PSYNDEX Tests Review für SPA - Screening psychischer Arbeitsbelastung
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12880
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SPA - Screening psychischer Arbeitsbelastung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SPA - Screening psychischer Arbeitsbelastung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Zielsetzung des Screenings psychischer Arbeitsbelastung besteht in der Identifikation psychischer Belastungen und der daraus resultierenden Beanspruchung im Kontext der Arbeitssituation. Aufgrund der umfassenden Untersuchung objektiver und subjektiver Arbeitsbedingungen sowie der erlebten Beanspruchung und Beschwerden eignet sich das Verfahren zur Erstellung einer gesetzeskonformen Gefährdungsbeurteilung gemäß der geltenden Richtlinien. Die einzelnen Bestandteile des Instruments wenden sich sowohl an die im Arbeitsschutz tätigen Expertinnen und Experten als auch an die betroffenen Mitarbeitenden. Dadurch wird die Voraussetzung einer multimethodalen Analyse zur differenzierten Beurteilung der untersuchten Merkmale geschaffen. Hinsichtlich der Verwendung der Resultate der Testung eröffnet sich ein breites Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten. Von praktischer Relevanz ist hierbei insbesondere die Konzeption von Strategien zur Förderung des betrieblichen Arbeitsschutzes sowie dieEffektivitätsbewertung bereits umgesetzter Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung arbeitsbezogener Gesundheitsrisiken. Aufbau: Das Screening psychischer Arbeitsbelastung setzt sich aus vier Teilverfahren zusammen, die in unterschiedlicher Weise miteinander kombiniert oder auch einzeln genutzt werden können, um spezifische Komponenten des Belastungs-Beanspruchungs-Prozesses zu erfassen. Zu den SPA-Verfahren zählt das SPA-S, bei dem mittels Beobachtungsinterview eine fachliche und objektive Einschätzung der Arbeitssituation vorgenommen wird. Des Weiteren besteht die Option, Selbstauskünfte der Beschäftigten mittels SPA-P1 und SPA-P2 zu erfassen. Dabei werden zum einen die individuell empfundenen Belastungen und zum anderen das damit verbundene Beanspruchungserleben der Beschäftigten erfragt. Die bislang dargestellten Teilverfahren fokussieren sich auf die Analyse von fünf bzw. teilweise sechs Kernaspekten der Arbeitsgestaltung. Dazu zählen: (1) Entscheidungsspielraum, (2) Komplexität/Variabilität, (3) Qualifikationserfordernisse, (4) Risikobehaftete Arbeitssituationen/besondere Anforderungen an dieHandlungszuverlässigkeit, (5) Belastende Ausführungsbedingungen und (6) Soziale Beziehungen. Ein weiterer Baustein ist das SPA-W, welches die gesundheitlichen Konsequenzen der Beanspruchung hinsichtlich psychosomatischer Beschwerden, psychischer Erschöpfung und Selbstwertbeeinträchtigung untersucht. Die Datenerhebung und -auswertung erfolgt digital über die SpringerTest-Plattform. Grundlagen und Konstruktion: Das Screening psychischer Arbeitsbelastung basiert auf einer multimethodalen Erfassung von arbeitsbezogenen Belastungen und Beanspruchungen. Bei der Konstruktion des Tests wurden die Prinzipien der Klassischen Testtheorie befolgt und eine Vielzahl an Erkenntnissen und Forschungsergebnissen integriert. Als theoretische Basis dienten etablierte arbeitswissenschaftliche Modelle, darunter das Belastungs-Beanspruchungs-Modell (Rohmert, 1984), das transaktionale Stressmodell (Lazarus & Launier, 1981) sowie das Job-Demand-Control-Modell (Karasek, 1979). Die Konstruktion des Verfahrens erfolgte in Anlehnung an die in der DIN EN ISO 10075-3 (Deutsches Institut für Normung e. V., 2004) definierten Gütekriterien. Seit der Erstpublikation in den 1990er Jahren wurde das Verfahren in einem kontinuierlichen Prozess der Weiterentwicklung überarbeitet und in über 90 beruflichen Kontexten erprobt. In die Untersuchung wurden Daten von etwa 4 000 Beschäftigten einbezogen. Im Rahmen des Verfahrenserfolgt eine Integration sowohl personenbezogener als auch umweltbezogener Einflussfaktoren. Dabei finden sowohl Fremd- als auch Selbsteinschätzungen Berücksichtigung. Aufgrund der branchenunabhängigen Formulierungen sowie der ressourcenökonomischen digitalen Testdurchführung und -auswertung ist das Verfahren in einem breiten Spektrum von Anwendungsbereichen flexibel einsetzbar. