Untersuchung_von_Baumdefekten_und_Habitatstrukturen_im_NLP-Kellerwald_Edersee_ein_Projekt_der_HAWK-HHG
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资源简介:
Das Gesamt Projekt, das im Morpho Profil mit dem Profilnamen Untersuchung_von_Baumdefekten_und_Habitatstrukturen_im_NLP-Kellerwald_Edersee_ein_Projekt_der_HAWK-HHG gespeichert ist, besteht aus 4 Datenpaketen:
1. Untersuchung_von_Baumdefekten_und_Habitatstrukturen_im_NLP-Kellerwald_Edersee_ein_Projekt_der_HAWK-HHG
2.Bestandsbeschreibung_zur_Untersuchung_von_Baumstrukturen_im_NLP_Kellerwald-Edersee
3. Grunderfassung_Habitatbaeume_NLP_Kellerwald-Edersee
4. Erfassung_Defektsymptome_Habitatstrukturen_NLP-Kellerwald-Edersee
Der genaue Inhalt des jeweiligen Paketes wird im Abstract des Metadatensatzes definiert.
Das erste Datenpaket stellt das gesamt Projekt vor und beinhaltet eine Tabelle die den Ablauf dokumentiert.
Die langfristig angelegte Studie, Zeitraum sollen 20 Jahre sein, beginnt mit der Ersterfassung 2014. Bei der Ersterfassung werden ca. 100 Einzelbaeume und deren Defekte sowie Habitatstrukturen dokumentiert, weitere Untersuchungen folgen. Der Datensatz stellt die Basis hierfuer dar, eine Fortschreibung der Daten in Morpho wird ermoeglicht. Die Daten koennen jederzeit exportiert und anderweitig verarbeitet werden. Zweck der Feldstudie ist einerseits das Versagen von Altbaeumen zu dokumentieren und zu untersuchen, andererseits sollen potentielle Habitate beobachtet werden. Es handelt sich um eine langfristig angelegte Feldstudie. Gerade sehr alte Baeume am Ende der Alterungsphase scheinen stark geschaedigt und bruchgefaehrdet zu sein, geht man nach den herkoemmlichen Kriterien fuer eine fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme, nach Fll-Baumkontrollrichtlinie 2010. Aber sind diese fuer Baeume der Reifephase und fruehen Alterungsphase ab 50-80 Jahren Standzeit entwickelten visuellen Kriterien an alten Baumriesen noch ausreichend? Baumkontrolleure sind mit den oftmals unter Denkmalschutz stehenden und kulturell sowie historisch bedeutsamen „greisen“ Baeumen oft ueberfordert und tendieren zu Ueberreaktionen auf Kosten der Baeume und deren Erhaltungszustand. Altbaeume die oftmals noch zumindest jahrzehntelang erhalten werden koennten, werden gefaellt oder es werden nicht gerechtfertigte oder unfachliche Massnahmen durchgefuehrt. Bei Durchfuehrung einer Baumkontrolle muss der Kontrolleur bekannte Schadsymptome und Holzfaeulen an Baeumen sicher erkennen koennen und ihre Auswirkungen auf die Baumstatik beurteilen. Alles andere als eine visuelle Inaugenscheinnahme waere bei Baumkontrollen unverhaeltnismaessig. Eine rein visuelle Inspektion ist aber weder objektiv noch sicher.(Schmidt 2006, S. 180.) Die Untersuchungsflaechen im Nationalpark eignen sich, als einzige, da hier keine anthropogenen Eingriffe in das Altern des Baumes stattfinden. Paralell finden andere Erfassungen bpsw. an der Sababurg statt.
2014 werden 100 ALtbäume, darunter Rotbuchen (Fagus sylvatica) und Trauben- sowie Stieleichen (Quercus robur, Quercus petraea)in den Waldgebieten Ringelsberg und Großer Hegekopf des Nationalparks Kellerwald-Edersee in Hessen Erfasst.Die Bäume sollen bereits Defektsymptome bzw. Habitatstrukturen aufweisen. Die Bäume sollen anschließend, aus Sicht der Verkehrsicherung und des Habitatschutzes, weiter begutachtet und in zeitabständen von 5 Jahren kontrolliert werden. Abschließend sollen Ergebnisse zusammengefasst und bewertet werden.Ausserdem bietet es sich an die Entwicklung der Baumdefekte auch aus Sicht des Naturschutzes zu betrachten, Habitate fuer Xylobionte Arten zu dokumentieren und deren Entwicklung zu beobachten. Nach einer Erhebung der stadt Frankfurt beispielsweise sind 50% aller Baumhoehlen im urbanen Bereich Spechthoehlen und somit geschuetzte Habitate(Frankfurt, 2013). Dietz et. al. Sehen einen Zielkonflikt zwischen Artenschutz und Baumpflege(Dietz et.al., 2014), der vor allem aus Verkehrsicherungspflichten im urbanen Bereich resultiert, bei Ersterfassung wurden 94% aller erfassten Defektsymptome auch als potentielle Habitae fuer Xylobionten kartiert. Da die meisten Defekte auch potentielle Habitate sind und umgekehrt wird im Folgenden meist von Strukturen gesprochen.
Die Abteilung Naturschutz und Forschung des Nationalpark Kellerwald Edersee, geleitet von Herrn Achim Frede, stellte der HAWK fuer diese Untersuchung freundlicherweise mehrere Waldflaechen zur Verfuegung, die fuer die Ersterfassung ausgewaehlten 2 eigneten sich hierfuer am besten. Der Nationalpark Kellerwald Edersee wurde 2004 gegruendet. Im Nationalpark sind 12 Naturwaelder bzw. Urwaldrelikte, mit einer Gesamtflaeche von 1,48 km², dokumentiert (Frede, 2014). Es handelt sich um vor allem um bodensaure Buchenwaelder. Auf dem Insgesamt 57,38 km² grossen seit 2004 geschuetzten Areal wurden bislang 560 Farne und Bluetenpflanzen, 383 Pilze, 538 Flechten und Moose und 2448 Tierarten nachgewiesen Frede in AFZ der Wald, 2010.
Trotz der sensiblen Habitate stellen Forschung und Monitoring heutzutage eine wichtige Aufgabe der Nationalparks dar. Derzeit Arbeitet der NLP-KE mit den Universitaeten Kassel, Marburg und Goettingen zusammen und ab August 2014 auch mit der HAWK-HHG.
Das Projekt wurde von Prof. Dr. Steffen Rust an der Fakultaet Ressourcenmanagement der HAWK-HHG ins Leben gerufen. Primaer werden Studenten des Studiengangs Arboristik das Projekt begleiten, eine Beteiligung von Forstwirtschaftsstudenten ist denkbar. Die Ersterfassung, in Form einer Bachelorarbeit, wird von Prof. Dr. Rohe als Erstpruefer und Prof. Dr. Rohe als Zweitpruefer begleitet.
创建时间:
2014-09-11



