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Sicherheits- und verteidigungspolitisches Meinungsbild in Deutschland 1996

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA7605?doi=10.4232/1.13488
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Gegenstand der vorliegenden Untersuchung waren die Perzeption von Bedrohungen, Sicherheitspolitische Einstellungen, Auslandseinsätze der Bundeswehr, Aufgaben der Bundeswehr, die Rolle der Wehrpflicht sowie militärische Zusammenarbeit in Europa. Themen: 1. Sicherheits- und Bedrohungswahrnehmung: persönliches Sicherheitsgefühl; persönliche Bedeutung verschiedener Aspekte von Sicherheit (z.B. Sicherheit des Arbeitsplatzes, militärische Sicherheit, soziale Sicherheit, Sicherheit des Einkommens, ökologische Sicherheit, etc.); Interesse an Politik allgemein, an Außenpolitik, an Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie Interesse an der Bundeswehr; sicherheitspolitisches Interesse am Anfang der 80er Jahre; sicherheitspolitische Strategie der ´Abschreckung´ als Garantie für den Frieden in Europa, notwendige Realpolitik oder eine Bedrohung für Menschheit; Befürwortung oder Ablehnung militärischer Gewalt; Veränderung der persönlichen Einstellung in Bezug auf militärische Gewalt; Gründe für Einstellungsänderung; Gründe für fehlende Einstellungsänderung; persönliches Verhältnis zur Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre und heute; Meinung zum Pazifismus; Meinung zum Umfang von öffentlichen Diskussionen über Fragen der Sicherheitspolitik und über die Bundeswehr; zukünftige Entwicklung der Anzahl internationaler Konflikte nach dem Ende des Kalten Krieges; Wahrscheinlichkeit einer militärischen Bedrohung Deutschlands; Gefühl der Bedrohung durch: Umweltzerstörung, Gewalt, Hass, Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Kriege in der Welt, Rechtsextremismus, finanzielle Probleme, neue Technologien, Krankheiten und Bevölkerungswachstum; Bedrohung für den Weltfrieden durch verschiedene Länder und Regionen (Islamische Staaten, Dritte Welt, Russland, Mittel/ Osteuropa, USA, Westeuropa, Deutschland, Naher Osten, China); Strömung, die sich in Zukunft weltweit durchsetzen wird (nationales oder nationalistisches Denken vs. freiwillige Zusammenarbeit und wechselseitige Abhängigkeit); Bewertung des nationalistischen Denkens; Bewertung der freiwilligen Zusammenarbeit; Eignung verschiedener Institutionen und Instrumente um Deutschland vor militärischen Risiken zu schützen (NATO-Mitgliedschaft, andere/ neue Verträge mit Nachbarländern, Vereinte Nationen (UNO), Europäische Union (EU), Bundeswehr, europäische Armee, allgemeine Abrüstung, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)). 2. Sicherheitspolitische Einstellungen, Auslandseinsätze der Bundeswehr: Rolle Deutschlands in der Welt: Präferenz für eine eher aktive vs. eher passive internationale Politik Deutschlands; befürwortete bzw. abgelehnte Maßnahmen für internationales Handeln Deutschlands (z.B. Hilfe mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, Hilfen finanzieller und wirtschaftlicher Art, technische Hilfe durch zivile Organisationen, friedenssichernder Einsatz der Bundeswehr im Rahmen einer UN-Mission, etc.); Meinung zum friedenssichernden Einsatz der Bundeswehr in verschiedenen Ländern und Regionen (Osteuropa, Russland, Naher Osten, Süd-Ost-Asien, Afrika, NATO-Staaten, Westeuropa; Meinung zur zukünftigen Rolle der militärischen Macht eines Staates; Meinung zum zukünftigen Personalbestand der Bundeswehr; Beurteilung der Verteidigungsausgaben Deutschlands; generelle Einstellung zur Bundeswehr. 3. Bewertung von öffentlichen Institutionen: Institutionenvertrauen (Bundesverfassungsgericht, sonstige Gerichte, Polizei, Bundesrat, Landesregierung, Bundeswehr, Bundestag, Fernsehen, Presse, Kirchen, Gewerkschaften, Bundesregierung, Schulwesen, politische Parteien); Verlass auf die Bundeswehr. 4. Einstellung zur Wehrpflicht: Wehrdienst oder Zivildienst wichtiger für die Gesellschaft; Entscheidung für oder gegen verschiedene Gesellschaftsdienste (Krankenbetreuung, Altenbetreuung, Wehrdienst/ Verteidigung, Behindertenbetreuung, Umweltschutz/ Beseitigung von Umweltschäden, Betreuung von hilfsbedürftigen Kindern, Dienst bei der Polizei, Grenzschutz, oder Feuerwehr); Gesellschaftsdienst, für den der Befragte sich am ehesten entscheiden würde; am ehesten abgelehnter Gesellschaftsdienst; generelle Einstellung zum Wehrdienst; Meinung zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung; Häufigkeit verschiedener Gründe für Kriegsdienstverweigerung (religiöse Gründe, Wehrdienst als verlorene Zeit, politische Gründe, Kriegsdienst nicht mit dem Gewissen vereinbar, Zivildienst als bequemerer Weg, wirtschaftliche Gründe, Zivildienst mit höherem Nutzen für die Gesellschaft); allgemeine Wehrpflicht beibehalten vs. Umwandlung in Freiwilligenarmee; Zukunft der Bundeswehr (Bundeswehr sollte abgeschafft werden, Bürgerheer nach Schweizer Vorbild, reine Freiwilligenarmee, gegenwärtige Mischung aus Wehrpflichtigen, Berufs- und Zeitsoldaten sollte beibehalten werden, weniger Berufs- und Zeitsoldaten mehr Wehrübungen für ehemalige Soldaten); Präferenz für die Zukunft der Bundeswehr. 