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PSYNDEX Tests Review für Zareki - Testverfahren zur Dyskalkulie

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13004
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of Zareki - Testverfahren zur Dyskalkulie. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu Zareki - Testverfahren zur Dyskalkulie. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern soll die Diagnose einer Dyskalkulie erlauben, um die betroffenen Kinder frühzeitig fördern zu können. Das Verfahren kann in der psychoanalytisch orientierten Persönlichkeitsdiagnostik eingesetzt werden. Mit ihm lassen sich mindestens vier hypothetische Persönlichkeitsdimensionen erschließen: (1) Ich-Reife, (2) emotionale psychophysische Aktivierungsbereitschaft, (3) kognitives Kontrollprinzip einer Tendenz zum Durchbrechen etablierter Muster des Realitätstestens versus Tendenz zur Konsolidierung in einfache (realitätsunmittelbar vorgeprägte) Auffassungsschemata, (4) kognitives Kontrollprinzip der Feldartikulation. Aufbau: Der Zareki besteht aus 11 Untertests. Die Aufgaben werden mündlich oder mittels Testvorlagen vom Versuchsleiter präsentiert und sind von den Kindern durch motorische, mündliche oder schriftliche (Antwortbögen) Reaktionen zu beantworten. Folgende Untertests werden unterschieden: (1) Abzählen, (2) Zahlen rückwärts mündlich, (3) Zahlenschreiben, (4) Kopfrechnen (Additionen und Subtraktionen), (5) Zahlenlesen, (6) Anordnen von Zahlen auf einem Zahlenstrahl, (7) Zahlenvergleich (Worte), (8) Perzeptive Mengenbeurteilung, (9) Kognitive (kontextuelle) Mengenbeurteilung, (10) Textaufgaben, (11) Zahlenvergleich (Ziffern). Neben der Gesamtpunktzahl erfolgt die Diagnosestellung auch über die Bildung dreier Indizes, die durch Addieren bestimmter Subtests gebildet werden: (1) Kulturvermitteltes Zahlenwissen, (2) Rechnen und (3) Visuell-analoge Zahlenrepräsentanz. Nach einer generellen Instruktion über den Testablauf werden dem Probanden die Bildtafeln des Rorschach, evtl. stattdessen auch desBeRo, FuRo gezeigt, wobei er zu jedem Bild die Frage erhält: "Was könnte das sein?" Die Bilddeutungen und sonstige Äußerungen des Probanden werden wörtlich protokolliert, die Kodifizierung erfolgt anhand spezieller Leitfäden mit speziellen Auswertungsbeispielen. Grundlagen und Konstruktion: Weil Zahlen für die Bewältigung des Lebens eine große Rolle spielen, kommt der frühzeitigen Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten der Zahlenverarbeitung eine große Bedeutung zu - auch um neben Beeinträchtigungen des Bildungsverlaufs Störungen der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Anpassung zu verhüten. Theoretisch basiert der Zareki auf Erkenntnissen der modernen kognitiven Entwicklungsneuropsychologie. Bezug genommen wird einmal auf das Modell von Rourke (1993), welches die Bedeutung lateralisierter visuell-räumlicher und sprachlicher Basisfunktionen hervorhebt. Außerdem wird das "Triple Code Model" von Dehaene (1992) herangezogen, welches verschiedene Module für die Zahlenverarbeitung verantwortlich macht. Beide Modelle werden in Andersons Theorie der "Minimalen kognitiven Architektur" (1992) verbunden. Entsprechend der verschiedenen Modelle und Untersuchungen wird davon ausgegangen, dass sowohl genetische Prädispositionen als auch spezifische Umwelteinflüsse undLernerfahrungen die Ausbildung der Module und deren wechselseitige Verknüpfungen im Verlauf des Lebens bedingen. Die Untertests "Zählen rückwärts mündlich" und "Zahlenstrahl" wurden unverändert aus der Akalkuliebatterie für Erwachsene (EC301) übernommen. Ziel bei der Konzeption war eine Modifikation des Rorschachtests hinsichtlich Standardisierung des Reizfeldes und der Testdurchführung, der Testproduktion, der Kodifizierung von Attributen der Deutungsproduktion, der Entwicklung von empirisch abgesicherten