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PSYNDEX Tests Review für DiLe-D - Differenzierter Lesetest - Dekodieren

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12606
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This is a PSYNDEX Tests Review of DiLe-D - Differenzierter Lesetest - Dekodieren. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu DiLe-D - Differenzierter Lesetest - Dekodieren. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit der Erfassung der lexikalischen und nicht-lexikalischen Dekodierleistung von Kindern im Grundschulalter (1. bis 3. Klasse) erfasst der DiLe-D eine für die weitere Entwicklung des Lesens zentrale Teilleistung der Lesefähigkeit. Dies gilt sowohl für Kinder mit L1 Deutsch als auch für Kinder mit einer anderen Erstsprache als Deutsch (L2 Deutsch). Aufgrund der Konzeption des Verfahrens als Speed-Test ist zudem die Erfassung der Lesegeschwindigkeit möglich. Aufbau: Der DiLe-D besteht aus den beiden Subtests (1) "Wort" und (2) "Pseudowort" (jeweils 157 Items) sowie zwei Übungsbeispielen mit jeweils 13 Items. Die Items sind in jeweils 22 Zeilen abgedruckt und nehmen in ihrer Länge und Komplexität von Zeile zu Zeile kontinuierlich zu. Zur Testbearbeitung soll das Kind in einer vorgegebenen Zeit (1 Minute) so viele Wörter bzw. Pseudowörter wie möglich vorlesen. Grundlagen und Konstruktion: Die Testkonstruktion beruht auf der Klassischen Testtheorie. Zunächst wurden Items für den Subtest "Wort" aus der Datenbank ChildLex selektiert, auf deren Grundlage dann die Pseudowörter für den gleichnamigen Subtest generiert wurden. Es wurden 157 Items im Hinblick auf Frequenz, Silbenzahl, Wortart und kulturelle/regionale Aspekte ausgewählt. Zur Gewährleistung einer möglichst hohen Vergleichbarkeit der Wörter und Pseudowörter erfolgte die Bildung der Pseudowörter entsprechend der im LeMo 2.0 gewählten Strategie. Die Reihenfolge der Items wurde entsprechend der im SLRT-II gewählten Vorgehensweise so gestaltet, dass die Schwierigkeit der Items von Zeile zu Zeile ansteigt. Die Pilotierung des Verfahrens (n = 182 Kinder der 2. und 3. Klassenstufe) lieferte erwartungskonforme Zusammenhänge zu konstruktnahen und -fernen Verfahren, sodass der Testaufbau beibehalten wurde. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Zur Berechnung der Retestreliabilität bearbeitete eine Teilstichprobe aus n = 241 Kindern den DiLe-D zum Schuljahresende (1. bis 3. Klassenstufe) zwei Mal im Abstand von zwei bis drei Wochen. Die berechneten Reliabilitätskennwerte lagen zwischen rtt = .89 (1. Klasse, Subtest "Pseudowort") und rtt = .97 (1. Klasse, Subtest "Wort"). Validität: Zur Berechnung der Konstruktvalidität wurde der DiLe-D mit konstruktnahen und konstruktfernen Testverfahren sowie mit Einschätzungen durch Lehrende korreliert. Hierbei ergaben sich erwartungskonforme Korrelationen zum konstruktfernen Verfahren GraWo (r = .05-.19 bzw. r = .11-.26) sowie zu den konstruktnahen Verfahren SLRT-II (r = .84-.93), ELFE 1-6 (r = .49-.86) und DiLe-V (r = .44-.84). Auch die Zusammenhänge mit den Einschätzungen der Lehrenden fielen erwartungskonform aus. So korrelierten die Ergebnisse des DiLe-D höher mit den eingeschätzten Lesefähigkeiten (r = .38-.65) als mit den eingeschätzten Wortschatzfähigkeiten (r = .19-.48). Normen: Die Erhebungen zur Normierung erfolgten im Mai/Juni 2015 (Schuljahresende) und September/Oktober 2015 (Schuljahresbeginn) in Österreich (Region Steiermark) und Deutschland (Nordrhein-Westfalen). Es wurden jeweils alle Kinder einer Klasse untersucht, d. h. auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder außerordentlichem Status. Die ungewichtete Stichprobe umfasst N = 2 047 Kinder, die gewichtete Stichprobe N = 1 846 Kinder. Gewichtet wurde im Hinblick auf überproportional viele Kinder mit L2 Deutsch in der ungewichteten Stichprobe. Berechnet wurden Normwerte in Form von z-Werten und Prozenträngen für die beiden Subtests "Wort" und "Pseudowort" sowie in Form von Prozenträngen für die Gesamtdekodierfähigkeit. Die Normwerte werden getrennt für die gesamte Stichprobe (L1 Deutsch + L2 Deutsch; N = 1 846) sowie nur für Kinder mit L2 Deutsch (n = 682) aufgeführt. Der Erhebungszeitpunkt (Schuljahresende oder -beginn) wird in den einzelnen Normwerttabellen jeweilsberücksichtigt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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