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Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften ALLBUS 1998

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA3000?doi=10.4232/1.11362
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Trenderhebung zur gesellschaftlichen Dauerbeobachtung vonEinstellungen, Verhalten und sozialem Wandel in Deutschland.Die Schwerpunkte dieser Untersuchung sind für 1998: 1. Wirtschaftslagen und berufliche Risikoeinschätzungen 2. Wichtigkeit von Lebensbereichen 3. Freizeitaktivitäten, persönlicher Geschmack und Lebensstil 4. Mediennutzung und Medienbewertung 5. Politische Partizipation 6. Einstellungen zu Politik und sozialer Ungleichheit 7. Einstellungen zur deutschen Vereinigung 8. ALLBUS-Demographie 9. Daten zum Interview (Paradaten) 10. Ergänzungen und abgeleitete Variablen Themen: 1. Wirtschaftslagen und berufliche Risikoeinschätzungen:Beurteilung der derzeitigen und zukünftigen Wirtschaftslage inDeutschland; Beurteilung der eigenen derzeitigen und zukünftigenwirtschaftlichen Situation; Furcht vor Verlust des Arbeitsplatzes bzw.der betrieblichen Existenz. 2. Wichtigkeit von Lebensbereichen: Familie und Kinder, Beruf undArbeit, Freizeit und Erholung, Freunde und Bekannte, Verwandtschaft,Religion und Kirche, Politik und öffentliches Leben, Nachbarschaft. 3. Freizeitaktivitäten, persönlicher Geschmack und Lebensstil: Bücherlesen; Zeitschriften lesen; Schallplatten, CDs, Kassetten hören; Videosanschauen; Computer nutzen; im Internet surfen; private Weiterbildung;nichts tun, faulenzen; spazieren gehen, wandern; Yoga, Meditation;Restaurants; Besuche im Freundeskreis; Besuche im Verwandtenkreis;Gesellschaftsspiele; kurze Reisen; politische Beteiligung; ehrenamtlicheTätigkeiten; religiöse Veranstaltungen; Kunst und musische Betätigung;do it yourself; aktiver Sport; Film-, Sport-, Pop-, Jazz-,Tanzveranstaltungen besuchen; klassische Kultur (Oper, Konzerte,Theater, Ausstellungen); Präferenzen für Volksmusik, deutscheSchlagermusik, Pop- und Rockmusik, klassische Musik oder Jazz. 4. Mediennutzung und Medienbewertung: Art des Fernsehempfangs(Empfangsschüssel für Satellitenprogramme, Kabelanschluss,konventionelle Fernsehantenne, ausziehbare Antenne, Zimmerantenne);zeitlicher Umfang der Mediennutzung (Häufigkeit von Fernsehen undRadiohören pro Woche, Dauer von Fernsehen und Radiohören pro Tag inMinuten). Interesse an Fernsehsendungen: Shows und Quizsendungen, Sportsendungen,Spielfilme, Nachrichten, politische Magazine, Kunst und Kultur,Heimatfilme, Kriminalfilme, Actionfilme, Unterhaltungsserien; Häufigkeitder Lektüre von Tageszeitungen pro Woche; Interesse an Inhalten derTageszeitung (Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Lokales, Aus allerWelt, Werbung und Kleinanzeigen); Anzahl regelmäßig gelesenerZeitschriften und Wochenzeitungen; Titel regelmäßig gelesenerZeitschriften und Wochenzeitungen; Bewertung der Glaubwürdigkeiteinzelner Medien; bevorzugte Informationsquellen über das politischeGeschehen (Zeitungen, Fernsehen, Gespräche). 