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Coping im familiären Kontext: Aktive und vermeidende Strategien bei Jugendlichen aus Scheidungsfamilien

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PsychArchives2022-11-21 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-38981
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Das Bewältigungsverhalten von Kindern und Jugendlichen hat sich in vielen Studien als zentrale Moderatorvariable für die Auswirkungen belastender Lebensereignisse erwiesen. In einer von Suls und Fletcher (1985) durchgeführten Meta-Analyse über die Effektivität unterschiedlicher Bewältigungsstrategien waren vermeidende Bewältigungsmuster in der Akutphase nach dem belastenden Ereignis wirksamer, nicht-vermeidende Strategien erwiesen sich dagegen auf lange Sicht als überlegen. Der familiäre Kontext, in dem sich Coping-Strategien entwickeln, wurde jedoch bislang nur selten berücksichtigt Im Rahmen der Heidelberger Scheidungsstudie (Lehmkuhl 1987,1988) fanden wir im Vergleich mit einer parallelisierten Kontrollgruppe, daß Jugendliche sieben Jahre nach der Scheidung häufiger vermeidende Strategien bei der Bewältigung belastender Lebensereignisse einsetzten. Zur Überprüfung familiendynamischer Einflüsse auf das Bewältigungsverhalten entwickelten wir lineare Strukturgleichungsmodelle, die das Familienklima der Nachscheidungsfamilien über sieben Jahre abbilden. Aktive und vermeidende Coping-Strategien unterlagen dabei unterschiedlichen Langzeiteffekten. Familienklimata, die in den ersten Jahren nach der Scheidung durch Offenheit und Zusammenhalt gekennzeichnet waren, begünstigten aktive, problemorientierte Bewältigungsmuster. Vermeidende Strategien traten dagegen bei Nachscheidungsfamilien mit anhaltend hohem Konfliktpotential und ausgeprägter elterlicher Kontrolle auf. unknown unknown
提供机构:
Huss, Michael Lehmkuhl, Ulrike
创建时间:
2022-11-21
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