PSYNDEX Tests Review für ADST - Allgemeiner Deutscher Sprachtest
收藏PsychArchives2025-08-06 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/15847
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ADST - Allgemeiner Deutscher Sprachtest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ADST - Allgemeiner Deutscher Sprachtest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der ADST dient der Erfassung sprachlicher Fertigkeiten und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern sämtlicher Schultypen. Aufbau: Das Verfahren umfasst 24 Subtests, die zu den drei prinzipiell auch unabhängig voneinander durchführbaren Teilen A Lesen und Schreiben (11 Subtests), B Hören (7 Subtests) und C Sprechen (6 Subtests) geordnet sind. Die Subtests umfassen in der Regel 10 Aufgaben mit Multiple Choice- oder offenem Antwortformat, die Antworten sind schriftlich bzw. (in Teil C) mündlich zu geben. Bewertet wird der prozentuale Anteil fehlerhaft gelöster Aufgaben. Die Resultate werden auf Einzeltestebene interpretiert, indem sie mit Mittelwerten und Standardabweichungen der Normstichprobe verglichen werden. Ferner werden Indizes für vier sprachliche Fertigkeiten (Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben) sowie für sechs Sprachebenen (Textematik, Lexematik, Morphematik, Syntagmatik, Phonematik, Prosodie) gebildet und zu schultyp- und klassenstufenspezifischen Prozentrangnormen in Beziehung gesetzt. Grundlagen und Konstruktion: Der nach der Klassischen Testtheorie konstruierte ADST bezieht sich auf eine von Messelken (1971) formulierte linguistische Theorie, die postuliert, dass sprachliche Leistungsfähigkeit auf den sechs Bezugsebenen (1) Textematik (Texte), (2) Lexematik (Wörter), (3) Morphematik (Wort-Grammatik), (4) Syntagmatik (Satz-Grammatik), (5) Phonematik (Laute/Buchstaben) und (6) Prosodie (Betonung) untersucht werden kann. Durch Kombination mit den vier sprachlichen Fertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben ergeben sich 24 interdependente Fertigkeitssegmente, die jeweils durch einen Subtests des ADST operationalisiert werden. Eine erste Testfassung wurde zwischen 1971 und 1972 in drei Vorversuchen an insgesamt N = 920 Schülerinnen und Schülern (überwiegend aus 5. und 6. Klassen) erprobt. Für die Testendfassung erfolgte eine Optimierung der Durchführungshinweise und des Itempools (mit dem Ziel mittlerer Itemschwierigkeiten). Die vorliegende zweite Auflage des Tests unterscheidet sich vonder Erstauflage durch eine Audio-CD für die standardisierte Durchführung der Subtests von Teil B und C. Ferner wurde das Layout des Manuals zeitgemäß gestaltet. Inhaltliche Änderungen oder eine Neunormierung wurden nicht vorgenommen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Testhalbierungsreliabilitäten (ermittelt an den Normierungsstichproben; n = 1 187 bis n = 4 350) betrugen auf Subtestebene zwischen rtt = .67 und rtt = .94, auf den Sprachebenen zwischen rtt = .83 und .95, auf der Ebene der Sprachfertigkeiten zwischen rtt = .92 und rtt = .96 und für den Gesamttestwert rtt = .98. Validität: Aufgrund der theoriebasierten, an schulischen Anforderungen orientierten Testkonstruktion wird logisch-inhaltliche Gültigkeit beansprucht. Zur Konstruktvalidität wurden die Zusammenhangsmuster zwischen den Subtests analysiert. Exploratorische Faktorenanalysen erbrachten zwei interpretierbare Faktoren: "Auditive Perzeption und Differenzierung semantischer und grammatikalischer Aspekte auf Wortebene (Lexematik und Morphematik)" sowie "Diskrimination abstraktester Sprachsegmente (Phonematik, Prosodie) sowie begriffliche Abstraktion". Zwischen den ADST-Leistungen und der Intelligenz (gemessen mit dem LPS) fand sich eine Korrelation von r = .83 für den Gesamttest, r = .82 für verbale Intelligenz und r = .75 für nonverbale Intelligenz. Analysen der Subtest-, Ebenen- und Fertigkeitsmittelwerte ergaben, dass die Schwierigkeitsabfolge der Testelemente über verschiedene Schultypen, Klassenstufen, Regionen (Stadt vs. Land), Alter, Geschlecht und Sozialschicht unabhängig vomLeistungsniveau weitestgehend erhalten bleibt. Normen: Normwerte wurden im Schuljahr 1973/1974 an N = 4 845 Schülerinnen und Schülern aus 170 Schulklassen (n = 637 Sonderschüler, n = 408 Grundschüler, n = 1 222 Hauptschüler, n = 1 377 Realschüler und n = 1 103 Gymnasiasten) aus städtischen und ländlichen Gebieten Nordrhein-Westfalens gewonnen. Es liegen Prozentrangwerte für die Sprachebenen und Sprachfertigkeiten sowie Mittelwerte und Standardabweichungen der Subtests, Sprachebenen und -fertigkeiten vor, die getrennt nach Klassenstufen (3. bis 10. Klassenstufe) und Schultyp tabelliert sind. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-06



