vorschultest angewandt werden. Aufbau: Die Testbatterie besteht aus 11 Subtests mit steigender Schwierigkeit und folgender Reihenfolge: (1) Nonverbale Intelligenz, (2) Verbale Intelligenz, (3) Rezeptive Sprache, (4) Expressive Sprache, (5) Visuomotorik, (6) Zahlen- und Mengenverständnis, (7) Artikulation, (8) Körperkoordination, (9) Phonologische Bewusstheit, (10) Aufmerksamkeit und (11) Arbeitsgedächtnis. Vierjährigen Kindern werden mit Ausnahme des Subtests "Rezeptive Sprache" weniger Items dargeboten als Fünf- bis Sechsjährigen. Für jeden Subtest werden Beispielitems dargeboten. Die Kurzform der BUEVA-III besteht aus folgenden Subtests: Nonverbale Intelligenz, Verbale Intelligenz, Expressive Sprache, Zahlen- und Mengenverständnis, Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis. Grundlagen und Konstruktion: Die BUEVA-III basiert auf der Klassischen Testtheorie und ist die dritte bzw. vierte Version der BUEVA-Reihe. Bereits 1980 wurde von Esser eine Vorversion der Testbatterie entwickelt und erprobt. Anhand von zwei Pretests mit N = 60 Kindergartenkindern erfolgte eine Auswahl und die Entwicklung von geeigneten Aufgaben. Ergebnisse zu den Durchführungs- und Auswertungsrichtlinien sowie zu Trennschärfe und Itemschwierigkeit der Items trugen zur Weiterentwicklung des Verfahrens bei. Die BUEVA umfasste sechs Subtests (Nonverbale Intelligenz, Artikulation, Expressive Sprache, Rezeptive Sprache, Sensumotorik, Aufmerksamkeit). Die zweite Version (BUEVA-II) wurde zur Aktualisierung der Normen (im Jahre 2005) und zur Erweiterung der bisherigen Subtests sowie des Altersgeltungsbereichs (Altersrange: 4;0 bis 6;5 Jahre) entwickelt. Eine Itemanalyse der Vorversion der BUEVA-III an N = 110 Kindergartenkindern (Alter: 45-75 Monate, M = 60.58, SD = 7.48) führte zur Eliminierung von ungeeigneten Itemssowie zur Festlegung der Reihenfolge der Items nach Schwierigkeitsniveau. Außerdem konnten anhand der Zeichnungen der Kinder die Auswertungskriterien für den Subtest Visuomotorik bestimmt werden. Da unterdurchschnittliche Entwicklungen erfasst werden, befinden sich im Test größtenteils leichte Aufgaben, sodass sich die Trennschärfen meist im mittleren Bereich bewegen (rit = .11 - .69). In der BUEVA-III wurden in Bezug zur Vorgängerversion (1) bisherige Subtests (Nonverbale Intelligenz, Visuomotorik, Aufmerksamkeit) durch neu entwickelte Tests ersetzt, (2) es wurden leichte Items für die Subtests "Verbale Intelligenz", "Expressive Sprache" und "Arbeitsgedächtnis" hinzugefügt, um im unteren Leistungsbereich besser zu differenzieren. (3) Es wurden neue Subtests aufgenommen: "Rezeptive Sprache", "Körperkoordination", "Zahlen- und Mengenverständnis" und "Phonologische Bewusstheit". (4) Die Normen wurden aktualisiert. Zudem liegen sie jetzt in 3-Monatsschritten statt in 6-Monatsschritten vor. (5) Neue Gesamtwerte liegen vor. (6) Die Bildvorlagen wurden komplett überarbeitet. (7) Eine Kurzform der BUEVA-III bestehend aus sechs Subtests liegt als Alternative zum umfangreichen Verfahren vor. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) für alle Subtests sowie die Gesamtwerte getrennt nach den drei Altersgruppen wurde ermittelt, die im Durchschnitt zwischen Alpha = .80 und .90 liegen. Hohe interne Konsistenzen finden sich für die Gesamtwerte "Sprache" und "Entwicklungsstand" zwischen Alpha = .94 und .96. Altersunabhängige Alpha-Werte für die einzelnen Subtests bewegen sich zwischen Alpha = .73 (Artikulation) und .95 (Gesamtwert Sprache). Die Stabilität (Neun-Monate-Intervall) wurde durch die Korrelation der T-Werte zu beiden Zeitpunkten berechnet. Die Werte liegen für alle Subtests im niedrigen bis mittelhohen Bereich (rtt = .39 - .75). Die Werte für die Gesamtwerte zeigen mit Ausnahme von "Motorik" (rtt = .52) höhere Stabilitäten von rtt = .69 - .85. Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet. Validität: Die Interkorrelationen (nach Pearson) zwischen den einzelnen Subtests der BUEVA-III sowie zwischen den Gesamtwerten wurden ermittelt. Beim Auspartialisieren des Alters sinken die Korrelationskoeffizienten, die stärksten Zusammenhänge bleiben jedoch weiterhin als solche erhalten. Die Subtests erreichen Werte zwischen r = .12 und .69. Die Interkorrelationen zwischen den Gesamtwerten sowie dem Gesamtwert für die Kurzform liegen im höheren Bereich. So korrelieren z. B. die Gesamtwerte "Gesamtintelligenz" und "Sprache" mit r = .82 und der "Entwicklungsstand Langform" und "Entwicklungsstand Kurzform" mit r = .96. Als Nachweis für die konvergente Validität wurden mehrere Testverfahren, die einzelne Entwicklungsbereiche der BUEVA-III erfassen, miteinander korreliert. Alle Koeffizienten waren erwartungsgemäß positiv und mit einigen Ausnahmen über r = .40. Als Nachweis der Konstruktvalidität werden Effektstärken angegeben, z. B. konnten für den Sozioökonomischen Status der Elternkleine bis mittelgroße Effekte (ES (w) = .14-.39) nachgewiesen werden. Weiterhin wurden die Angaben der Eltern über Entwicklungsbeeinträchtigungen des Kindes mit den Testergebnissen verglichen. Kinder, deren Artikulation von den Eltern als beeinträchtigt angegeben wurde, erreichten in dem Subtest "Artikulation" weniger Punkte als die Vergleichsgruppe. Für die prognostische Validität der einzelnen Entwicklungsbereiche wurden die Daten des SCHUES-Projekts mittels vier Erhebungszeitpunkten überprüft (t1 = vorletztes Kindergartenjahr, t2 = letztes Kindergartenjahr, t3 = zweites Halbjahr der 1. Klasse, t4 = zweites Halbjahr der 2. Klasse). Die BUEVA-III-Subtests eignen sich als Prädiktoren für Schulerfolg. Die Werte, die Kinder in der BUEVA-III erzielen, bleiben über ein bis drei Jahre sehr stabil. Dies konnte durch den Vergleich mit den Resultaten in der BUEGA nachgewiesen werden. Die Spezifität und die Sensitivität für ausgewählte Subtests der BUEVA-III wurden berechnet. ZumMesszeitpunkt t1 wurden für sechs Subtests, die die Gesamtintelligenz vorhersagen sollen, eine Sensitivität von 79% und eine Spezifität von 86% erreicht, während zum Messzeitpunkt t2 die Sensitivität und die Spezifität für fünf Subtests über 91% lag. Normen: Im Rahmen der SCHUES-Studie wurden insgesamt N = 3 875 Datensätze aus wiederholten Messungen für die Normierung gesammelt. Die beiden Erhebungszeitpunkte (2011 und 2012) werden aufgrund eines Acht-Monat-Intervalls als zwei voneinander unabhängige Messungen angesehen. Die Stichprobe bestand aus Kindern zahlreicher Kitas aus dem nordöstlichen Bereich Deutschlands (Berlin, Potsdam, Brandenburg und Umgebung). Die Geschlechterverteilung für die einzelnen Altersgruppen ist etwa gleichgroß. Es liegen Normen in Form von T-Werten für alle Subtests-Rohwerte, die nach Alter in Dreimonatsstufen vorliegen. Außerdem werden für die Gesamtwerte T-Werte für alle Altersgruppen angegeben. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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