PSYNDEX Tests Review für EBF-KJ - Elternbildfragebogen für Kinder und Jugendliche
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13126
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of EBF-KJ - Elternbildfragebogen für Kinder und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EBF-KJ - Elternbildfragebogen für Kinder und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der EBF-KJ dient der Erfassung der subjektiven Beziehungsqualität zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Eltern aus der Sicht des Kindes; zugleich soll er ein ausgewähltes Spektrum familienpsychologisch und empirisch begründeter Risikofaktoren der Eltern-Kind Beziehung aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen abbilden. Der Fragebogen kann in verschiedenen klinischen Anwendungsfeldern (Einzeltherapie mit Kindern und Jugendlichen, Beratung, kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung, Familientherapie), der familienrechtlichen Begutachtung sowie der Forschung verwendet werden. Aufbau: Der EBF-KJ setzt sich aus zwei identisch aufgebauten Teilen mit je 36 Items zusammen, auf denen die Beziehung zur Mutter und zum Vater anhand einer fünfstufigen Häufigkeitsskala ("nie" bis "immer") zu beurteilen ist. Die Items sind zu neun Skalen mit je 3 bis 5 Items gebündelt: (1) Kohäsion, (2) Identifikation, (3) Autonomie, (4) Konflikte, (5) Bestrafung, (6) Ablehnung, (7) Emotionale Vereinnahmung, (8) Überprotektion, (9) Hilfe. Aus den Werten auf den Skalen (1) bis (8) werden die Diskrepanz zwischen den Elternrepräsentationen sowie zusammenfassende Indexwerte errechnet, die Aufschluss über die Gesamtqualität der Mutter-, Vater- und Eltern-Kind-Beziehung geben. Grundlagen und Konstruktion: Der EBF-KJ wurde auf Basis der Klassischen Testtheorie entwickelt. Seine Konstruktion orientierte sich (1) an der Annahme, dass Kinder ausgehend von Beziehungserfahrungen spezifische internalisierte Repräsentationen der Beziehung zu Mutter und Vater entwickeln, (2) kumulativen Belastungsmodellen der Elternbeziehung, die postulieren, dass eine Kumulation verschiedener subjektiv empfundener Belastungen das Risiko für psychische und soziale Fehlanpassungen erhöht, und (3) Konzepten, diagnostischen Verfahren und empirischen Befunden zu allgemeinen und systemischen Familientheorien. Das Verfahren wurde seit 1995 in einem dreistufigen Entwicklungsprozess konstruiert. Hierzu wurden im ersten Schritt zahlreiche Instrumente zur Erfassung der Eltern-Kind-Beziehung gesichtet, um relevante Inhaltsbereiche zu identifizieren. Durch Expertenratings wurden 10 Bereiche ausgewählt und ein erster Itempool formuliert, der im Rahmen von Vorstudien aufgrund faktoren-, item- und skalenanalytischer Befundeoptimiert wurde. Itemanalysen der Endversion erbrachten tendenziell hohe Itemschwierigkeiten (indiziert durch niedrige Itemmittelwerte) bei durchweg akzeptablen bis hohen Trennschärfen (rit-i > .30, meist rit-i > .50). Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen sind bei sieben der neun Skalen mit Alpha > = .72, meist sogar > .80, als befriedigend bis gut anzusehen; lediglich die Skalen Bestrafung und Hilfe erzielten in nicht-klinischen Stichproben niedrigere Werte, weisen jedoch in klinischen Gruppen ebenfalls eine zufrieden stellende Messgenauigkeit auf (Alpha > = .74). Die Testwiederholungsreliabilität (n = 47 Patienten, Retest-Intervall = 7.1 Wochen) fiel befriedigend bis hoch aus (Mutter: rtt > = .69; Vater: rtt > = .65). Die anhand der Reliabilitätskoeffizienten und Skaleninterkorrelationen ermittelten Profilreliabilitäten nach Lienert und Raatz (1998) betrugen rtt = .76 für den Mutter- und rtt = .78 für den Vater-Teil. Validität: Dem Fragebogen kann aufgrund der theoriebasierten und empirisch umfassend abgesicherten Konstruktionsweise hohe Inhaltsvalidität zugesprochen werden. Die faktorielle Validität wird durch Befunde exploratorischer und konfirmatorischer Faktorenanalysen belegt; in der CFA ergab sich eine akzeptable Passung des Neunfaktorenmodells. Die konvergente und diskriminante Validität wird durch erwartungskonforme Zusammenhänge mit anderen Maßen der Elternbeziehung (FEE, ZKE), psychischer Probleme (YSR, CBCL), Lebensqualität (IKL), Konflikten zwischen den Eltern CPIC) und das weitgehende Ausbleiben von Korrelationen mit Intelligenzmaßen (HAWIK-R) sowie sozialer Erwünschtheit (AS-Skala SE) bestätigt. Auch nachgewiesene Bildungseffekte (höhere Beziehungsqualität bei höherem Bildungsgrad) und Kultureffekte (Differenzen zwischen deutsch- und türkischstämmigen Familien) stehen im Einklang mit theoretisch und empirisch begründeten Vorhersagen. Normen: Es liegen Gesamtnormen sowie geschlechtsspezifische T-Werte und Prozentränge für drei Altersgruppen (10-12 Jahre, 13-15 Jahre, 16-20 Jahre) vor, die in verschiedenen nicht-klinischen Schülerstichproben aus Deutschland, der Schweiz und Österreich ermittelt wurden (N = 1 377). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



