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Anreize des Übens und Musizierens Incentives for Practicing and Making Music

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PsychArchives2022-04-14 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/5413
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Die Frage, welche Arten von Anreizen beim Üben und Musizieren für Instrumentalisten Relevanz besitzen, wird in den letzten Jahren in der Musikpsychologie und –pädagogik zunehmend in den Blick genommen und in verschiedenen Kontexten untersucht. Ein bestehender Fragebogen „Anreizanalyse des Musizierens“ aus 38 Items (Originalversion) liegt bereits vor (vgl. Roth, B. [2012]. Die Bedeutung von Motivation und Willen für das Üben von Instrumenten - Eine Studie zum musikalischen Lernen von älteren Schülern und Schulmusikstudierenden. Forum Musikpädagogik, Bd. 113. Augsburg, Deutschland: Wißner.). Dieser wurde mit Blick auf 15–16-jährige Instrumentalschülerinnen und -schüler und Musikstudierende in Anlehnung an die Anreizanalysen von Hentsch (Hentsch, A. [1992]. Motivationale Aspekte des Malens. Eine Anreizanalyse [Unveröffentlichte Diplomarbeit]. Psychologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Heidelberg, Deutschland.) und Siebert & Vester (Siebert, T. & Vester, T. [1990]. Zur Anreizstruktur des Musizierens [Unveröffentlichte Diplomarbeit]. Psychologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Heidelberg, Deutschland.) entwickelt. Ziel ist es, den Fragebogen als diagnostisches Instrument zu überprüfen, auch hinsichtlich der Tauglichkeit für 10–12-jährige Instrumentalschülerinnen und -schüler, und zu verkürzen. Der bestehende Anreizfragebogen wurde 10–12-jährigen Instrumentalschülerinnen und -schülern (N = 168) vorgelegt; im Rahmen der Validierung wurde der Fragebogen zudem von 15–16-jährigen Instrumentalschülerinnen und -schülern (N = 138) und Schulmusikstudierenden (N = 145) ausgefüllt. Die Daten der „älteren“ Probanden (15–16-jährigen Instrumentalschülerinnen und -schülern und Schulmusikstudierenden) konnten zusammen analysiert werden. Das damals angenommene Modell wurde mittels konfirmatorischer Faktorenanalyse überprüft und nicht bestätigt. Die Daten der älteren Probanden wie der 10–12-jährigen Instrumentalschülerinnen und -schüler (N = 168) wurden dann jeweils mittels Schwierigkeits-, explorativer Faktoren- und Reliabilitätsanalysen untersucht. Für beide Gruppen bestätigte sich das Vorhandensein von Anreizklassen, so dass theoriegeleitet sechs Hauptskalen und vier Subskalen gebildet wurden, die mit jeweils einer Ausnahme für beide Gruppen gültig sind: “Flow & Emotion-Flow“ (Gesamtskala I) mit den beiden Subskalen “Flow“ (Skala I, Subskala I) und “Emotion-Flow“ (Skala I, Subskala II); “Leistung“ (Skala II); “Macht & Einfluss-Bühne“ (Gesamtskala III) mit den beiden Subskalen “Macht“ (Skala III, Subskala I) und “Einfluss-Bühne“ (Skala III, Subskala II); “Anschluss“ (Skala IV); “Volition“ (Skala V) sowie “Lehrer/in & Eltern nicht enttäuschen“ (Skala VI). Für die hier untersuchten jüngeren Probanden ist die Subskala “Einfluss-Bühne“ kaum relevant. Dieser Effekt kann altersbedingt sein oder damit zusammenhängen, dass bei der hier untersuchten Kohorte kaum Auftritte stattfinden. Ein künftiger Fragebogen für sie sollte aus 29 Items bestehen (α = ,89, N = 168). Für die älteren Probanden entfällt die Skala “Lehrer/in & Eltern nicht enttäuschen“, aufgrund der eigenverantwortlichen Übernahme des Übens mit zunehmendem Alter und hohem Commitment mit dem Instrumentalunterricht. Offensichtlich handelt es sich um einen Alterseffekt. Für diese Gruppe sind 30 Items relevant (α = ,81, N = 283). Expertiseeffekte liegen nicht vor. Überraschend ist, dass sich für beide Gruppen mit Abstand „Leistung“ als wichtigste Anreizklasse herauskristallisierte. The question, which kinds of incentives are relevant to practicing and making music for musicians has increasingly been considered in different contexts. The questionnaire “incentive analysis making music” (Anreizanalyse des Musizierens, see Roth, B. [2012]. Die Bedeutung von Motivation und Willen für das Üben von Instrumenten - Eine Studie zum musikalischen Lernen von älteren Schülern und Schulmusikstudierenden. Forum Musikpädagogik, Bd. 113. Augsburg, Deutschland: Wißner.) consisting of 38 items has already been published. It was developed taking into account incentive analyses of Hentsch (Hentsch, A. [1992]. Motivationale Aspekte des Malens. Eine Anreizanalyse [Unveröffentlichte Diplomarbeit]. Psychologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Heidelberg, Deutschland.) and Siebert & Vester (Siebert, T. & Vester, T. [1990]. Zur Anreizstruktur des Musizierens [Unveröffentlichte Diplomarbeit]. Psychologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Heidelberg, Deutschland.). The aim of this study is to review the questionnaire finding out whether it can be used as a diagnostic tool also regarding its suitability for 10-12-year-olds (N = 168) and shorten it. Within the framework of a replication study the questionnaire was given to 15-16-year-old instrumentalists (N = 138) and student teachers of music (N = 145). The data of the ‘older’ subjects could analyzed as a whole. The supposed model at that time was checked and could be falsified due to confirmatory factor analysis. The data of the ‘older’ subjects as well as of the 10-12-year-old instrumentalists (N = 168) were examined by means of item analyses, exploratory factor and reliability analysis. The existence of different incentive categories could be confirmed in both groups, hence driven by theory six main and four subscales were formed and are all valid except one each for both age groups: “Flow & Emotion-Flow” (scale I) with two subscales “Flow” (scale I, subscale I) and “Emotion-Flow” (scale I, subscale II), “Achievement” (scale II), “Power & Influence-Stage” (scale III) with two sub scales “Power” (scale III, subscale I) and “Influence-Stage” (scale III, subscale II), “Affiliation” (scale IV), “Volition” (scale V) and “Not Disappointing Teachers & Parents” (scale VI). For the ‘younger’ subjects of this study the sub-category Influence-Stage is not relevant. This could be because of age or the fact that the examined subjects rarely perform on stage. A future questionnaire should therefore only consist of 29 items (α = ,89, N = 168). For the ‘older’ subjects the category Not Disappointing Teachers & Parents does not apply because of their own responsibility for rehearsing when being older and at the same time being committed to a greater extent to instrumental lessons. 30 items are relevant for this group (α = ,81, N = 283). Expertise effects do not exist. Surprisingly Achievement is the most important incentive category for both age groups by far. peerReviewed publishedVersion
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PsychOpen GOLD
创建时间:
2022-04-14
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