Eurobarometer 63.4 (May-Jun 2005)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA4411?doi=10.4232/1.10968
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Einstellung zur EU und deren Politik, Wahrnehmung der EU,Informiertheit und Wissen über die EU, Vertrauen in EU-Institutionen,Einstellung zur EU-Erweiterung und zur Europäischen Verfassung sowie zuInnovationen bei Produkten und Dienstleistungen.
Thema: Häufigkeit politischer Diskussionen im Freundeskreis sowieeigene Meinungsführerschaft; Lebenszufriedenheit; erwartete Entwicklungfür die nächsten zwölf Monate in Bezug auf: Lebenssituation desBefragten allgemein, finanzielle Situation im eigenen Haushalt, dieberufliche Situation, die wirtschaftliche Lage sowie die Lage desArbeitsmarktes im eigenen Land; Vergleich der persönlichen Situationderzeit mit dem Zeitraum vor fünf Jahren sowie erwartete Entwicklung infünf Jahren; Institutionenvertrauen (Justiz, politische Parteien,nationale Regierung, Parlament, Europäische Union und VereinteNationen); Beurteilung der EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes alsgute Sache; Vorteilhaftigkeit dieser EU-Mitgliedschaft für das eigeneLand; (in Bulgarien, Rumänien, Türkei, Kroatien und Nordzypern wurdegefragt: Beurteilung einer zukünftigen EU-Mitgliedschaft als guteSache; Vorteilhaftigkeit einer zukünftigen EU-Mitgliedschaft für daseigene Land); Image der EU aus Sicht des Befragten; Einstellung zueiner europäischen politischen Union; Bedeutung der EU für denBefragten; mit der EU verbundene Gefühle (Begeisterung oder Ablehnung);Einstellung zur EU: Sicherheitsgefühl, stabilere Wirtschaft und Politikdurch bestehende bzw. zukünftige EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes,eigene politische Wirksamkeit, Verständnis der Arbeit der EU,Berücksichtigung der nationalen Landesinteressen, wachsender Einflussdes eigenen Landes in der EU, Übermacht der großen Länder in der EU;erwartete und gewünschte Rolle der EU im persönlichen Alltag in fünfJahren; Ängste im Zusammenhang mit der EU: Machtverlust kleinererMitgliedsländer, Zunahme des Drogenhandels, seltenere Verwendung derLandessprache, steigende Zahlungen des eigenen Landes an die EU,Wegfall von Sozialleistungen, Verlust von nationaler Identität undKultur, Wirtschaftskrise, Verlagerung von Arbeitsplätzen inEU-Mitgliedsländer mit niedrigeren Produktionskosten, mehrSchwierigkeiten für Landwirte; Häufigkeit der Rezeption von Nachrichtenim Fernsehen, in Tageszeitungen oder im Hörfunk; Einschätzung deseigenen Wissensstands über die EU (Skalometer); genutzteInformationsquellen über die EU; Beurteilung des Umfangs derBerichterstattung über die EU sowie des dargestellten Images der EU inden nationalen Medien Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften;Kenntnis von EU-Institutionen: Europäisches Parlament, EuropäischeKommission, Rat der Europäischen Union, Gerichtshof der EuropäischenGemeinschaften und Europäische Zentralbank; Wichtigkeit jeder dieserEU-Institutionen und Institutionenvertrauen; Kenntnistest über dieEuropäische Union (Anzahl Mitgliedsländer, Wahlverfahren für dasEU-Parlament, Hymne, Zeitpunkt der letzten Wahlen zum europäischenParlament); wichtigste derzeitige Probleme im eigenen Land; Einstellungzur Rolle der Europäischen Union in den ausgewählten nationalen Issues;Einstellung hinsichtlich: Europäische Währungsunion mit Euro-Währung,gemeinsame Außenpolitik gegenüber Staaten außerhalb der EU, gemeinsameSicherheits- und Verteidigungspolitik, Erweiterung der EU,EU-Verfassung, Europa der zwei Geschwindigkeiten, Aufnahme derEU-Institutionen in den Schullehrplan; präferierte zukünftige Issuesder EU; Einstellung zur Erhöhung des Budgets der Europäischen Unionaufgrund ihrer politischen Ziele; Kenntnis des Haushaltsbereichs derEuropäischen Union mit dem größten Etat; Einstellung zu ausgewähltenVorschlägen zum geplanten Ausbau einer gemeinsamen Außen- undSicherheitspolitik sowie einer Europäischen Sicherheits- undVerteidigungspolitik (schnelle militärische Eingreiftruppe, gemeinsameHaltung der EU-Mitgliedsstaaten bei einer internationalen Krise,Außenminister als Sprecher der EU, eigener Sitz der EU imUNO-Sicherheitsrat, Unabhängigkeit der EU-Außenpolitik von derAußenpolitik der USA, weltweiter Einsatz der EU für die Menschenrechte,gemeinsame Einwanderungspolitik sowie Asylpolitik der EU); positiveoder negative Rolle der USA sowie der Europäischen Union hinsichtlichfolgender Themen: Frieden in der Welt, Kampf gegen Terrorismus,Wachstum der Weltwirtschaft, Kampf gegen Armut in der Welt sowieUmweltschutz; Vergleich der Bedeutung der Europäischen Union derzeitmit der Zeit vor fünf Jahren; Zufriedenheit