5. Politische Partizipation: Meinungsäußerung, Wahlbeteiligung,öffentliche Diskussionen, Bürgerinitiative, Parteiarbeit, Kandidatenunterstützen, Demonstration, Hausbesetzung, Anwendung von Gewalt, Gegnereinschüchtern, Nichtwählen, andere Partei wählen,Unterschriftensammlung, Verkehrsblockade (jede dieser Aktivitäten wurdemehrfach erhoben unter den Gesichtspunkten: (1) ob sie bei einerwichtigen Angelegenheit als Aktivität persönlich in Frage kommt, (2) obbei früherem Anlass die Aktivität bereits persönlich ausgeübt wurde, (3)ob sie jüngst (seit Anfang 1996) persönlich ausgeübt wurde, (4) ob siemöglicherweise für politisch effizient gehalten wird (leicht gekürzteListe)). Fragen zu früheren Wahlen: Wahlberechtigung bei Landtagswahl,Wahlbeteiligung bei Landtagswahl, Wahlberechtigung bei Europawahl,Wahlbeteiligung bei Europawahl, Wahlberechtigung bei letzterBundestagswahl, Wahlbeteiligung bei Bundestagswahl, Rückerinnerungsfragezur Bundestagswahl. Wahrnehmung von Einflussmöglichkeiten auf die Politik (politicalefficacy, political alienation): bürgerferne Politiker; Selbstvertrauenin Bezug auf politische Gruppenarbeit; perzipierter Einfluss aufRegierungspolitik; zu viel Komplexität in der Politik;Bürgerorientierung der Politiker. Normen für politische Partizipation: Bei Unzufriedenheit aktiv werden;Engagement bei Glauben an Wirksamkeit; Politik den Gewählten überlassen;Wahlbeteiligung verpflichtend; Gewalt kann moralisch tragbar sein;Volksabstimmung gehört zur Demokratie; Demokratie in allen sozialenBereichen realisieren. Politische Partizipation im Freundeskreis (peer group): Kritik anpolitischer Lage; politische Aktivität. 6. Einstellungen zu Politik und sozialer Ungleichheit: PolitischeUnterstützung (Demokratiezufriedenheit in Deutschland); Zufriedenheitmit Leistungen der Bundesregierung; Nationalstolz; Zufriedenheit mit demLeben in der BRD. Aussagen zur Legitimität von sozialer Ungleichheit:Einkommensunterschiede als Leistungsanreiz; Rangunterschiede sindakzeptabel; soziale Unterschiede sind gerecht. Politisches Interesse; Selbsteinstufung auf einemLinks-Rechts-Kontinuum; Selbsteinschätzung der sozialenSchichtzugehörigkeit; Postmaterialismus (Wichtigkeit von Ruhe undOrdnung, Wichtigkeit von Bürgereinfluss, Wichtigkeit vonInflationsbekämpfung, Wichtigkeit von freier Meinungsäußerung); Sorgenum soziale Probleme (issues) in Deutschland (Umweltschutz, Zahl derZuwanderer, Kosten der deutschen Einheit, Kriminalitätsentwicklung,Arbeitslosigkeit); subjektiv wahrgenommene Vertretung eigener Interessendurch Organisationen: Gewerkschaften, Katholische Kirche, EvangelischeKirche, Umweltorganisation, CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen,Republikaner, PDS. 7. Einstellungen zur deutschen Vereinigung: Einstellung zur Forderungnach mehr Opferbereitschaft im Westen und mehr Geduld im Osten; durchWiedervereinigung mehr Vorteile für den Osten oder für den Westen;Abhängigkeit der Zukunft im Osten von der Leistungsbereitschaft seinerBürger; Fremdheit der Bürger im anderen Teil Deutschlands;Leistungsdruck in den neuen Bundesländern; Einstellung zum Umgang mitindividueller Stasi-Vergangenheit; Einschätzung des Sozialismus alsIdee. 