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Interrater-Reliabilität wurde für verschiedene Verfahrensteile untersucht. In Bezug auf das SPA-S wurden insgesamt 31 Arbeitsplätze betrachtet, darunter 16 in einer Druckerei sowie 15 in zwei Krankenhäusern. Die durchgeführten Berechnungen resultierten in Kappa-Werten von .79 und .82. Für die Ermittlung der Beurteilungsübereinstimmung für SPA-P1 und SPA-P2 wurden Intraklassenkorrelationen (ICC) herangezogen, um die Interrater-Reliabilität in unterschiedlichen organisationalen Kontexten (u. a. Call Center, Druckerei, Betreuungseinrichtung) zu bestimmen. Reliabilität: Eine Analyse der Daten von insgesamt 2 358 Polizeibeamten mittels einer explorativen Faktorenanalyse führte zu dem Ergebnis, dass eine dreifaktorielle Lösung die Datenbasis am besten beschreibt. wobei sich das Modell durch eine hohe interne Konsistenz auszeichnet. In Bezug auf den Faktor Psychosomatische Beschwerden wurde ein Cronbachs Alpha von .94 (51 Items) ermittelt. Der Faktor Psychische Erschöpfung (12 Items) wies ein Alpha von .94 auf, während der Faktor Selbstwertbeeinträchtigungen (7 Items) ein Alpha von .83 erzielte. Die Reliabilitätskoeffizienten für SPA-P1 variierten zwischen .71 und .96, während die ICC-Werte für SPA-P2 ein Spektrum von .26 bis .86 und somit eine größere Variabilität in den Urteilen zur Beanspruchung aufwiesen. Validität: Zur Überprüfung der Konstruktvalidität des SPA-S wurde eine Gegenüberstellung mit dem Tätigkeitsbewertungssystem-objektiv (TBS-O) durchgeführt. Die Ergebnisse beider Verfahren wiesen eine signifikante Korrelation von r = .59 (p = .01) auf. Darüber hinaus ergab eine Varianzanalyse signifikante Differenzen in den TBS-Differenzsummen in Abhängigkeit von den Fehlbelastungsstufen des SPA-S (F(3,12) = 3,96; p = .03). Im Rahmen der Untersuchung der Gültigkeit des SPA-P2 und SPA-P wurde der Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse-Fragebogen (SALSA) eingesetzt. Die ermittelten Korrelationen der Ergebniswerte der Verfahren lagen für SPA-P1 bei r = .33 (p = .02) und für SPA-P2 bei r = .49 (p = .01). In einer weiteren Untersuchung mit 338 Beschäftigten einer Betreuungseinrichtung konnten zudem signifikante Korrelationen zwischen dem SALSA-Risikoindex und den Summenwerten von SPA-P1 (r = .44; p < .005) respektive SPA-P2 (r = .34; p < .005) festgestellt werden. Es konnte einesignifikante Korrelation (r = .45, p = .01) zwischen den Einschätzungen der Arbeitssituation seitens der Fachkräfte (SPA-S) und der Arbeitsperson (SPA-P1) festgestellt werden. Auch die Korrelation zwischen der von den Arbeitspersonen wahrgenommenen Belastung (SPA-P1) und deren Beanspruchung (SPA-P2; r = .39, p < .01) sowie die Korrelation zwischen den situationsbezogenen Fachkräfte-Urteilen (SPA-S) und der subjektiven Beanspruchung der Arbeitspersonen (SPA-P2; r = .25, p < .01) sind signifikant. Zur Überprüfung der Validität des SPA-W wurde eine Stichprobe von 260 Fachkräften, die Menschen mit geistiger Behinderung betreuen, untersucht. Es zeigte sich ein signifikanter (p < .001) negativer Zusammenhang zwischen den Angaben im SPA-W und ausgewählten Aspekten des Work Ability Index (WAI). Dazu zählen die aktuelle Arbeitsfähigkeit (r = -.49), die körperliche Arbeitsfähigkeit (r = -.52), die Anzahl der Fehltage (r = -.32) sowie die prognostizierte Arbeitsfähigkeit (r = -.29) und derSummenwert des WAI (r = -.57). Normen: Eine Normierung wurde nicht durchgeführt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



