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PSYNDEX Tests Review für IAAB - Integrierte Analyse arbeitsbedingter Belastungen

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16471
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This is a PSYNDEX Tests Review of IAAB - Integrierte Analyse arbeitsbedingter Belastungen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu IAAB - Integrierte Analyse arbeitsbedingter Belastungen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die "Integrierte Analyse arbeitsbedingter Belastungen" (IAAB) ist ein bedingungsbezogenes, objektives Erhebungsinstrument, das die vier Dimensionen arbeitsbedingter psychischer Belastungen gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (2014) erfasst. Der Begriff arbeitsbedingte psychische Belastung wird im Sinne der Definition der ÖNORM EN ISO 10075-1 (2004) wertneutral verwendet und umfasst sowohl förderliche Einflüsse auf die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit als auch Einflüsse, die diese beeinträchtigen bzw. gefährden können. Aufbau: Die IAAB liegt in einer Standardform mit 46 Items vor, die zu vier Dimensionen ("Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten", "Sozial- und Organisationsklima", "Arbeitsumgebung", "Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation") zusammengefasst werden. Es gibt aufgrund der Kürze keine weiteren Kurzformen. Es sind keine Branchenformen notwendig. Normdaten für verschiedene Branchen und Tätigkeiten sind aus der Validierungsstudie vorhanden. Grundlagen und Konstruktion: Die IAAB wurde als Fragebogen zur Erhebung arbeitsbedingter psychischer Belastungen (gem. ASchG, 2014) in Organisationen entwickelt. Theoretisches Fundament der IAAB bildet das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept nach Rohmert (1984) (entsprechend ÖNORM EN ISO 10075-1, 2004). Daraus leitet sich ab, dass Belastungen eine optimale Ausprägung haben (z. B. weder Unter- noch Überforderung bei der Arbeit) und Abweichungen davon nach unten als auch nach oben (z. B. also sowohl Unterforderung als auch Überforderung) negative Belastungen darstellen, die zu negativen Beanspruchungen bzw. Fehlbeanspruchungen bzw. Beeinträchtigungen führen. Arbeitsbezogene Belastungen werden in diesem ganzheitlichen Sinne auf einer Skala von "trifft zu" bis "trifft nicht zu" erfasst. Neben diesen inhaltlichen Anforderungen erfüllt die IAAB als qualitätsgesichertes Messverfahren zur Ermittlung und Beurteilung von psychischen Arbeitsbelastungen testtheoretische Anforderungen der Klassischen Testtheorie und gemäßÖNORM EN ISO 10075-3 (2004). Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Reliabilität) des Verfahrens gemäß ÖNORM EN ISO 10075-3 (2004) ist gegeben und liegt in einer österreichischen, repräsentativen Stichprobe (N = 4 000) bei Cronbachs Alpha = .73 bis .93 (Siebenfaktorenform) bzw. Cronbachs Alpha = .88 bis .94 (vier Dimensionen) für die Skalen der IAAB. Validität: Die Gültigkeit (Validität) gemäß ÖNORM EN ISO 10075-3 (2004) ist gegeben. Aus der Verfahrensentwicklung heraus liegt eine faktorielle Validität gemäß der ÖNORM EN ISO 10075-3 (2004) vor, dies wurde durch die Faktoren- und Reliabilitätsanalysen auch empirisch nachgewiesen. Die konkurrierende Validierung bzw. Konstruktvalidierung für die IAAB wurde im Rahmen der Validierungsstudie (N = 4 000), in deren Rahmen gleichzeitig mehrere Verfahren eingesetzt wurden, die als Instrumente zur Evaluierung psychischer Belastungen anerkannt sind und daher stark verwandte bzw. gleiche Konstrukte wie die IAAB messen, nachgewiesen. Normen: Es liegen repräsentative Normen für die österreichische Erwerbsbevölkerung vor, die für die Gesamtstichprobe sowie nach Geschlecht, Alter, Ausbildung, Beschäftigungsausmaß, Führungsverantwortung, Branche sowie Tätigkeitsart und -dauer differenziert verwendet werden können. Die Normwerte wurden 2015 an N = 4 000 österreichischen Teilnehmern (51% weiblich, 49% männlich; Altersdurchschnitt: M = 40.29, SD = 10.8) gewonnen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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