8. ALLBUS-Demographie: Angaben zur befragten Person: Geschlecht,Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, Geburtsland, seit wann in Deutschland,Staatsbürgerschaft (Nationalität), Wohnort (Bundesland, politischeGemeindegröße, BIK-Stadtregion), Konfession, Kirchgangshäufigkeit,Wahlabsicht (Sonntagsfrage), allgemeiner Schulabschluss, beruflicheAusbildung, Erwerbsstatus, Angaben zum gegenwärtigen Beruf,Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst, berufliche Aufsichtsfunktion,wöchentliche Arbeitsdauer, Dauer von Arbeitslosigkeit, Angaben zumehemaligen Beruf; Zeitpunkt der Beendigung hauptberuflicherErwerbstätigkeit, Befragteneinkommen, Familienstand. Angaben zum gegenwärtigen Ehepartner: Allgemeiner Schulabschluss,berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus,Angaben zum gegenwärtigen Beruf. Angaben zum nichtehelichen Lebenspartner: Gemeinsamer Haushalt mitLebenspartner, Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter des Partners,allgemeiner Schulabschluss, berufliche Ausbildung, Erwerbsstatus,Angaben zum gegenwärtigen Beruf. Angaben zu den Eltern des Befragten: Allgemeiner Schulabschluss vonMutter und Vater, Angaben zum Beruf des Vaters. Haushaltsbeschreibung: Haushaltsgröße, Anzahl von über 17-jährigenHaushaltspersonen (reduzierte Haushaltsgröße), Haushaltseinkommen;Wohnungstyp; Telefonanschluß, Eintrag im Telefonbuch. Angaben zu den einzelnen Haushaltspersonen (Haushaltsliste):Verwandtschaft der Haushaltspersonen zum Befragten, Geschlecht derPersonen, ihr Geburtsmonat, Geburtsjahr, Alter, Familienstand. Gegenwärtige Mitgliedschaften des Befragten (DeutscherGewerkschaftsbund (DGB), Deutsche Angestelltengewerkschaft (DAG),Christlicher Gewerkschaftsbund (CGB), Union Leitender Angestellter(ULA), Deutscher Beamtenbund (DBB), Bauernverband, Gewerbeverband,Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Berufsverband der freienBerufe, sonstiger Berufsverband); gegenwärtige und frühereMitgliedschaft (Gesangverein, Sportverein, Hobby-Vereinigung, Heimat-oder Bürgerverein, sonstige gesellige Vereinigung, Vertriebenen- oderFlüchtlingsverband, Wohlfahrtsverband, Kriegsopferverband, kirchlicheroder religiöser Verein, Jugend- oder Studentenorganisation, politischePartei, Bürgerinitiative, Gruppe für Umweltschutz oder alternativePolitik, andere Vereine oder Verbände). 9. Daten zum Interview (Paradaten): Interviewbeginn, Interviewende,Interviewdatum, Interviewdauer, Anwesenheit Dritter beim Interview(Anwesenheit von Ehegatte, Partner, Kindern, Familienangehörigen,sonstigen Personen), Eingriff Dritter in das Interview,Kooperationsbereitschaft der befragten Person; Zuverlässigkeit derAngaben der befragten Person. Laufende Nummer des Stichprobennetzes, des Sample-Point und imSample-Point, wievieltes Interview des Interviewers, wievieltesInterview auf Sample-Point; Erreichbarkeit der Befragungsperson,Teilnahmebereitschaft der Befragungsperson. Angaben zum Interviewer: Geschlecht, Alter, Schulabschluss,Identifikationsnummer. 10. Ergänzungen und abgeleitete Variablen: Postmaterialismus-Index (nach Inglehart);Familientypologie, Haushaltsklassifikationen (nach Porst und Funk);Berufsvercodung gemäß ISCO (International Standard Classification ofOccupations) 1968 und 1988; Berufsprestige (nach Treiman);Magnitudeprestige (nach Wegener); Einordnungsberufe (nach Terwey);Klassenlagen (nach Goldthorpe), Transformationsgewicht, Ost-West-Gewichtfür gesamtdeutsche Auswertungen.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-04-24
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