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Drei Seiten einer Medaille. Standortbestimmung gleichstellungsorientierter Männerarbeit im geschlechterpolitischen Feld Three sides of a coin. Men’s work in the field of gender politics under the perspective of gender equality

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PsychArchives2024-06-26 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/10373
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Die geschlechterpolitischen Haltungen in der österreichischen Männerarbeit sind von unterschiedlichen und teilweise auch widersprüchlichen Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet. Neben geschlechterdemokratischen Zugängen in der institutionellen Männerarbeit existieren Männer- und Väterrechtsvereine, die teilweise den Fokus auf Männerbenachteiligung legen (›Opfer des Feminismus‹). Zugleich finden sich Ansätze individualistischer Rückbesinnungen auf männliche Archetypen (Krieger, Liebhaber, Magier) in Männerinitiationsgruppen. Insbesondere Männer- und Väterrechtsinitiativen in Österreich blieben lange Zeit unerforscht. Im Jahr 2014 wurde ein Expertise-Papier verfasst, das sich mit der geschlechterpolitischen Verortung der Männerarbeit in Österreich auseinandersetzte und dabei die unterschiedliche Zugänge mithilfe des Analysemodells von Messner (2000) einer kritischen Betrachtung unterzog, antifeministische Denkformen und Argumentationslinien skizzierte und aktuellen Befundlagen gegenüberstellte. Mit Bezugnahme auf dieses Expertise-Papier beschäftigt sich der Beitrag mit der Frage, worin sich profeministische Zugänge in der Männerarbeit von antifeministischen Positionen unterscheiden. Dabei stellt sich die Frage, welche Bedingungen gleichstellungsorientierte Dialoge in der Geschlechterarbeit zu fördern vermögen und einengenden Zuspitzungen (Stichwort Männerbenachteiligung) entgegenwirken können. Auch damit beschäftigt sich der Beitrag, wobei anhand von Praxisbeispielen thematische Allianzen skizziert werden, in und durch welche eine geschlechterdialogische Praxis umgesetzt werden kann. The attitudes toward genderpolitics in the field of men’s initiatives and men’s groups in Austria have different and sometimes conflicting focal points. There are approaches that represent a genderdemocratic mission, which are mostly found in instutionalized men’s initiatives, but there is also the men’s and father’s rights movement, focussing on men primarily as ›victims of feminism‹. Finally some men’s initiation groups are active as well, working with an mythopetic and individualized framework. There has been a lack of scientific research and knowledge in Austria especially concerning the men’s and father’s rights movement. In 2014 an expert paper was published, which concentrated on gender equality positionings of men’s initiatives and men’s groups in Austria. In reference to the model of Messner (2000) it took a critical view on the practice in these fields, analysed different antifeminist arguments and made fact checks about topics, which were raised by antifeminists. In reference to the expert paper this article follows the question in which ways profeminist approaches of men’s initiatives differ from those who represent an antifeminist approach. It also discusses important conditions for equality-oriented dialogues and alliances in the field of gender work, which focuses on the increase of gender equality, stands against constricting positions and allows a gender balanced work with men. Models of good practice are outlined, that represent such gender democratic approaches. peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Psychosozial-Verlag
创建时间:
2024-06-26
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