Einträge von Mikroverunreinigungen und Resistenzen in Oberflächengewässer
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Ziel des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens (FuE) war es, die Einleitungen organischer Mikroverunreinigungen, anorganischer Schadstoffe, pathogener Keime und von Antibiotikaresistenzen in Oberflächengewässer über die Pfade Kläranlagenablauf, Mischwasserentlastung und Regenwasserkanal besser zu verstehen. Anhand dieser Untersuchungen wurde die Relevanz der unterschiedlichen Eintragspfade für die Stoff- und Resistenzeinträge abgeschätzt. Dafür wurde neben der Erhebung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes, ein Monitoringkonzept für (ereignisbezogene) Probenahmen entwickelt und in drei Untersuchungsregionen exemplarisch angewendet. Über die Betrachtungen verschiedener Eintragspfade und Regionen wurden sowohl ubiquitäre als auch eintragspfadspezifische, stoffliche und mikrobielle Belastungen identifiziert. Eine erste Einschätzung der Relevanz der Eintragspfade erfolgte über Frachtabschätzungen sowie einer Risikobewertung der Antibiotikakonzentrationen hinsichtlich eines potenziellen Selektionsdrucks für bakterielle Resistenzen. Die Tabellen S1-S4 sind Bestandteils des Anhang zum Abschlussberichts des Projektes "Eintragspfade von Mikroverunreinigungen und Resistenzen in Oberflächengewässer". Dieses Vorhaben wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes im Rahmen des Ressortforschungsplanes - Forschungskennzahl 3720243010 erstellt und mit Bundesmitteln finanziert. Tabelle S1 enthält Angaben zu Begleitparametern der Ereignisprobenahmen an Mischwasserentlastungen und Regenkanälen, u.a. Durchfluss, Probenahmedauer, Niederschlagsmengen, elektrische Leitfähigkeit, Gesamtkohlenstoff und gelöster organischer Kohlenstoff. Tabelle S2 enthält Konzentrationen der untersuchten organischen Mikroverunreinigungen und Metall(oid)e in Proben aus Kläranlagenabläufen, Mischwasserentlastungen und Regenwasserkanälen. Tabelle S3 enthält die Detektionsfrequenzen der untersuchten organischen Mikroverunreinigungen und Metall(oid)e pro Eintragspfad, d.h. Kläranlagenablauf, Mischwasserentlastung und Regenwasserkanal, und Untersuchungsregion. Tabelle S4 enthält Risikoquotienten (RQ) für die Resistenzselektion in Umweltproben. Der RQ basiert auf dem Verhälntnis der gemessenen Umweltkonzentrationen eines Antibiotikums und des entsprechend PNEC-MIC. Der PNEC-MIC (engl. minimum inhibitory predicted no-effect concentration) ist die vorausgesagte Konzentration eines Antibiotikums, bis zu der keine Resistenzseletktion erwartet wird. Die Berechnung basiert auf der minimalen wachstumshemmenden Konzentration eines Antibiotikums.



