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PSYNDEX Tests Review für IES-27 - Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation der Borderline-Persönlichkeitsstörung

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13233
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This is a PSYNDEX Tests Review of IES-27 - Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation der Borderline-Persönlichkeitsstörung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu IES-27 - Skala zur Erfassung der Impulsivität und emotionalen Dysregulation der Borderline-Persönlichkeitsstörung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die IES-27 kann in der Klinischen Diagnostik, Psychotherapie und Psychiatrie eingesetzt werden, um Personen mit Verdacht auf eine BPS zu identifizieren, das Ausmaß der störungsspezifischen Symptomatik abzubilden und Veränderungen der Symptomatik im Behandlungsverlauf zu beurteilen. Aufbau: Das Selbstbeurteilungsverfahren umfasst 27 Aussagen über impulsive Erlebens- und Verhaltensweisen, die mit Blick auf den letzten Monat auf einer fünfstufigen Häufigkeitsskala zu beurteilen sind. Die Antworten werden zu einem Gesamtwert verrechnet, der anhand eines Cut-off-Werts interpretiert wird; ferner ist eine dreistufige Schweregradbestimmung der Symptomatik möglich. Grundlagen und Konstruktion: Die IES-27 operationalisiert Aspekte der Impulsivität und der affektiven Instabilität, die gemäß DSM-IV-TR neben Störungen der zwischenmenschlichen Beziehungen zentrale diagnostische Merkmalsbereiche der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) darstellen. Die Skala wurde nach der Klassischen Testtheorie als eine ökonomische Alternative zu aufwändigeren Interviewverfahren konzipiert. Eine erste Fassung wurde nach dem Prototypenansatz zusammengestellt; hierzu wurden auf Basis der Äußerungen einer Expertengruppe sowie der Beschwerden von Patientinnen mit BPS 56 Items generiert. Aufgrund nicht näher beschriebener Vorstudien wurden anhand der Trennschärfeindizes und der diskriminativen Validität die 27 Items der Endform ausgewählt. Die teststatistische Überprüfung und die Validierung erfolgten an fünf klinischen und gemischten Stichproben. Die Trennschärfekoeffizienten fielen in allen Stichproben befriedigend aus (rit > .30); einzelne wenig trennscharfe Items wurden aus inhaltlichenGründen beibehalten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: In verschiedenen Stichproben (62 < = n < = 190) lag die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) zwischen Alpha = .89 und Alpha = .94, die Split-half-Reliabilität nach Guttman zwischen rtt = .93 und rtt = .94. Die Retestreliabilität der englischen Fassung über ein Acht-Wochen-Intervall betrug für Patienten mit BPS (n = 55) rtt = .74 und für opiatabhängige Patienten rtt = .79. Validität: In Faktorenanalysen zeigte sich in verschiedenen Stichproben jeweils ein varianzstarker Faktor (Varianzaufklärung: 34.8 bis 40.7 Prozent), auf dem in der unrotierten Lösung nahezu alle Items mit a > = .30 luden. Die konvergente Validität wird belegt durch moderate bis hohe Korrelationen mit der Barratt Impulsiveness Scale (BIS-11; r = .38 bzw. r = .39), der Borderline Symptom Liste (r = .85 bzw. r = .65), dem Gesamtwert GSI des Brief Symptom Inventory (60 < = r < = .85) und der Difficulties in Emotion Regulation Scale (r = .59). Für die diskriminante Validität sprechen erwartungskonforme Mittelwertsunterschiede zwischen BPS-Patienten und anderen Patientengruppen. Hinweise auf die Veränderungssensitivität erbrachte eine Interventionsstudie, in der am Ende einer dreimonatigen stationären Therapie eine bedeutsam reduzierte Symptomatik (Effektstärke: d = .43) gezeigt werden konnte. Unter Verwendung des Cut-off-Werts von 27 wies die Skala eine Sensitivität von 91.3 Prozent undeine Spezifität von 79.8 Prozent auf. Normen: Zur klassifikatorischen Diagnostik wird ein Cut-off-Wert verwendet, der an einer heterogenen Stichprobe von n = 190 Erwachsenen (n = 43 gesunden Kontrollpersonen, n = 147 Personen mit psychischen Symptomen, davon n = 23 mit der gesicherten Hauptdiagnose einer BPS) ermittelt wurde. Die Schweregradbestimmung basiert auf Quartilen der Werteverteilung in einer Stichprobe von N = 149 BPS-Patienten. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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