5. Aufgaben der Bundeswehr: Präferenzen im Hinblick auf die Aufgaben der Bundeswehr (Aufgaben der internationalen Rüstungskontrolle, Kampf gegen den internationalen Terrorismus, Kampf gegen den internationalen Drogenhandel, Grenzsicherung gegen illegale Einwanderer, Aufgaben im Bereich des Umweltschutzes, internationale Katastrophenhilfe, humanitäre Hilfs- und Rettungsdienste, Aufbau- und Entwicklungshilfe, internationale militärische Beratung, Kampfeinsätze im Auftrag und unter Kontrolle der UNO oder anderer internationaler Organisationen, friedenserhaltende Einsätze im Auftrag und unter Kontrolle der UNO oder internationaler Organisationen, Schutz der Verfassungsordnung in Deutschland, Teilnahme an Feierlichkeiten und Zeremonien, Erziehung und Charakterbildung, Verteidigung Deutschlands, Verteidigung der Verbündeten, Hilfe für bedrohte befreundete Nationen); Bewertung des Einsatzes deutscher Soldaten bei verschiedenen Missionen der UNO im Hinblick auf: Versorgung der notleidenden Bevölkerung, Förderung der Völkergemeinschaft, Integration Deutschlands, Stärkung nationaler deutscher Interessen, Stabilisierung des Weltfriedens, Stärkung des Ansehens der Bundeswehr, Durchsetzung der Menschenrechte, Herstellung von Demokratie im Einsatzland, Schutz der Bevölkerung im Einsatzland; Einschätzung der Bewaffnung und Ausrüstung der Bundeswehr; Einschätzung der Ausbildung Führung in der Bundeswehr; Einschätzung des ´Soldat-Seins´ als Beruf; persönliche Bekanntschaft mit einem Bundeswehrsoldaten; persönlicher Rat an einen Verwandten oder Freund bei Überlegungen, freiwillig zur Bundeswehr zu gehen; Wichtigkeit der Mitbestimmung in zivilen Betrieben; Wichtigkeit der Mitbestimmung für Soldaten in Friedenszeiten; Präferenzen für den freiwilligen Dienst von Frauen in der Bundeswehr (Frauen gehören nicht in die Bundeswehr, nur in den waffenlosen Dienst, alle Verwendungen sollten für Frauen offenstehen); Meinung zum vollständigen Abzug von US-Truppen aus Deutschland; Meinung zum vollständigen Abzug der Bundeswehr aus der Region; Zustimmung zu verschiedenen Möglichkeiten einer neuen deutschen Sicherheitspolitik (Ausdehnung der NATO-Sicherheitsgarantien auf Osteuropa, gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik, Umstrukturierung des Militärs, Rückbesinnung auf nationale deutsche Interessen, Verstärkung der politischen Zusammenarbeit); Wichtigkeit eines ständigen Sitzes im UNO-Sicherheitsrat für Deutschland; Einstellung gegenüber Bürgern verschiedener Nachbarländer (Belgier, Dänen, Franzosen, Holländer, Österreicher, Polen, Schweizer, Tschechen und Luxemburger); positivste Einstellung und negativste Einstellung gegenüber Nachbarn; Zugehörigkeitsgefühl als Westdeutsche(r), Ostdeutsche(r), Deutsche(r), Europäer(in) oder als Weltbürger(in). 6. Militärische Zusammenarbeit in Europa: Bekanntheit verschiedener Verbände mit Soldaten aus verschiedenen Nationen (z.B. Deutsch-Französische Brigade, Eurocorps, Deutsch-Amerikanisches Korps, Deutsch-Niederländisches Korps); Meinung zu einer militärischen Kooperation mit verschiedenen Ländern (USA, Frankreich, Niederlande, England, Belgien, Dänemark, Italien); Meinung zur Schaffung einer europäischen Armee; Meinung zur politischen Einigung Europas; Meinung zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung, dem Euro; Bewertung der Leistungen der Bundeswehr im Hinblick auf die Wiedervereinigung im Vergleich zu anderen Institutionen (Gewerkschaften, Kirchen, politische Parteien, Arbeitgeberverbände, Sportverbände und Medien); Meinung zum zukünftigen NATO-Einsatz von Bundeswehr-Kampftruppen. Demographie: Geschlecht; Alter (Geburtsjahr); Schulabschluss; zusätzliche Berufsausbildung; Berufstätigkeit; Berufsgruppenzugehörigkeit; Haushaltsnettoeinkommen; Familienstand; Konfession; Wohnumgebung (Urbanisierungsgrad); Ortsgröße; Bundesland; Haushaltsgröße; Anzahl Personen im Haushalt ab 16 Jahren; Links-Rechts-Selbsteinstufung. Zusätzlich verkodet wurde: Befragten-ID; Alter (kategorisiert); West/Ost; Gewicht.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2020-06-12
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