mit der Demokratie imeigenen Land sowie in der Europäischen Union; Verbundenheit mit demWohnort, der Region, dem eigenen Land und Europa; positive odernegative Besetzung ausgewählter Begriffe (Unternehmen, Monopol,Wettbewerbsfähigkeit, soziale Sicherheit, freier Handel,Protektionismus, Globalisierung, Öffentlicher Dienst, Gewerkschaft,Reformen); Einstellung zu einer Erweiterung der Europäischen Union;Einstellung zum Beitritt der Länder Schweiz, Norwegen,Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Montenegro,Island, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Ukraine sowie Türkei zurEuropäischen Union; Einstellung zu einem EU-Beitritt der Türkei(Skala); Kenntnis des Inhalts der Europäischen Verfassung; Einstellungzur Europäischen Verfassung sowie Gründe für diese Einstellung;Kenntnistest über geplante Änderungen der Europäischen Verfassung(EU-Außenminister, europäisches Volksbegehren, Direktwahl,Europasteuer, EU-Staatsbürgerschaft, EU-Austritt); vertrauenswürdigeInstitutionen und Personenkreise für Informationen über die EuropäischeVerfassung; erwartete Entwicklung der EU nach Annahme des Vertragesüber die Europäische Verfassung durch alle Mitgliedsstaatenhinsichtlich: Demokratie, Effizienz, Transparenz, Stärke in der Welt,wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit sowie Soziales; Beurteilung derderzeitigen Lage in den Bereichen: nationale bzw. europäischeWirtschaft, nationaler Arbeitsmarkt, Umweltsituation sowie sozialeSicherheit, persönliche Lebensqualität bzw. finanzielle Situation;Vergleich der derzeitigen Lage im eigenen Land mit dem Durchschnitt derEU-Mitgliedsländer hinsichtlich Wirtschaftslage, Arbeitsmarkt,Umweltsituation, soziale Sicherheit, Bildungssystem und Lebensqualität;erwartete Veränderung in diesen Bereichen; Beurteilung desLebensstandards in Europa im Vergleich mit dem Lebensstandard in denUSA, in Japan, China und Indien; Beurteilung der Leistungsfähigkeit dereuropäischen Wirtschaft im Vergleich mit der Wirtschaft in den USA, inJapan, China und Indien; Vergleich des derzeitigen Stands derEntwicklung in der Europäischen Union mit dem in den USA hinsichtlich:wissenschaftliche und medizinische Forschung, Umweltschutz, innovativeTechnologien, Gesundheitssystem, Bildungssystem, Kampf gegen sozialeUngleichheit, Arbeitslosigkeit und Diskriminierung sowieUnternehmensgründungen; Auswirkungen der Globalisierung auf das eigeneLand; vermutete Motive für die Verlagerung von Unternehmen:Notwendigkeit oder reine Profitorientierung; präferierte Maßnahmen zurVerbesserung der Leistungsfähigkeit der europäischen Wirtschaft;Europäische Union als stärkste Wirtschaftsmacht der Welt in dennächsten fünf Jahren; eigenes Interesse an innovativen Produkten oderDienstleistungen (Konsumpionierverhalten); Definition des BegriffsInnovation: Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen oderVerbesserung bestehender Produkte und Dienstleistungen; eigene Reaktionnach dem Erscheinen innovativer Produkte auf dem Markt: Festhalten anbewährten Produkten oder Ausprobieren neuer Produkte; persönlicheBereitschaft ein bewährtes Produkt bzw. eine Dienstleistung durch eineInnovation zu ersetzen; Einstellung zu innovativen Produkten undDienstleistungen.
Demographie: Staatsangehörigkeit; Selbsteinschätzung auf einemLinks-Rechts-Kontinuum; Familienstand; Alter bei Ende derSchulausbildung; Geschlecht; Alter; Beruf; Urbanisierungsgrad;Haushaltszusammensetzung (Kinderzahl); Migrationshintergrund undHerkunftsregion; Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt;Mobiltelefonbesitz; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Besitzlanglebiger Wirtschaftsgüter: Unterhaltungselektronik,Internetverbindung, Auto, bezahltes bzw. noch abzuzahlendesWohneigentum; Anzahl Urlaubswochen pro Jahr; Muttersprache;Fremdsprachenkenntnis und Beurteilung der Kenntnisse.
Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum; Interviewbeginn;Interviewdauer; Anzahl anwesender Personen während des Interviews;Ortsgröße; Region; Gewichtungsfaktor; Interviewsprache.
Interviewerrating: Kooperationsbereitschaft des Befragten. InLuxemburg wurde zusätzlich gefragt: Informiertheit über die derzeitigeRatspräsidentschaft Luxemburgs im Rat der Europäischen Union sowieWichtigkeit dieser Ratspräsidentschaft; im Vereinigten Königreich wurdegefragt: Informiertheit über die zukünftige Ratspräsidentschaft im Ratder Europäischen Union sowie Wichtigkeit dieser Ratspräsidentschaft.
In Portugal wurde zusätzlich gefragt: Beurteilung der Berücksichtigungdes Tierschutzes in der derzeitigen Lebensmittel- undLandwirtschaftspolitik.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-05-16



