PSYNDEX Tests Review für TAP - Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung
收藏PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13616
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of TAP - Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu TAP - Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung erfasst mit computergestützten Testverfahren die unterschiedlichen Komponenten von Aufmerksamkeit, u.a. Alertness, selektive Aufmerksamkeit, geteilte Aufmerksamkeit und Vigilanz. Die Verfahren sind von geringer Komplexität, um die Testleistungen nicht durch sensorische oder motorische Ausfälle, Gedächtnisstörungen, Sprachstörungen oder andere Defizite zu beeinflussen. Das Verfahren wird vorzugsweise in der neuropsychologischen Diagnostik eingesetzt, da Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung eine der häufigsten Schädigungsfolgen bei traumatischen Hirnschädigungen darstellen, aber auch in der Diagnostik von Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Aufbau: Sowohl die Reizdarbietung als auch die Auswertung der Testbatterie erfolgen computergesteuert. Die 12 Testverfahren der TAP stellen einfache Reaktionsparadigmen dar, in denen selektiv auf optische oder akustische Reize durch Tastendruck zu reagieren ist. Als Kriterien für die Leistungsfähigkeit werden Reaktionszeiten und Fehler bzw. Auslassungen herangezogen. Im einzelnen werden folgende Aufmerksamkeitskomponenten geprüft: (1) Alertness, (2) Arbeitsgedächtnis, (3) Augenbewegung, (4) Gesichtsfeld- bzw. Neglectprüfung, (5) Geteilte Aufmerksamkeit, (6) Go-Nogo-Test, (7) Inkompatibilität, (8) Intermodaler Vergleich, (9) Reaktionswechsel, (10) Verdeckte visuelle Aufmerksamkeitsverschiebung, (11) Vigilanztest, (12) Visuelles Scanning. Grundlagen und Konstruktion: Eine erste Version der TAP für den Commodore 64 wurde bereits 1986 fertiggestellt. Der Augenbewegungstest orientiert sich an einer von Saslow (1967) eingeführten und von Fischer und Ramsperger (1984) weiterentwickelten Technik. Zu den übrigen Verfahren liegen keine entsprechenden Angaben vor. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die TAP wurde anhand einer Reihe von Stichproben sowohl mit Erwachsenen als auch mit Kindern evaluiert. Reliabilität: Mit Ausnahme des Untertests "Geteilte Aufmerksamkeit" wiesen sieben TAP-Tests an einer Stichprobe von 210 gesunden Erwachsenen hohe bis sehr hohe Reliabilitätskoeffizienten auf (.81 - .97; korrigierte Testlänge). Bei 95 Kindern (Alter 7-10 Jahre) konnten Retestreliabilitätskoeffizienten zwischen .32 und .65 aufgezeigt werden (Testintervall: 16 bis 81 Tage). Zum Vergleich werden die Daten von 36 Erwachsenen herangezogen, deren Koeffizienten zwischen .48 und .81 schwanken (Testintervall: 18-43 Tage). Validität: Die höchsten Koeffizienten einer hierarchischen Clusteranalyse auf der Basis der Produkt-Moment-Korrelationen aller Paare von Testvariablen finden sich zwischen den einzelnen Variablen eines Testverfahrens, während die Koeffizienten zwischen Variablen verschiedener Verfahren deutlich geringer ausfallen. Ein nonmetrisches multidimensionales Skalierungsverfahren bestätigte ebenfalls die Konzeption der TAP. Das zweidimensionale Ergebnis zeigt, dass die zu einem Untertest oder zu einem dem Konzept nach ähnlichen Aufmerksamkeitsbereich zählenden Verfahren räumlich nahe beieinander liegen. Faktorenanalysen auf der Grundlage der Daten zweier Kinderstichproben führten zu uneinheitlichen Ergebnissen hinsichtlich der Struktur der Aufmerksamkeitskomponenten im TAP. 20 Huntington Patienten zeigten signifikant schlechtere Testleistungen als eine gesunde Kontrollgruppe. 52 sprachgestörte Kinder wiesen im Vergleich mit einer Kontrollgruppe signifikant längere Reaktionszeiten, größereStreuungen der individuellen Reaktionszeiten und mehr Fehler auf. 20 Kinder mit Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörungen zeigten verglichen mit einer Kontrollgruppe mehr Fehler und Auslassungen sowie erhöhte intraindividuelle Streuungen der Reaktionszeiten in den TAP-Tests. Die prädiktive Validität des TAP erwies sich in dieser Untersuchung als gut. Normen: Eine Normierungsstudie für sieben Untertests wurde 1988/89 an einer Stichprobe von 200 gesunden Probanden durchgeführt, es liegen Prozentränge und T-Werte für die intraindividuellen Reaktionszeitmediane, die Differenzbeträge und die intraindividuellen Standardabweichungen vor. Aufgrund signifikanter Altersunterschiede wurden Alterskorrekturwerte ermittelt. Für einige Subtests liegen Normen für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sowie für den Untertest "Alertness" Normen für die Altersgruppe über 60 Jahre vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28



