Watereyes: Task Splitting, Repräsentation und Einigkeit als Grundlagen einer menschlich begrenzten KI-Ethik
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Dieser Beitrag entwickelt Watereyes als Grundlagenansatz für KI-Ethik. Ausgangspunkt ist die These, dass die eigentliche ethische Frage künstlicher Intelligenz nicht zuerst in abstrakten Prinzipien, sondern in der konkreten Aufgabenteilung zwischen Mensch und Maschine liegt. Das Paper verbindet diese These mit drei weiterführenden Argumenten: Erstens ist Technologie generell eine repräsentative Form sozialer Organisation; zweitens verstärkt moderne Technik eine historische Tendenz, Entwicklung und Beschleunigung höher zu gewichten als Verbundenheit, Naturbezug und soziale Kohärenz; drittens kann KI trotz dieser Ambivalenz als Werkzeug dienen, um Einigkeit nicht als Zustand, sondern als Prozess sichtbar zu machen. Watereyes wird dafür als Architektur beschrieben, die zwischen delegierbaren Routinen, menschlich unverzichtbaren Urteilen und hybriden Grenzbereichen unterscheidet.



