PSYNDEX Tests Review für DITKA - Diagnostisches Inventar taktil-kinästhetischer Alltagshandlungen von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12945
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of DITKA - Diagnostisches Inventar taktil-kinästhetischer Alltagshandlungen von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu DITKA - Diagnostisches Inventar taktil-kinästhetischer Alltagshandlungen von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Diagnostische Inventar taktil-kinästhetischer Alltagshandlungen von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter soll bei Kindern mit Problemen der Wahrnehmungsorganisation als Hilfe für deren systematische Beobachtung dienen, die in einen individuellen Förderplan münden soll. Die Kernaufgaben dienen dabei im Sinne eines Screenings der schnellen Identifizierung von förderbedürftigen Kindern. Aufbau: DITKA umfasst 60 Aufgaben, die verschiedene motodiagnostische Situationen darstellen (6 "Kernaufgaben" und 54 "Beobachtungssituationen"). Die als spielerische Situationen aufgebauten Anforderungen variieren entsprechend dem Modell der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung hinsichtlich der Entwicklungsstufe (Differenzierung, Lokalisation, Strukturierung), entsprechend dem Komplexitätsgrad (taktil-kinästhetisch, Körperorientierung, Praxie) und der Strukturstufe (erkennen/unterscheiden, Figur-Grund, Memorisation, Zusammenhänge herstellen). Ergänzt wird die Diagnostik durch einen Fragenkatalog, der als Anregung für weitere Beobachtungen oder für ein Eltern- oder Lehrergespräch dienen soll. Für verschiedene Feststellungen ist anzukreuzen, ob das Kind die jeweiligen Verhaltensweisen beherrscht ("nein", "ja", "manchmal, wenn"). Dabei ist für jedes Item angegeben, welchem Komplexitätsgrad es schwerpunktmäßig zuzuordnen ist. Die Fragen beziehen sich auf (1) Beobachtungen zu Hause, (2)Beobachtungen in der Schule und auf das (3) Selbstkonzept. Anhand der Kernaufgaben, Beobachtungssituationen und dem Fragenkatalog wird nach Aufstellung von Beobachtungs- und Förderhypothesen ein individueller Förderplan erstellt und es werden auf dessen Grundlage Fördermaßnahmen durchgeführt. Grundlagen und Konstruktion: Theoretischer Hintergrund des Inventars ist eine systemisch orientierte Psychomotorik, in deren Mittelpunkt nicht mehr die Verbesserung der motorischen Funktion eines Kindes steht, sondern u.a. die Entwicklung eines stabilen positiven Selbstkonzepts des Kindes, die Beachtung der systemischen Beziehungen zu den für das Kind bedeutsamen Personen und die Betonung der Stärken des Kindes. Die Autoren gehen davon aus, dass die taktil-kinästhetische Wahrnehmung von fundamentaler Bedeutung für eine sich immer weiter ausdifferenzierende Körperorientierung und Handlungsfähigkeit (Praxie) ist und begründen dies mit den engen Zusammenhängen zwischen Wahrnehmung und Bewegung. Konkrete praktische Handlungen seien Voraussetzung für gedankliches Handeln, das wiederum konkrete Handlungen auslöse, also "Lernen durch Bewegung". Die erstellten Aufgaben basieren auf einem entwicklungspsychologischen Modell der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung, welches auf dem Handlungsmodell der auditiven Wahrnehmungberuht. Das Modell ist hierarchisch aufgebaut und setzt sich aus drei Entwicklungsstufen der Wahrnehmung (Differenzierung, Lokalisation und Strukturierung) sowie aus verschiedenen Komplexitätsgraden zusammen (Taktil-kinästhetisch, Körperorientierung, Praxie). Die genannten Entwicklungsstufen werden weiter unterteilt in zwei Strukturstufen, die in Anlehnung an Eggert (1992) die Wahrnehmungstätigkeiten des Erkennens, des Unterscheidens und der Figur-Grund-Wahrnehmung umfassen. Die Aufgaben wurden so zusammengestellt, dass die verwendeten Materialien den Kindern vertraut sind. Ein Pretest mit vier Kindern führte aufgrund zeitlicher Aspekte und Konzentrationsmängeln zur Reduktion von 10 Aufgaben auf 7 Aufgaben. Empirische Prüfung und Gütekriterien: 5 Aufgaben wurden mit 56 Kindern (Durchschnittsalter 7 Jahre, 1. und 2. Klasse) in Vierergruppen durchgeführt. Aufgrund der Resultate wird der Schluss gezogen, dass die Aufgaben "für ein Screening der taktil-kinästhetischen Wahrnehmungskompetenzen für Kinder im Grundschulalter geeignet" sind. Die Schwierigkeiten der fünf Aufgaben werden mit Werten zwischen 87.5% und 100%) angegeben. Ansonsten liegen weder Angaben zu Gütekriterien vor noch sind Normwerte verfügbar. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



