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PSYNDEX Tests Review für SOZAS - Skalen zur Sozialen Angststörung

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12560
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This is a PSYNDEX Tests Review of SOZAS - Skalen zur Sozialen Angststörung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SOZAS - Skalen zur Sozialen Angststörung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Skalen zur Sozialen Angststörung (SOZAS; Consbruch, Stangier & Heidenreich, 2016) dienen der Erfassung einer Sozialen Phobie. Grundsätzlich werden die vier Teilfragebögen als Screenings in klinischen Setting eingesetzt. Im Rahmen einer Therapie helfen sie bei der Planung und Verlaufskontrolle bis hin zur Evaluation einer Intervention. Als Forschungsinstrument eignet sich die LSAS. Aufbau: Das Inventar besteht aus vier Fragebögen mit 17 Items (SPIN), 20 Items jeweils für SPS und SIAS und 24 Items (LSAS). Grundlagen und Konstruktion: Die SOZAS wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konzipiert. Sie setzt sich aus vier Adaptationen zusammen, die aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurden. Bei der Zusammenstellung des Inventars wurden folgende Grundprinzipien beachtet: (1) Spezifität und Sensitivität der vier Fragebögen sollten überprüft sein. (2) Sie sollten sich in der klinischen Praxis bewährt haben. (3) Die Tests sollten veränderungssensitiv sein, sowohl in Laborsituationen als auch in der klinischen Praxis. (4) Es sollten die veränderten Kriterien im DSM-5 (vs. DSM-IV) für die Soziale Angststörung berücksichtigt werden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) sowie die Retestreliabilität der vier Fragebögen wurden überprüft. Diese liegen für SPIN zwischen Alpha = .89 und .95 und bei rtt = .80 (20-Wochen-Intervall), für SPS und SIAS bei Alpha = .94 und rtt = .94 bzw. rtt = .92 (3-Wochen-Intervall) und für LSAS zwischen Alpha = .83 und .94 und bei rtt = .82-.84 (20-Wochen-Intervall). Validität: Die faktorielle Validität der SOZAS-Elemente wurde überprüft. Die vermutete dreifaktorielle Struktur des SPIN konnte nicht bestätigt werden. Für SPS und SIAS, die zwei unterschiedliche Konstrukte (Performanz-/Bewertungsangst vs. Interaktionsangst) messen, konnte mit einer explorativen Faktorenanalyse die erwartete Zweifaktorenstruktur nachgewiesen werden. Die Faktorenstruktur der LSAS wurde bislang nicht untersucht. Zwischen den vier SOZAS-Elementen fanden sich hohe Korrelationen. Als Nachweis der divergenten Validität werden vergleichsweise niedrigere Korrelationskoeffizienten mit den Verfahren BDI, SCL-90-R und HAMD berichtet. Weiterhin korrelieren die Verfahren SPS und SIAS mit SPAI, SVSS und SANB, die ebenfalls Soziale Phobie erfassen. Zwischen Patienten mit Sozialer Phobie vs. Depression vs. anderen Angststörungen vs. gesunde Kontrollgruppe konnten signifikante Unterschiede für SPS und SIAS festgestellt werden. Diskriminanzanalysen ergaben eine Überlegenheit für dieSIAS gegenüber der SPS. Bei einem Prä-Post-Vergleich der erzielten SOZAS-Werte (Mittelwerte und SD) wurde die Änderungssensitivität der vier Fragebögen festgestellt. Die zweite Messung erfolgte nach 16 Therapiesitzungen, bei der die Patienten (N = 108) signifikant niedrigere Werte hatten, mit Effektstärken zwischen d = .61 und d = .79. Für SIAS und SPS werden Effektstärken in Höhe von d = .77 (SIAS) und d = .85 (SPS) aufgezeigt. Für das SPIN wurde eine Sensitivität von 85% und Spezifität von 12-32% ermittelt. Normen: Für das SPIN liegen Normwerte in Form von Prozentrangwerten getrennt nach Gesamtstichprobe und Geschlecht aus dem Jahr 2002 vor, die an N = 2 043 Personen (n = 1 083 weiblich; Altersspanne: 14-93 Jahre) gewonnen wurden. Für die anderen Verfahren existieren Cut-off-Werte, Vertrauensintervalle und kritische Differenzen für die Rohwerte. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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