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PSYNDEX Tests Review für FEESS 1-2 - Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13076
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This is a PSYNDEX Tests Review of FEESS 1-2 - Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FEESS 1-2 - Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern erster und zweiter Klassen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der FEESS 1-2 erfasst die Kompetenzerwartung, die sozial-emotionale und leistungsmotivationale Integration, das Klassen-, Schul- und Lernklima sowie insgesamt die Einstellung zur Schule und zu den Lehrern von Erst- und Zweitklässlern. Er ermöglicht auf mehreren Ebenen (einzelne Schüler, Klassengruppe, Klasse, Schule) eine Erstellung von Profilen bzw. Diagnosen, deckt emotional-soziale Differenzen von Schulerfahrungen auf und trägt zur Evaluation von Klassen- und Schulprogrammen oder anderer größerer Systeme bei. Auch in der Forschung findet er Verwendung. Aufbau: Der FEESS 1-2 ist in zwei Teilfragebögen mit insgesamt sieben Subskalen unterteilt. Der Teilfragebogen zur sozialen Integration, zum Klassenklima und zum Selbstkonzept (TF-SIKS 1-2, 37 Items) besteht aus den Subskalen (1) Soziale Integration (SI), (2) Klassenklima (KK) und (3) Selbstkonzept der Schulfähigkeit (SK). Der Teilfragebogen zur Schuleinstellung, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude und Gefühl des Angenommenseins (TF-SALGA 1-2, 53 Items) besteht aus den Subskalen (1) Schuleinstellung (SE), (2) Anstrengungsbereitschaft (AB), (3) Lernfreude (LF) und (4) Gefühl des Angenommenseins (GA). Die Items sind als Aussagen formuliert, bei denen die Kinder für "stimmt nicht" ein Rechteck/Viereck und für "stimmt" ein großes Oval ankreuzen sollen. Eine Aufwärmphase mit je drei Übungsitems findet vor der eigentlichen Testung statt. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konzipiert. Die Items aus kurz und prägnant formulierten Selbstaussagen wurden so ausgewählt, dass sie von den Schülern selbst beantwortet werden, jedoch wegen der erwartbaren noch schwachen Lesekompetenzen von den Testleitern vorgelesen werden. Als Grundlage für die Erstellung der Subskalen und des Itempools dienten Grundschullehrpläne aller Bundesländer, Theorien der Persönlichkeitsforschung sowie die Analyse zahlreicher deutsch- und englischsprachiger Verfahren. Drei Diagnostiker überprüften den Itempool. Zunächst erfolgte eine Eliminierung ähnlicher Items. Dann wurden sie hinsichtlich der Verständlichkeit überprüft. Items wurden überarbeitet oder neuformulierte Items wurden aufgenommen. Anschließend wurden aus Gründen der Ökonomie die besten Items selegiert - darunter waren viele Items negativ gepolt -, sodass die Vorform mit zwei Teilfragebögen und je 49 (TF-SIKS) und 56 (TF-SALGA) Items entstand und anschließenderprobt wurde. Nach dem Pretest wurden die Erfahrungen der Testleiter sowie die Rückmeldungen der Lehrer ausgewertet, was zur sprachlichen Verbesserung der Instruktion sowie einiger Items führte. Außerdem wurden negativ gepolte Items, die ein "nicht" enthalten, umformuliert, da die doppelte Verneinung (wg. des Antwortformats "stimmt nicht") zur Verwirrung geführt hatte. Nach einer Item- und Reliabilitätsanalyse wurden die Skalen reduziert. Es blieben lediglich die Items übrig, die eine Vergleichbarkeit der Skalenergebnisse über die vier Schuljahre erlaubten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die Interne Konsistenz werden Werte