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Der Musikgeschmack im Grundschulalter – Neue Daten zur Hypothese der Offenohrigkeit Music taste in primary school age - New data on the hypothesis of open ears [Translated with www.DeepL.com]

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PsychArchives2020-05-20 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/2555
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Das Ziel dieser Studie ist eine Übersetzung der sogenannten Offenohrigkeitshypothese in möglichst einfache experimentelle Hypothesen. Das Phänomen Offenohrigkeit bezeichnet eine tolerante Einstellung junger Kinder gegenüber für sie unkonventioneller Musik. Einzelne frühere Untersuchungen dazu werden kritisch diskutiert. Aus ihnen wird ein geeigneter Versuchsplan für die vier Grundschuljahrgänge abgeleitet, um zeitliche Übergangspunkte von höherer zu geringerer Offenohrigkeit mittels sogenannter a-priori-Kontraste zwischen den Klassenstufen aufzudecken. Auf einem klingenden Fragebogen gaben 186 Grundschüler Gefallensurteile zu Musikbeispielen unterschiedlicher Genres (Klassik, Avantgarde, Pop und ethnische Musik) ab. Die Ergebnisse zeigten eine Abnahme der Offenohrigkeit zwischen der ersten und zweiten Klassenstufe. Überraschenderweise basierte diese Abnahme auf den Urteilen über klassische Musik. Das Ergebnis stimmt nicht überein mit einer Re-Analyse der Daten von Schellberg & Gembris (2003), in denen eine Abnahme zwischen der dritten und vierten Klassenstufe festgestellt wurde. Abschließend werden die Angemessenheit des vorliegenden Querschnitt-Designs und die Operationalisierung von „unkonventioneller" Musik diskutiert. The aim of this study is the direct transformation of the open-earedness hypothesis into straightforward experimental hypotheses. Open-earedness re fers to the premise that young children have more tolerant attitudes towards unconventional music. Several previous studies on this topic are critically evaluated. An experimental design for the four grades in primary school was then developed to reveal transitions from high to lower open-earedness by means of a priori contrasts. With a „sounding questionnaire" 186 pupils gave judgements of liking for musical examples of different genres (classical, avantgarde, ethnic, and popular music). The results revealed a decline in open-earedness between grades one and two. Surprisingly, this decline was based on the judgements for classical music. This result does not agree with a data re-analysis of Schellberg & Gembris (2003) which showed a decline between grades three and four. Finally, the suitability of the present cross-sectional design and the operationalization of „unconventional" music are discussed. https://www.pubpsych.de/get.php?id=0246399 peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Hogrefe
创建时间:
2020-05-20
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