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PSYNDEX Tests Review für VSK - Verhaltensskalen für das Kindergartenalter

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12537
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This is a PSYNDEX Tests Review of VSK - Verhaltensskalen für das Kindergartenalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu VSK - Verhaltensskalen für das Kindergartenalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Verhaltensskalen für das Kindergartenalter (VSK; Koglin & Petermann, 2016) dienen zur Erfassung von Verhaltensproblemen und sozial-emotionalen Ressourcen drei- bis sechsjähriger Kinder. Sie werden von Eltern und Erziehern angewendet, um so eine Grundlage für die Eltern- und Erziehungsarbeit zu schaffen und Fördermaßnahmen ableiten und umsetzen zu können. Darüber hinaus können Psychologen, Kinder- und Jugendpsychiater, Kinderärzte und (Sonder-)Pädagogen das Verfahren einsetzen. Es kann auch in der Forschung angewendet werden. Aufbau: Die VSK liegen in einer parallelen Version für Eltern (VSK-EL) und für pädagogische Fachkräfte (VSK-PF) vor und bestehen aus je 49 Items mit identischer Formulierung und verteilt auf sieben Skalen. Sie umfassen die vier Problemskalen (1) Ängstlichkeit, (2) Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit, (3) Aggressives Verhalten und (4) Emotionsdysregulation und die drei Ressourcenskalen (5) Soziale Kompetenz, (6) Emotionswissen/Empathie und (7) Selbstregulation. Die Fragen werden auf einer vierstufigen Skala beantwortet. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie, fundierter theoretischer Modelle und mithilfe von Erzieher- und Elternurteilen konstruiert. In einer Konstruktionsphase (n = 271 Kinder) wurde die psychometrische Güte überprüft. Das Ziel war es, eine Parallelversion für Eltern und Erzieher zu entwickeln. Die Skalenstruktur wurde vor und nach der Eliminierung von Items faktorenanalytisch überprüft. Die Trennschärfe der Problemskalen variieren innerhalb der Skalen stark, die der Ressourcenskalen dahingegen weniger stark. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz liegt zwischen Cronbachs Alpha = .64 und Alpha = .82 (Elternversion) und zwischen Alpha = .78 und Alpha = .92 (VSK-PF). Die Retestreliabilitäten nach einem 3-Monatsintervall bewegen sich zwischen rtt = .30 und rtt = .74 (Elternversion) bzw. zwischen rtt = .51 und rtt = .82 (Version für pädagogische Fachkräfte). Die Profilreliabilität wurde nicht überprüft. Validität: Die Konstruktvalidität wurde faktorenanalytisch überprüft und bestätigt die gewählte Skalenstruktur. Auch die Skaleninterkorrelationen wurden berechnet und zeigen konforme Zusammenhänge (negative Korrelation zwischen konträren Skalen und positive Korrelation zwischen ähnlichen Skalen). Die höchsten Zusammenhänge finden sich zwischen den einzelnen Skalen und der Gesamtskala (Gesamt-Problemskala: r = .29-.83; Gesamt-Ressourcenskala: r = .51-.81). Zudem wurden Korrelationsberechnungen zwischen den Ressourcen- und Problemskalen durchgeführt. Die höchste Korrelation wurde zwischen "Aggressives Verhalten" und "Selbstregulation" gefunden mit r = -.61 (mit der VSK-PF-Version). Zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität wurden die VSK mit dem SDQ-Deu korreliert. Signifikant negative Korrelationen ergeben sich erwartungsgemäß mit komplementären Skalen und signifikant positive Korrelationen zwischen ähnlichen Skalen. Z. B. korreliert die Gesamt-Ressourcenskala mit r = .82 (VSK-PF) bzw. r= .67 (VSK-EL) mit der SDQ-Deu-Skala "Prosoziales Verhalten" und mit r = -.72 (VSK-PF) bzw. r = -.55 (VSK-EL) mit dem SDQ-Deu-Gesamtproblemwert. In der Konstruktionsphase wurden auch Alters- und Geschlechterunterschiede gefunden. Ältere Kinder werden von den Erziehern als sozial-emotional kompetenter eingeschätzt. Bei Eltern weichen die Werte für sozial-emotionale Kompetenzen der beiden Altersgruppen nicht so stark voneinander ab. Für Eltern und Erzieher zeigen Jungen ein aggressiveres Verhalten als Mädchen. Weiterhin berichten Eltern über signifikant mehr Verhaltensprobleme und zugleich mehr sozial-emotionale Kompetenzen als Erzieher. Normen: Die Eichung wurde zwischen 2014 und 2015 an N = 783 drei- bis sechsjährigen Kindern (45.8% weiblich) aus den Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Hessen durchgeführt. Für beide Versionen wurden jeweils geschlechtsspezifische sowie geschlechtsübergreifende Normen in Form von Prozentrang- und T-Werten für zwei Altersgruppen (3;0-4;6 Jahre, 4;7-6;6 Jahre) berechnet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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