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PSYNDEX Tests Review für MSR - Marburger Symptom Rating

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12293
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of MSR - Marburger Symptom Rating. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MSR - Marburger Symptom Rating. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem MSR sollen die wichtigsten und häufigsten psychopathologischen Symptome bei Kindern und Jugendlichen abgebildet werden. Das Verfahren wird in psychiatrischen oder psychotherapeutischen Einrichtungen verwendet, um die Diagnosestellung nach dem MAS bzw. der ICD-10 zu unterstützen. Darüber hinaus kann es als veränderungssensitives Messinstrument im Rahmen der Qualitätssicherung und der Therapieforschung verwendet werden. Aufbau: Beim MSR handelt es sich um einen Ratingbogen, in dem 22 psychopathologische Symptombereiche bei Kindern und Jugendlichen mit fünfstufigen Ratingskalen (0 = nicht bis 4 = schwer) danach zu beurteilen sind, inwieweit sie in den vergangenen drei Monaten eine "psychiatrisch relevante Belastung" darstellten. Die für diese Fremdbeurteilungen erforderlichen Daten werden in der Regel im Rahmen eines standardisierten Interviews gewonnen, welches mit der Hauptbezugsperson des Kindes bzw. Jugendlichen geführt wird. Aus den Ratings werden vier Kennwerte gebildet: Die (alters- und geschlechtsnormierte) "Symptomwertsumme" der Rohwerte über alle 22 Bereiche sowie die (nicht normierte) "Anzahl deutlicher und schwerer Symptome" erlauben eine Klassifikation der MSR-Scores als "unauffällig" (nicht behandlungsbedürftig), "fraglich auffällig" bzw. "auffällig" (behandlungsbedürftig). Mit zwei weiteren Kennwerten kann der Schwerpunkt der individuellen Symptomatik als "introversiv" bzw. "extraversiv"gekennzeichnet werden. Grundlagen und Konstruktion: Das MSR ist Bestandteil des Marburger Systems zur Qualitätssicherung und Therapieevaluation bei Kindern und Jugendlichen (MARSYS). Es liefert eine Deskription aktueller psychischer Symptome, erlaubt jedoch keine ätiologischen Aussagen und nimmt nicht auf spezifische psychopathologische oder psychotherapeutische Theorien Bezug. Seine Konstruktion erfolgte auf Basis der KTT. Den Ausgangspunkt bildete eine 87 Items umfassende Symptomliste, die in der klinischen Routinediagnostik verwendet wurde. Ausgehend von den Befunden exploratorischer Faktorenanalysen und Clusteranalysen (N = 1 591; erhoben im Zeitraum von 1978-1980) wurden die Symptome zu 17 Symptombereichen gebündelt, welche im Folgenden die Items des MSR konstituierten und durch 5 Items mit hoher klinischer Relevanz ergänzt wurden. Parallel wurde seit 1983 die Anleitung für das Interview auf Grundlage klinischer Erfahrungen und empirischer Befunde zu der nunmehr publizierten Form weiterentwickelt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Studien zur Interrater-Übereinstimmung ergaben unter kontrollierten Bedingungen wie auch im naturalistischen (klinischen) Kontext für die einzelnen MSR-Dimensionen überwiegend zufrieden stellende bis gute und für die Symptomwertsumme gute bis sehr gute Werte. Basierten die MSR-Ratings auf dem standardisierten Interview, fanden sich deutlich höhere Übereinstimmungskoeffizienten als bei Beurteilungen auf Basis freier Symptomschilderungen. Die interne Konsistenz liegt demgegenüber - entsprechend der Heterogenität der beurteilten Symptome - nur im niedrigen bis moderaten Bereich. Validität: In klinischen Stichproben ergaben sich bedeutsame Korrelationen in mittlerer Höhe zwischen den MSR-Indizes und der CBCL bzw. deren Subskalen und dem Funktionsniveau der beurteilten Kinder und Jugendlichen laut Achse VI des MAS. Das Verfahren eignet sich gut zur Differenzierung gesunder und leichter bzw. schwerer psychisch gestörter Kinder und Jugendlicher; die Zuordnungsgenauigkeit wird mit jeweils 79 Prozent angegeben. Zwei Längsschnittstudien belegen die Sensitivität des MSR für Veränderungen der Symptomatik, z.B. im Verlauf einer (im Mittel) dreimonatigen stationären kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung. Normen: Für die MSR-Symptomwertsummen liegen alters- und geschlechtsspezifische Prozentrangwerte aus drei Stichproben vor; die Altersgruppen wurden im 3-Jahres-Abstand (3-5 Jahre, 6-8 Jahre etc.) gebildet: a) Psychisch gesunde Kinder und Jugendliche (n = 514 Jungen / n = 395 Mädchen aus fünf Altersgruppen; 37 < = n < = 169); b) Psychisch kranke Kinder und Jugendliche (n = 4 191 Jungen / n = 2 282 Mädchen aus sechs Altersgruppen; 132 < = n < = 1 099); c) Psychisch schwer gestörte Kinder und Jugendliche (n = 484 Jungen / n = 458 Mädchen aus fünf Altersgruppen; 11 < = n < = 221). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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