PSYNDEX Tests Review für SIAB - Strukturiertes Inventar für Anorektische und Bulimische Essstörungen
收藏PsychArchives2025-07-29 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/14179
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SIAB - Strukturiertes Inventar für Anorektische und Bulimische Essstörungen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SIAB - Strukturiertes Inventar für Anorektische und Bulimische Essstörungen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das "Strukturierte Inventar für anorektische und bulimische Essstörungen" ermöglicht die Diagnostizierung von Essstörungen nach DSM-IV und ICD-10. Als Diagnosen können Anorexia nervosa und Bulimia nervosa sowie Nicht näher bezeichnete Essstörung nach DSM-IV und Anorexia nervosa und Bulimia nervosa nach ICD-10 sowie verschiedene zusätzliche Essstörungssyndrome gestellt werden. Aufbau: Das Instrument setzt sich aus dem halbstrukturierten Experteninterview SIAB-EX und dem Selbsteinschätzungsfragebogen SIAB-S zusammen, die beide jeweils 87 sich inhaltlich entsprechende Fragen zu Symptomen von Essstörungen und weiteren Störungen (Depression, Angst), sozialer Integration, Sexualität, Ausschlussdiagnosen und Medikation umfassen. Jedes Item wird zunächst für den "Jetzt-Zustand" (= die letzten 3 Monate), anschließend für "früher" (= lifetime) hinsichtlich der maximalen Ausprägung beurteilt. Für beide Instrumente werden ein Gesamtwert und Subskalenwerte berechnet. Scoring Sheets ermöglichen die Umsetzung der Interviewangaben in die Subskalenwerte, Diagnoseblätter bzw. Algorithmen die Erstellung von Diagnosen nach DSM-IV und ICD-10. Grundlagen und Konstruktion: Die Items wurden überwiegend auf der Grundlage von ICD-10 und DSM-III-R formuliert, teils wurden sie bestehenden Interviews entnommen. In der jüngsten Revision des SIAB von Fichter und Quadflieg (1999) wurden u.a. Items ergänzt, die zur Klassifikation nach DSM-IV erforderlich sind. Die Diagnose des Jetzt-Zustands basiert im Gegensatz zu früheren SIAB-Revisionen auf den letzten drei Monaten vor der Befragung. Faktorenanalytisch wurden für das Experteninterview SIAB-EX jeweils sechs Subskalen für den Jetzt-Zustand und die "lifetime"-Diagnose ermittelt (42.8% Varianzaufklärung für "früher" bzw. 40.5% für "jetzt"), für den Fragebogen SIAB-S sechs Skalen für "jetzt" und sieben für die "früher". Die Korrelationen der einander entsprechenden Subskalen im Experteninterview und in der Selbsteinschätzungsform liegen für die "Früher"-Einschätzung bei .47-.70, für den "Jetzt-Zustand" bei .56-.83. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Das Verfahren wurde 80 Personen gemeinsam mit der Eating Disorder Examination als weiterer Experteneinschätzung für Essstörungen vorgelegt. Ferner beantworteten 356-363 Personen das SIAB und verschiedene Selbstbeurteilungsinstrumente. Reliabilität: Die Beurteilerübereinstimmung beim SIAB-EX-Interview wurde anhand von 31 Videoaufzeichnungen überprüft, für die 116 komplette Intervieweinschätzungen vorlagen (7 Beobachter/Interviewer). Nach einer Rekodierung der Codes (0 und 1 zu "klinisch nicht bedeutsam", 2, 3 und 4 zu "klinisch bedeutsam") betrugen die Interraterreliabilitäten (Cohens Kappa) .81 ("jetzt") bzw. .85 ("früher"). Die Koeffizienten der internen Konsistenz (Cronbachs Alpha) betrugen für die SIAB-EX-Subskalen .64-.93 ("früher"; n = 97-370) bzw. .52-.93 ("jetzt"; n = 80-363), für den SIAB-EX-Gesamtwert .93 ("früher"; n = 89) bzw. .92 ("jetzt"; n = 72). Die Selbsteinschätzungform wies ähnlich hohe Koeffizienten auf. Validität: Inhaltlich-logische Gültigkeit ist gegeben. Mit dem Interview werden die Klassifikationsmerkmale aus ICD-10 und DSM-IV abgedeckt. Mit Ausnahme der Skalen "Atypische Essanfälle" und "Sexualität" weisen die SIAB-Skalen ("jetzt") hohe Zusammenhänge zu den Subskalen der Eating Disorder Examination auf. Bezüglich verschiedener Selbsteinschätzungsverfahren (Eating Disorder Inventory, Three Factor Eating Questionnaire, Beck Depressions-Inventar, PERI-Demoralisationsskala; n = 356-363) bestätigen sowohl die Korrelationen des Experteninterviews SIAB-EX als auch die des Fragebogens SIAB-S die konvergente Validität (z.B. hohe Korrelationen der SIAB-Skala "Allgemeine Psychopathologie" mit den Maßen der Depressivität). Als Beleg der diskriminanten Validität des SIAB-EX können niedrige Korrelationen mit der Hopkins Symptom Checklist (SCL-90-R) gelten. Normen: Es liegen Vergleichswerte (M, SD) einer Stichprobe von 377 wegen Essstörungen stationär behandelter Probanden sowie die Daten von 111 gesunden Frauen vor. Die Gruppe ist nach den Aufnahmediagnosen Anorexia nervosa (n = 60) und Bulimia nervosa (n = 97) nach DSM-IV differenziert. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-29