angegeben, die bei Schülern der ersten Klasse zwischen .63 (KK) und .91 (SE) und der zweiten Klasse zwischen .69 (KK) und .94 (SE) liegen. Auf Klassenebene bewegen sich die Werte für die erste Klassenstufe zwischen .76 (SK) und .94 (SE). Die höchsten Werte erreichen die Skalen für die zweite Klasse (.86 - .95). Für den Retest wurden die Erstklässler im zweiten Schuljahr (Ein-Jahres-Intervall) erneut erhoben. Die Stabilitätswerte variieren zwischen .34 und .53 auf der Ebene der Individualdaten. Weit höher liegen sie auf der Ebene der Klassendaten mit .61-.94. Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet. Validität: Für die Inhaltsvalidität des Verfahrens sprechen die Bemühungen, sich an die Lehrpläne aller Bundesländer zu halten, die theoretische Fundierung der Skalen und die Anlehnung an bisher vorhandene einschlägige Testverfahren. Als Nachweis der Konstruktvalidität wurden Interkorrelationen und Faktorenanalysen berechnet. Es werden erwartungsgemäß hochsignifikante Korrelationen (r = .53 - .81) zwischen den Skalen, die zu einem Teilfragebogen gehörig sind, berichtet. Eine Faktorenanalyse ergab ein Zweifaktorenmodell analog zu den zwei Teilfragebögen (SIKS und SALGA). Durch die Hinzunahme eines weiteren Aspekts des Fähigkeitsselbstkonzepts, des Relativen Selbstkonzepts (RSK), zeigte sich eine Dreifaktorenlösung. Die kriterienbezogene Validität wurde überprüft, indem Zusammenhänge zwischen mehreren Messinstrumenten und den entsprechenden Skalen des FEESS 1-2 ermittelt wurden. Das Relative Selbstkonzept der eigenen Schulfähigkeit (RSK) korreliert mit der Subskala Selbstkonzept derSchulfähigkeit (SK) zu r = .19. Ein Smilie-Tagebuch korreliert mit mehreren Subskalen des FEESS 1-2 zwischen r = .17 und r = .23. Mit dem BSSK finden sich für zwei Subskalen ähnlich hohe Zusammenhänge (SK: r = .18, AB: r = .16). Mit dem Verfahren "Was ich alles kann" finden sich deutlich höhere Korrelationskoeffizienten. (r = .30 bis .64). Die höchsten Zusammenhänge gibt es mit der Subskala Lernfreude (LF) und Schuleinstellungen (SE), was die konvergente Validität des Verfahrens unterstreicht. Zudem wurden Zusammenhänge zu Lehrerurteilen mit fünf FEESS 1-2-Subskalen (Soziale Integration, Selbstkonzept der schulischen Fähigkeit, Schuleinstellung, Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude) ermittelt. Um die Zusammenhänge mit Leistungskennwerten zu ermitteln, wurden zusätzlich zum FEESS 1-2 Mathematik- und Rechtschreibtests durchgeführt und Lehrerurteile bezogen auf einen gegebenenfalls vorhandenen Sonderpädagogischen Förderbedarf erhoben: Mathematiktest: r = .13 - .40; Rechtschreibtest: r =.14 - .33; Sonderpädagogischer Förderbedarf: r = -.15 bis -.22; Lehrerurteil Sprache: r = .20 - .38; Lehrerurteil Mathematik: r = .22 - .41. Die prognostische Validität des FEESS 1-2 wird anhand mehrerer Variablen (z. B. biografische Variablen und Leistungsdaten im Fach Mathematik und Rechtschreibung) belegt. Normen: Die Normierung fand in den Stadtgebieten Hamburg und Schleswig-Holstein an n = 1 645 (Testung des TF-SIKS) und n = 1 619 (Testung des TF-SALGA) Kindern statt. Darunter waren beide Geschlechter gleich verteilt, von denen 86% normal alt und 14% überaltert waren. Etwa 18% waren Kinder mit anderer Muttersprache als Deutsch. Für beide Klassenstufen liegen Individual- und Klassennormen in Form von Prozentrang- und T-Werten sowie Prozentrang- und T-Wert-Bändern vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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