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Erstes Paradoxon – Verdoppelung des Hirnwachstums bei Homo erectus versus langsame Entwicklung seiner Kognitionsphänomene Erster Teil einer vierteiligen Serie zur neurosystemischen Autonomie des Menschen: 1. Paradoxon Gehirn-Konstanz

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PsychArchives2025-09-29 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16664
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Zu lösen ist ein Paradox der Hominisation: Verdoppelung des Hirnvolumens bei Homo erectus – und doch dauerte das Entwickeln seiner Kognition Äonen. In fast zwei Millionen Jahren seines Hirnwachstums vollzog Homo erectus nur we-nige technologische Innovationen. Deswegen scheint bei Homo erectus primär der biologische Mutation-Selektions-Prozeß zur Evolvierung des Großhirns nicht das Kumulieren von Erfahrung für seine Kognitionssteigerung verantwort-lich zu sein. Der einzige gravierende Unterschied zwischen Affen- und Menschenhirn ist fol-gender: Der Anteil des Assoziationscortex stieg während der Homo-erectus-Evolution bis auf 80 %. Wie aber kann lediglich eine Vermehrung der unspezifi-schen Neuronen des Assoziationscortex bei Homo erectus die zu beobachtenden Kognitionsfortschritte erklären? Die Teil-Muster sinnlicher Wahrnehmung, die das Konnektom dem Assoziationscortex zuführt, werden mittels unspezialisierter Neuronen intrakortikal zu höheren Kognitionen evolviert. Diese informationslie-fernden Neuralmuster können nur evolviert werden – nicht errechnet –, weil sie den Eigenschaften eines komplexen Hirnsystems unterliegen; und können nur prozessual evolviert werden, weil der Assoziationscortex unspezifischen Charak-ter besitzt – er statt neuronaler Strukturen Informationsmuster selektiert. Somit gilt: Je größer die Neuronenzahl, desto mehr Musterattraktoren der Ord-nungsgewinnung können gebildet werden, desto höher die Kognition. Ihre Zahl reichte bei Homo erectus vermutlich nicht hin, kontinuierlich erreichte, komple-xe Kognition weiterzuentwickeln. Die extremen Zeiträume für Innovationen bei Homo erectus legen folglich nahe: Seine kognitiven Fortschritte, waren noch keinem kumulativen Lernprozeß zu verdanken, sondern vorwiegend der gene-tisch bedingten Hirn- und damit Neuronenzunahme. Homo erectus war kein Mensch. Vor dem Stopp des Hirnwachstums beim archaischen Homo sapiens muß nach allem ein Systemumschlag im evolvierenden Großhirn erfolgt sein. Denn beim Menschenhirn – das konstant bleibt – erkennen wir ein jederzeit unbegrenztes Kognitions- vor allem aber Kreativitäts-Potential, das bei Homo erectus fehlt. unknown unknown
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PsychArchives
创建时间:
2025-09-29
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