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PSYNDEX Tests Review für SPM - Standard Progressive Matrices

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PsychArchives2025-08-05 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/15385
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SPM - Standard Progressive Matrices. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SPM - Standard Progressive Matrices. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit den SPM sollte ein weitgehend sprachfreies Verfahren zur Erfassung der allgemeinen Intelligenz konzipiert werden. Ziel war die Einsetzbarkeit des Verfahrens bei verschiedenen Graden kognitiver Faehigkeiten bei unterschiedlichen Altersgruppen unabhaengig von Ausbildung, Nationalitaet und Gesundheitszustand. Aufbau: Die SPM umfassen 60 Aufgaben, die auf fuenf Testteile mit je 12 Aufgaben (A bis E) verteilt sind. Die Aufgaben bestehen aus unvollstaendigen geometrischen Mustern oder Figuren, die nach dem Multiple-choice-Prinzip aus einer Vorgabe von 6-8 Segmenten so ergaenzt werden sollen, dass ein erkanntes Konstruktionsmuster gewahrt bleibt. Die Aufgaben A 1 und A 2 werden als Beispielaufgaben bearbeitet. Neben der Paper-Pencil-Version liegt eine computergestuetzte Fassung mit verschiedenen Testformen vor (konventionelle Form, nach Schwierigkeit neu geordnete Items, um die 10 am wenigsten trennscharfen Items gekuerzte Form, Kurzform mit 30 raschhomogenen Items). Grundlagen und Konstruktion: Die SPM wurden von Raven erstmals 1938 veroeffentlicht, um allgemeine Intelligenz weitgehend sprachfrei zu erfassen. Raven entwickelte fuenf Sets (A bis E) mit je 12 Aufgaben, die zunehmend schwieriger werden sollten. Sowohl Instruktion als auch Aufgabenbearbeitung koennen nonverbal erfolgen. 1947 und 1956 wurden leichte Ueberarbeitungen vorgenommen, die aber nicht die Aufgaben an sich betrafen, sondern die Reihenfolge der Aufgaben bzw. Antwortalternativen. Faktorenanalysen ergaben, dass neben der allgemeinen Intelligenz im Sinne des Spearmanschen g-Faktors noch Faktoren der raeumlichen Wahrnehmungsdifferenzierung sowie des raeumlichen Vorstellens und Denkens (space factor) an der SPM-Leistung beteiligt sind. Die von Raven angestrebte Kulturunabhaengigkeit und Sprachunabhaengigkeit der SPM wurde inzwischen aufgrund entsprechender Untersuchungsergebnisse eingeschraenkt. Da die SPM sich als relativ leicht erwiesen, wurden zur Abdeckung hoher Leistungsbereiche in den spaeten 40-erJahren die Advanced Progressive Matrices (APM) entwickelt. Parallel dazu entstanden zur Differenzierung im unteren Leistungsbereich durch Weiterentwicklungen der Skalen A und B die Coloured Progressive Matrices (CPM). Eine erste deutsche Bearbeitung des Tests mit der Herausgabe deutscher Normen wurde 1979 von Kratzmeier und Horn geleistet. Aufgrund des zu beobachtenden kontinuierlichen Anstiegs der Testwerte in den letzten Jahren war die Neunormierung im deutschen Sprachraum notwendig geworden, die von Heller, Kratzmeier und Lengfelder (1998) verwirklicht wurde. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die an der Normierungsstichprobe durchgefuehrte Analyse der Aufgabenschwierigkeit ergab zu viele leichte Items und zu wenige im Bereich mittlerer Schwierigkeit. Die Trennschaerfekoeffizienten lagen im wesentlichen zwischen .50 und .90, wobei einzelne Items durch extrem niedrige Koeffizienten (bis -.03) auffielen. Raschanalysen stellten die Homogenitaet von 43 der 60 Testitems in Frage. Reliabilitaet: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) fuer die Normierungsstichproben liegen fuer die Gesamttestwerte ueberwiegend im hohen Bereich (.75-.96), die Koeffizienten der Subskalen fallen etwas geringer aus. Eine niedrige interne Konsistenz weisen die Ergebnisse der Studierenden technischer Richtungen auf (.41). Ausserdem wurde an der Normierungsstichprobe die Split-half-Reliablitaet (odd-even) ueberprueft sowie an einigen Substichproben die Retestreliabilitaet nach drei Monaten (.72-.91). Validitaet: Verschiedene Untersuchungen widerlegten die postulierte Unabhaengigkeit der SPM von verbalen mentalen Prozessen und kultureller Praegung. So zeigte sich z.B. an einer Stichprobe von 330 Kindern tuerkischer Herkunft (10-17 Jahre alt) ein Zusammenhang von .42 zwischen SPM und Deutschkenntnissen sowie von .34 zwischen SPM und der Dauer des Aufenthalts in Deutschland. Faktorenanalysen auf Itemebene konnten die postulierte eindimensionale Struktur nicht belegen. Erst auf der Basis der Sets A bis E liessen sich Ergebnisse erzielen, die den faktoriellen Nachweis des angenommen g-Faktors zumindest auf der Grundlage der vorgegebenen Sets sichert (ein Faktor mit 90.1% Varianzaufklaerung bei Schuelern, 98.2% Varianzaufklaerung bei Studierenden). Zur Ueberpruefung der kriterienbezogenen Validitaet wurden verschiedene Testverfahren und Schulnoten herangezogen. Die SPM korrelierten relativ hoch mit Tests zur Erfassung allgemeiner Intelligenz (WISC-R: .70 bei 45 Chinesen, .42 bei 59 amerikanischen Schulkindern; HAWIE: .63 bei 186 verhaltensgestoerten Jugendlichen; HAWIK-R: .60 bei 35 hirngeschaedigten Kindern, nicht signifikant bei 68 Schuelern im Sonderschulaufnahmeverfahren; CFT 20: .55 bei 91 Schuelern). Mit dem ZVT als Mass fuer die Informationsgeschwindigkeit wurde eine Korrelation von .33 ermittelt. Die engsten Beziehungen zu Schulnoten ergaben sich erwartungsgemaess zwischen SPM und der Mathematiknote (.40, .41; Deutsch: .27, .31). Untersuchungen zur computergestuetzten Vorgabe der SPM weisen darauf hin, dass diese Darbietungsform zu schnellerem Antworten verleitet und damit zu schlechteren Ergebnissen fuehrt. Normen: Es liegen Prozentrangnormen aus 1996/1997 vor, die in T-Werte umgerechnet werden koennen. Als Normen werden berichtet: (1) Altersnormen und klassenstufenbezogene Normtabellen fuer Schueler verschiedener Schularten (Haupt-, Real- und Gesamtschule sowie Gymnasium) und Klassenstufen (Klasse 1 bis 12, Alter 6-19 Jahre); (2) Altersnormen fuer Schueler einer Foerderschule fuer Lernbehinderte (n = 156, 14-16 Jahre); (3) Klassenstufennormen schwerhoeriger und gehoerloser Schueler aus Baden-Wuerttemberg (n = 141, Klasse 2-9); (4) Normen von Studierenden aus Bayern (n = 305, 19-53 Jahre, Altersdurchschnitt 24.25); Normen fuer nicht studentische Personen im Alter zwischen 19 und 60 Jahren liegen nur von Normierungsstichproben aus dem internationalen Bereich vor (Grossbritannien, USA). Fuer die computergestuetzte Fassung liegen z.T. eigene Normen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-05
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