Interpretationshypothesen zu den einzelnen Kodifizierungen und der psychometrischen Kontrolle der kodifizierten Deutungsproduktion. In der Würzburger Rorschachmodifikation wird die Deutungsproduktion des Probanden in folgende standardisierte inhaltliche und formale Kodifizierungen (Kodes) überführt: Arealdetaillierung, Angst, Ausfall, Barriere, Farbrelevanz, Gestaltspezifität, Hostilität, Helligkeitsrelevanz, Iteration, Kinetik, Lageparanomalität), Menschenhaltigkeit,Partialisierung, Pluralität, Positivität, Reaktionszeit, Tierhaltigkeit, Verbhaltigkeit, Zwischenfigurprominenz, dazu im Hinblick auf spezielle Fragestellungen Inhaltskonvergenz, Originalität. Zur Kodifizierung werden Interpretationshypothesen vorgestellt, die in der traditionellen Rorschachforschung erarbeitet und empirisch partiell gesichert wurden. Die Hypothesen stehen vorwiegend im Rahmen der für die Rorschachforschung maßgeblichen psychoanalytischen Persönlichkeitskonzeptionen (insbesondere ihrer ichpsychologischen Variante). Empirische Prüfung und Gütekriterien: Itemkennwerte und Testgütekriterien wurden anhand der Eichstichprobe (238 Kinder der zweiten bis vierten Grundschulklassen des Kantons Zürich) und einer klinischen Stichprobe (40 Kinder) im Alter zwischen 7;6 und 10;11 Jahren untersucht. Anhand der angegebenen Mittelwerte zeigt sich, dass der Zareki eher leichte Aufgaben enthält und somit vor allem im unteren Leistungsbereich differenziert. Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Zareki-Untertests liegen für die Eichstichprobe zwischen .22 und .78. Die interne Konsistenz für den Gesamttest betrug .89 (Eichstichprobe) bzw. .90 (klinische Stichprobe). Validität: Eine Faktorenanalyse anhand der Daten der Eichstichprobe ergab eine Vierfaktorenlösung, die sich inhaltlich gut interpretieren ließ. Außerdem konnte der Zareki gut zwischen Kindern mit Schwierigkeiten beim Rechnenlernen und solchen ohne Schwierigkeiten (Lehrerurteil) differenzieren. Es ergab sich eine hohe Übereinstimmung der Zareki-Diagnosen mit der Diagnose nach ICD-10 (F 81.2 und F 81.3; klinische Stichprobe). Normen: Es liegen Normen (Prozentränge) für drei Altersgruppen A1 (7;6 - 8;11 Jahre, n = 75), A2 (9;0 - 9;11 Jahre, n = 81) und A3 (10;0 - 10;11 Jahre, n = 82) aus der Eichstichprobe vor. Für 15 Kodifizierungen, die als Ratingskalen fungieren, ergab sich eine durchschnittliche Interobjektivität von .95 (trainierte Auswerter). Reliabilität: Bei der an vier Personenstichproben vorgenommenen Überprüfung der Stabilität der Kodifizierungen (15 bis 18 Kodes) ergaben sich mittlere Stabilitätskoeffizienten (Split-half, testlängenkorrigiert) von .60 bis .70 (je nach Kode .33 bis .91. Die Wiederholungszuverlässigkeit betrug für sechs Kodes bei einem Retestabstand von 8 Tagen .66. Die Interpretationsobjektivität wurde nicht untersucht. Validität: In einer Untersuchung zur strukturellen Validierung ließ sich ein Großteil der Kodifizierung auf vier, den Interpretationshypothesen der Kodifizierungen entsprechenden orthogonalen Dimensionen anordnen: Dimension (I) der Bewusstseinsreife (Selbsteinsicht, soziales Verständnis, planvolle Zukunftsperspektive, realitätsorientierte Kontrolle von Bedürfnissen und Emotionen, kognitiv-intellektuelle Plastizität), Dimension (II) emotionaler psychophysischer Aktivierung, Bipolare Dimension (III) i.S. eines Programms des Realitätstestens, Dimension (IV) i.S. des kognitiven Kontrollprinzips der Feldartikulation. Faktorenanalytische Befunde deuten auf geschlechtsspezifische Differenzen der Dimensionsstruktur der Kodifizierungen hin (Tendenz zu stärkerer Ausdifferenzierung bei Männern). Normen: Für 17 Kodifizierungen werden Grobnormen (Quartilwerte) geboten, anwendbar auf Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene (n = 104). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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