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PSYNDEX Tests Review für MSCEIT - Mayer-Salovey-Caruso Test zur Emotionalen Intelligenz

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12353
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This is a PSYNDEX Tests Review of MSCEIT - Mayer-Salovey-Caruso Test zur Emotionalen Intelligenz. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MSCEIT - Mayer-Salovey-Caruso Test zur Emotionalen Intelligenz. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Bei dem MSCEIT handelt es sich um einen Leistungstest, mit dem Fähigkeiten zum kompetenten Umgang mit Emotionen und im emotionalen Problemlösen erfasst werden sollen. Als Anwendungsbereiche kommen bei entsprechenden Fragestellungen sowohl die Organisationspsychologie (Personalauswahl und -entwicklung) als auch Klinische und Pädagogische Psychologie in Frage. Aufbau: Der MSCEIT erfasst mit acht Aufgabengruppen (insgesamt 141 Multiple Choice-Items) die vier Facetten (1) Emotionswahrnehmung, (2) Emotionsnutzung, (3) Emotionswissen und (4) Emotionsregulation. Die Ergebnisse werden zu den beiden Bereichswerten "Erfahrungsbasierte Emotionale Intelligenz" und "Strategische Emotionale Intelligenz" sowie zu einem Gesamtwert "Emotionale Intelligenz" verrechnet. Grundlagen und Konstruktion: Bei dem MSCEIT handelt es sich um die deutschsprachige Adaptation des englischsprachigen Mayer-Salovey-Caruso Test zur Emotionalen Intelligenz von Mayer, Salovey und Caruso (2002). Das Verfahren basiert auf dem Vier-Facetten-Modell der Emotionalen Intelligenz von Mayer und Salovey (1997) und operationalisiert diese Facetten über Leistungsindikatoren. Der MSCEIT wurde nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie konstruiert. Seinen Vorläufer bildete die 402 Items umfassende "Multifactor Emotional Intelligence Scale" (MEIS; Mayer et al., 1999), die - gekürzt und erweitert um Items zum Faktor "Emotionsnutzung" - zunächst zum MSCEIT Research Version 1.1 (294 Items) und schließlich zum aus 141 Items bestehenden MSCEIT Version 2.0 weiterentwickelt wurde. Die Richtigkeit der Lösungen wurde nach der Konsensusmethode festgelegt, d.h. die Qualität einer Antwort bemisst sich an der Häufigkeit, mit der sie in einer möglichst großen und heterogenen Probandenstichprobe als richtig bewertet wurde.Für die deutsche Adaptation wurde der MSCEIT Version 2.0 möglichst wortgetreu ins Deutsche übertragen und es wurde im Zuge der Neunormierung (ebenfalls nach der Konsensusmethode) die Bestimmung der korrekten, mit hohen Punktwerten zu versehenden Antwortmöglichkeiten überprüft. Aufgrund ungünstiger Itemtrennschärfen gehen insgesamt 17 Aufgaben nicht in die Skalen der deutschen Fassung ein, wurden jedoch im Instrument belassen, um die Itemparcelstruktur nicht zu verändern und die Vergleichbarkeit der deutschen Fassung mit dem Original zu sichern. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Split-half-Reliabilität für die Facetten lässt sich aufgrund der Ergebnisse in der Normierungsstichprobe als zufriedenstellend bis sehr gut (zwischen .73 und .93), die für die Bereiche sowie den Gesamtwert als gut bis sehr gut (zwischen .80 und .92) interpretieren. Vorläufige Befunde zur Testwiederholungsreliabilität deuten auf eine mäßige bis hohe Stabilität hin (rtt = .50 bis rtt = .80). Validität: Hinweise auf hohe Augenscheinvalidität ergeben sich aus expliziten Bewertungen des Verfahrens durch Studierende. Für hohe Inhaltsvalidität spricht die theoriegeleitete Konstruktionsweise. Konfirmatorische Faktorenanalysen belegen die gute Passung eines Vierfaktorenmodells und damit die strukturelle Validität. Als Belege für die diskriminante Validität zeigen mehrere deutsche und US-amerikanische Studien geringe bis höchstens mittlere Korrelationen mit Persönlichkeits- und Intelligenzmaßen (NEO-FFI, NEO-PI-R, IST 2000-R). Belege für die Kriteriumsvalidität entstammen arbeits- und organisationspsychologischen, klinischen und pädagogischen Studien. Hier fanden sich geringe bis mittlere Zusammenhänge mit Kriterien wie Arbeitszufriedenheit und -leistung, Beziehungsqualität, soziale Kompetenz, sozial konformes Verhalten und Emotionsregulation sowie systematische Unterschiede zwischen klinischen und nicht-klinischen Stichproben. Normen: Es liegen Standardwerte und Prozentrangnormen für eine Gesamtstichprobe von N = 3 653 Erwachsenen (17 bis 74 Jahre) sowie für drei Altersgruppen vor (17 bis 19 Jahre, 20 bis 24 Jahre, 25 Jahre und älter), die im Zeitraum von 2007 bis 2009 mit der Paper-and-Pencil- sowie der Online-Fassung gewonnen wurden; die Äquivalenz der beiden Fassungen wurde empirisch gesichert. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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