PSYNDEX Tests Review für SPS-J-II - Screening psychischer Störungen im Jugendalter - II
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12410
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SPS-J-II - Screening psychischer Störungen im Jugendalter - II. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SPS-J-II - Screening psychischer Störungen im Jugendalter - II. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Screening psychischer Störungen im Jugendalter - II (SPS-J-II; Hampel & Petermann, 2012) wurde entwickelt, um psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen festzustellen und auf dieser Basis frühzeitige Interventionsmaßnahmen einzuleiten. Das Verfahren stellt eine deutschsprachige Adaptation des amerikanischen Reynolds Adolescent Adjustment Screening Inventory (RAASI; Reynolds, 2001) dar, welches auf dem dimensionalen Klassifikationsvorschlag von emotionalen und Verhaltensstörungen nach Achenbach (1991) basiert. Darin werden externalisierende und internalisierende Störungen unterschieden. Bei ersteren äußert sich die Symptomatik nach außen hin (z.B. antisoziale Persönlichkeitsstörung oder ADHS) wohingegen sie sich bei letzteren nach innen wendet (z.B. depressive, Angst- und Zwangsstörungen). Das Screening erfasst psychische Störungen auf diesen beiden Faktoren mittels Selbstauskunft. Aufbau: Der Test besteht aus 32 Items, welche die vier Subtests Aggressiv-dissoziales Verhalten (AV; 8 Items), Ärgerkontrollprobleme (AK; 8 Items), Ängstlichkeit/Depressivität (AD; 6 Items) und Selbstwertprobleme (SW; 10 Items) auf einer dreistufigen Skala ("nie oder fast nie", "manchmal" und "fast immer") erfassen. Die beiden Subtests AV und AK zählen ferner zum Sekundärtest "Externalisierende Störungen (EXT)", wohingegen sich AD und SW auf "Internalisierende Störungen (INT)" beziehen. Zudem werden EXT und INT zu einem Gesamtwert für das globale Ausmaß psychischer Störungen addiert. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren wurde auf Grundlage der Klassischen Testtheorie als Übersetzung des amerikanischen RAASI (Reynolds, 2001) entwickelt, das seinerseits auf der Basis der Adolescent Psychopathology Scale (APSI; Reynolds, 1998) erstellt wurde. Diesem entnahm Reynolds (2001) vier der 40 Subtests, welche gleichermaßen internalisierende und externalisierende Störungen erfassen, und wählte aus diesen vier Subtests die 32 trennschärfsten Items aus. Hampel und Petermann (2012) ließen die englischsprachige Version von vier unabhängigen Übersetzern (davon einem Muttersprachler) ins Deutsche übertragen und testeten sie Anfang August 2002 an 72 Schülern der sechsten/siebten Klasse. Das so entwickelte Verfahren nannten sie Screening psychischer Störungen im Jugendalter (SPS-J; 2005). Das SPS-J-II stellt lediglich eine Neuauflage des SPS-J mit Neunormierung und Einbindung weiterer Validierungsstudien dar. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz, ermittelt über Cronbachs Alpha, liegt für die einzelnen Subtests zwischen .75 und .84, für die zwei Sekundärtestwerte zwischen .82 und .86 und für den Gesamtwert bei .87. Betrachtet man die interne Konsistenz nach Alter und Geschlecht differenziert liegt Cronbachs Alpha für die Subtests zwischen .73 und .85, für die Sekundärtests bei .78 und .87 und für den Gesamtwert zwischen .86 und .89. Bei einer klinischen Stichprobe befindet sich der Wert für die vier Subtests sogar zwischen .81 und .90. Die Retestreliabilität liegt in einem sechswöchigen Zeitraum bei den Subtestwerten zwischen .55 und .72, bei den Sekundärtestwerten zwischen .69 und .72 sowie für den Gesamtwert bei .73. Bei einem Zweijahres-Zeitraum beträgt diese für die Subtestwerte zwischen .24 und .48 und für die Sekundärtests zwischen .43 und .50. Validität: Bei der Konstruktvalidität zeigen sich hypothesenkonforme Skaleninterkorrelationen, die faktorielle Validität konnte allerdings nicht vollständig nachgewiesen werden. Zusammenhänge mit den konstruktnahen Verfahren Youth Self-Report, Stressverarbeitungsfragebogen für Kinder und Jugendliche, Fünf-Faktoren-Fragebogen für Kinder und Deutsche Child Behavior Checklist belegen die konvergente Validität. Hinsichtlich der Kriteriumsvalidität zeigt sich, dass das SPS-J-II zwischen gesunden Personen und solchen, welche an Ängstlichkeit/Depression oder ADHS leiden sowie selbstverletzendes Verhalten zeigen, gut trennen kann. Fernen differenziert es gut zwischen Personen mit und ohne Gewalterfahrung sowie Tätern und Opfern. Normen: Als Normen werden nach Geschlecht und Klassenstufen differenzierte T-Werte und Prozentränge für die vier Subtests und den Gesamtwert angegeben, welche an einer Stichprobe von 1 076 Jugendlichen erstellt wurden. Ein Normierungsjahr wird nicht genannt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



