Die Zulassung zum Studium der Psychologie im WS 1994/95 in Hamburg: Ergebnisse über die soziodemographische Verteilung der Erstsemester und die Diskussion denkbarer Konsequenzen
收藏PsychArchives2022-11-17 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-22814
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Als scheidender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie hat Baumann (1995) seinen Bericht zur Lage der deutschsprachigen Psychologie vorgelegt und eine intensive Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen des Faches ausgelöst, die seine zukünftige Entwicklung mit prägen. Dabei ist bereits das Zulassungsverfahren eine wichtige Komponente bei der Ausgestaltung von Lehre und Forschung, weil soziodemographische Merkmale der Studierenden das Studierverhalten, die Interessen, die Schwerpunktbildungen etc. beeinflussen. Alter, Geschlecht, Berufserfahrung z.B. sind wichtige Einflußgrößen, die als Vorstellungen über die zu unterrichtenden StudentInnen zunächst indirekt bei der Ausgestaltung der Rahmenprüfungsordnung und damit auch direkt bei der Hamburger Prüfungsordnung wirksam waren. Hierbei ist z.B. an die Abfolge des Studiums in Grundlagendisziplinen und anschließenden Anwendungsfächern sowie an das Halbjahrespraktikum zu denken. Gleichzeitig wird von politischer Seite zur Verkürzung des Studiums das Argument verwendet, unsere Studierenden seien zu alt, wenn sie ihr Studium abschließen. Das Abschlußalter steht natürlich in enger Beziehung zum Zulassungsalter, so daß auch in diesem Zusammenhang das Zulassungsverfahren zu diskutieren ist. Generell gilt es, der Frage nachzugehen, welchen Einfluß das Zulassungsverfahren auf die Struktur der Studierenden nimmt. Dabei ist für die Psychologie seit dem WS 1975/76 ohne Unterbrechung ein numerus clausus eingeführt worden.
提供机构:
Witte, E.H.
创建时间:
2022-11-17



