Psychosomatische Störung und Autonomieentwicklung: ein Fallbeispiel zu einem kombinierten verhaltenstherapeutisch und systemtheoretisch begründeten Behandlungsvorgehen
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Ausgehend von der regulativen Funktion einer Miktionsstörung bei der Bewältigung von Ängsten in Verbindung mit der Ablösung vom Elternhaus wird das Ergänzungsverhältnis von verhaltenstherapeutischer Individualhandlung und Konzepten und Methoden struktureller Familientherapie exemplarisch dargestellt. Beide Ansätze erlauben in Kombination miteinander in effektiver Weise, sowohl die vorliegende psychosomatische Störung als auch die defiziente Autonomieentwicklung zu beheben. Der Therapieplan sieht vor, daß durch gezielte Gestaltung des therapeutischen Settings und die Art der gewählten Techniken verhaltenstherapeutischer und/oder systemischer Art die jeweils veränderungsbegünstigendsten Bedingungen geschaffen werden. Durch die Beschreibung des Therapieverlaufs wird die Notwendigkeit einer Erweiterung des verhaltenstherapeutischen Arbeitsrahmens durch eine beziehungsorientierte Störungssicht und ein strategisches Therapieverständnis unter Einbezug strukturell-familientherapeutischer Interventionsweisen veranschaulicht. unknown unknown



