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PSYNDEX Tests Review für HPI - Hamburger Persönlichkeitsinventar

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PsychArchives2025-08-04 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/14856
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This is a PSYNDEX Tests Review of HPI - Hamburger Persönlichkeitsinventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu HPI - Hamburger Persönlichkeitsinventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das HPI-K als die von Andresen (2002) publizierte Kurzform des Hamburger Persönlichkeitsinventars kann bei allen persönlichkeitspsychologischen Fragestellungen bei Personen ab 15 Jahre eingesetzt werden. Aufbau: Das HPI-K umfasst 84 kurze Sätze, die auf einer vierstufigen Skala zu beantworten sind. Die Ziffern sind auf einem separaten Antwortbogen einzutragen. Jede der sechs Skalen besteht aus 14 Items: (1) Skala N: Nervosität, Sensibilität und emotionale Instabilität; (2) Skala E: Extraversion, Lebhaftigkeit und Kontaktfreude; (3) Skala O: Offenheit für Erfahrungen; (4) Skala C: Kontrolliertheit und Normorientierung, (5) Skala A: Altruismus, Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft, (6) Skala R: Risiko- und Kampfbereitschaft, Suche nach Wettbewerb. Grundlagen und Konstruktion: HPI-K soll eine (wissenschaftlich überlegene) Alternative zu gängigen "Big Five"-Persönlichkeitstests darstellen. In jahrelangen Forschungsarbeiten ermittelte Andresen einen sechsten Basisfaktor, der neben den allgemein anerkannten Basisfaktoren Neuroticism (N), Extraversion (E), Openness (O), Conscientiousness (C) und Agreeableness (A) unverzichtbar sei: Risk and competition seeking (R). Die Einführung eines sechsten Basisfaktors wird mit zahlreichen Studien anderer Forscher und 13 eigenen Untersuchungen begründet. In diesen konnten durch gemeinsame Faktorenanalysen mit verschiedenen Persönlichkeitstests jeweils mehrere gemeinsame Faktoren identifiziert werden, wobei neben den "Big Five" ebenso häufig ein oder mehrere Risiko- und Kampfbereitschaftsfaktoren extrahiert wurden, die sich als eigene Dimensionen mit zusätzlichem Erklärungswert" einordnen ließen. Auf der Basis dieser sechs Faktoren entwickelte Andresen ein Strukturmodell zum HPI aus drei Subsystemen. Eine Vorform des HPI-Kwar als 36 Skalen umfassender Hamburger Persönlichkeitsfragebogen (HPF) entwickelt worden, der auch klinische Persönlichkeitsmerkmale umfasste. Im weiteren Entwicklungsprozess wurde eine 144 Item umfassende Langform HPI-L zusammengestellt, die den Validierungsstudien zugrunde lag. Auf der Basis der 1665 Personen der Normierungsstichprobe wurde aufgrund inhaltlicher, statistischer und strukturtheoretischer Einzelüberlegungen die Kurzform HPI-K konzipiert. U.a. wurden alle negativ gepolten Items ausgeschlossen. Die Korrelation zwischen den Kurz- und Langformen fiel mit Werten zwischen .96 und .98 sehr hoch aus, weshalb auf die Anwendung der Langform verzichtet werden soll. Die Interkorrelationen der HPI-K-Skalen lagen zwischen -.20 und +.20. Die Korrelationen fielen außerdem fast ausnahmslos entsprechend den Annahmen des Strukturmodells zum HPI aus. Lediglich die Skalen N und R müssten gemäß der strukturtheoretischen Erwartung positiv (statt -.20) korrelieren. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der HPI-K-Skalen (N = 1665, Normierungsstichprobe) lag einheitlich über .80. Die Retestreliabilitäten (18 Monate) der HPI-L-Skalen (162 Normalprobanden) lagen zwischen .82 und .89. Validität: Die item-faktorielle Validität des HPI wurde belegt. Die Sechsfaktorenstruktur konnte in einer groß angelegten Studie mittels gemeinsamer Faktorenanalyse von 10 internationalen und vier von Andresen entwickelten Persönlichkeitsfragebogen bestätigt werden. Normen: Normwerte ("Standreizehn") liegen aus einer Stichprobe von 1665 Personen vor (16-75 Jahre, 45% männlich). Die Normierungsstichprobe setzt sich aus den Stichproben mehrerer Einzelstudien (Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, andere Studien) zusammen. Repräsentativität ist nicht gegeben. Psychologiestudierende, höhere Bildungsgrade und der Großraum Hamburg sind überproportional berücksichtigt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-04
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