PSYNDEX Tests Review für BUEVA - Basisdiagnostik für umschriebene Entwicklungsstörungen im Vorschulalter
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/13008
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BUEVA - Basisdiagnostik für umschriebene Entwicklungsstörungen im Vorschulalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BUEVA - Basisdiagnostik für umschriebene Entwicklungsstörungen im Vorschulalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: BUEVA ist eine Testbatterie zur Diagnose von Teilleistungsstörungen bei Vorschulkindern, mit dem Ziel, betroffene Kinder frühzeitig vor Schuleintritt fördern zu können. BUEVA differenziert im unteren Leistungsbereich und kann nicht zur Diagnose besonderer Begabungen verwendet werden. Aufbau: Die Testbatterie besteht aus fünf (Vierjährige) bzw. sieben (Fünfjährige) Untertests, die aus bereits existierenden Verfahren zusammengestellt wurden, aber für die BUEVA z.T. verändert wurden. Folgende Tests werden verwendet: (1) Columbia Mental Maturity Scale (CMM; nonverbale Intelligenz), (2) Visuomotorik aus Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung (Sensumotorik), (3) Möhring-Test (Kurzform; Artikulation), (4) Grammatiktest aus dem Psycholinguistischen Entwicklungstest (PET; Expressive Sprache), (5) Wörterergänzen aus dem PET (Rezeptive Sprache); nur für Fünfjährige: (6) Frankfurter Test für fünfjährige-Konzentration (FTF-K; Aufmerksamkeit I), (7) Zahlenfolgetest aus dem PET (Aufmerksamkeit II). Eine "Umschriebene Entwicklungsstörung" (UES) wird diagnostiziert, wenn die T-Werte der Untertests 2, 3, 4, oder 5 < = 35 betragen bei gleichzeitiger Differenz von mindestens 15 T-Wert-Punkten zu Untertest 1. Grundlagen und Konstruktion: Die vorliegende Testbatterie wurde zusammengestellt, da dem Autor nahezu alle verfügbaren Testverfahren für entwicklungsrückständige Kinder zu schwer erschienen oder auf den jüngeren Altersstufen an zu kleinen Stichproben normiert wurden. Der Begriff der "Teilleistungsstörung" wird synonym zum Begriff der "Umschriebenen Entwicklungsstörung" (UES) gebraucht, wie er in den Forschungskriterien der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) definiert wird. Im Gegensatz zum Diagnostischen und Statistischen Manual psychischer Störungen (DSM-IV) wird die Diagnose UES nur vergeben, wenn die Kinder über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen und lediglich in einem umschriebenen Leistungsbereich gravierende Defizite aufweisen. Als für das Vorschulalter relevant werden folgende UES beschrieben: (1) Artikulationsstörung, (2) Expressive Sprachstörung, (3) Rezeptive Sprachstörung, (4) Umschriebene Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen. 1980 hatte Esser im Auftragder Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine Testbatterie zusammengestellt, die zur Untersuchung bedeutsamer Einzelfertigkeiten von Vorschulkindern geeignet sein sollte. Anhand zweier Voruntersuchungen an 120 Kindern (je 60 Vier- und Fünfjährige) wurden an den ausgewählten Verfahren Modifikationen durchgeführt. Zum einen wurden Items eliminiert, zum anderen wurden Modifikationen hinsichtlich der Durchführung (Instruktion, Darbietung, Auswertungsrichtlinien) vorgenommen. Außerdem wurden Tests zur Überprüfung der Aufmerksamkeit aufgenommen. Anhand von 657 Kindergartenkindern von 4;6-4;11 und 5;6-5;11 Jahren wurden die Aufgabenschwierigkeiten und Trennschärfen der Untertests berechnet. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Es zeigten sich insgesamt relativ geringe Aufgabenschwierigkeiten und in einigen Untertests eine nicht optimale Schwierigkeitsreihung der Items. Beeinflusst durch die geringen Aufgabenschwierigkeiten überstiegen auch die Trennschärfen selten Werte von .60. Reliabilität: Die internen Konsistenzen für die Untertests Möhring, Grammatik-Test und Wörter ergänzen lagen zwischen .68 und .85, die für FEW bei .55 bzw. .57. Für CMM, FTF-K und ZFG werden Reliabilitätskoeffizienten aus der Literatur zu den Verfahren angegeben. Validität: Mit dem Wiener Entwicklungstest (WET) korrelierte die BUEVA zu .79. (Gesamtwerte), mit dem Potsdamer Erzieherfragebogen zu -.59 (n = 65). Die BUEVA-Ergebnisse im Alter von viereinhalb Jahren eigneten sich zur Vorhersage des schulischen Funktionsniveaus mit acht Jahren und von Kindern mit schwachen Rechtschreib- bzw. Rechenleistungen im Alter von acht Jahren. Die Prädiktion der Lesefertigkeiten fiel ungünstiger aus. Normen: Es liegen Normen (T-Werte, Prozentränge) für vier Altersgruppen von 4;0 bis 5;11 Jahren aus einer Stichprobe von 657 Kinder aus 24 Kindergärten in drei industriellen Mittelstädten eines westfälischen Kreises vor. Die Normierung fand 1980 statt. Mit Hilfe der Daten von 110 Viereinhalbjährigen aus der Mannheimer Risikokinderstudie, die 1990 bis 1992 untersucht worden waren, wurde die Gültigkeit der Normen bestätigt. Zusätzlich werden Normen aus einer Einschulungsuntersuchung (N = 1930) in Schleswig-Holstein angegeben. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



