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PSYNDEX Tests Review für RRS - Rückfallrisiko bei Sexualstraftätern

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13214
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of RRS - Rückfallrisiko bei Sexualstraftätern. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu RRS - Rückfallrisiko bei Sexualstraftätern. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Verfahren zur Bestimmung von Rückfallrisiko und Behandlungsnotwendigkeit (RRS) dient der Vorhersage von Rückfällen erwachsener Sexualstraftäter, die zu einer erneuten Inhaftierung führen, insbesondere von Rückfällen aufgrund eines Sexualdelikts. Damit ist ein sinnvoller Einsatz denkbar bei forensischen Begutachtungen, bei der Eingangsdiagnostik im Maßregel- und Strafvollzug oder bei verschiedenen Fragestellungen, für die Kriminalprognosen von Bedeutung sind. Aufbau: Mit dem RRS werden drei verschiedene Werte erfasst: Der H-Wert dient der Bestimmung der Wahrscheinlichkeit einer erneuten Inhaftierung. Der S-Wert dient der Bestimmung der Wahrscheinlichkeit eines erneuten Sexualdelikt. Der K-Wert verbessert die Aussagekraft des S-Wertes, indem er die sexuelle Deviation berücksichtigt. Das RRS verwendet 11 Hauptkriterien, anhand derer die Rückfallprognose erstellt wird: (mittels Aktenauswertung:) 1 Alter bei der ersten Verurteilung, 2 Alter beim ersten Sexualdelikt, 8 Zahl der Verurteilungen wegen Sexualdelikten, 11 Sexuelle Deviation, (mittels ergänzendem Gespräch mit dem Probanden:) 5 Hafterfahrung, 9 Bekanntheitsgrad zwischen Opfer und Täter, 10 Planung der Tat, (nach ausführlicher Exploration:) 3 Depressive Persönlichkeitsanteile, 4 Bindungs- und Beziehungsfähigkeit, 6 Berufliche Leistungsbereitschaft, 7 Soziale Kompetenz/sozial angemessene Zielorientiertheit, 11 Sexuelle Deviation. Neben diesen Hauptkriterien gibt es zusätzliche Kriterien fürTäter nach Vergewaltigung oder sexueller Nötigung Erwachsener (RRS-VE-1 und RRS-VE-2) oder nach sexuellem Missbrauch oder Vergewaltigung von Kindern (RRS-SM-1 und RRS-SM-2): Zahl der sexuellen Opfer, Alkoholisierung zum Tatzeitpunkt, Bedrohung des Opfers, Gestörte Realitätseinschätzung, Konventionelles Geschlechtsrollenverständnis, die drei Faktoren des 16 Persönlichkeits-Faktoren-Tests Selbstbehauptung, Unkonventionalität und Überlegtheit, Inzesttäter/Pädophilie, Zahl aggressiver Straftaten, Intensität des Sexualverhaltens, Alter beim ersten Sexualdelikt. Grundlagen und Konstruktion: Das RRS basiert auf einer Rückfalluntersuchung von 245 aus der Strafhaft entlassenen erwachsenen Sexualstraftätern, die 1998 während der Inhaftierung psychologisch untersucht wurden. Bei der Entwicklung wurde zunächst geprüft, welche Variablen einen signifikanten Zusammenhang mit einer neuen Inhaftierung bzw. mit einem Rückfall mit einem Sexualdelikt aufweisen. Dann wurde geprüft, ob sich Werte dieser Variablen zu Klassen zusammenfassen lassen, die den Rückfall klar darstellen und sinnvolle Punktwerte für einen Rückfallindex ermöglichen. Dabei wurde darauf geachtet, dass die gewählten Kriterien nicht zu hoch miteinander korrelieren. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Bestimmung der internen Konsistenz wurde mit dem Hinweis vorgenommen, dass die Ergebnisse ob der Heterogenität der Items nicht sinnvoll sei, da sie vermutlich eine Unterschätzung darstellt. Die Reliabilitätskoeffizienten (Spearman-Brown) betragen .48 für den S-Wert, .53 für den K-Wert und .61 für den H-Wert. Eine Überprüfung an einer größeren Stichprobe ist angezeigt. Die Daten werden derzeit gesammelt. Validität: Die Vorhersagevalidität wurde anhand des S-Wertes und des H-Wertes überprüft. Die Rückfallindikatoren korrelieren signifikant sowohl mit dem S-Wert wie auch dem H-Wert. Für die Berechnung von Sensitivität und Spezifität wurden ROC-Analysen durchgeführt. Die AUC liegt für den H-Wert zwischen .68 und .76; für den S-Wert zwischen .63 und .85. Beide Werte sind damit in der Lage, einen Rückfall angemessen vorherzusagen. Survival-Analysen (Kaplan-Meyer-Analysen sowie Log Rank, Breslow, Tarone-Ware) ergaben hochsignifikante Ergebnisse. Dementsprechende Ergebnisse lieferte auch eine Cox-Regressionsanalyse. Die Übereinstimmungsvalidität ist hoch und wurde durch Korrelation des K-, S- und H-Wertes mit folgenden Werten berechnet: - der klinischen Prognose eines erneuten Sexualdeliktes, - der klinischen Prognose einer erneuten Inhaftierung, - dem Gesamtwert der Psychopathy-Checklist und - dem Gesamtwert des Sexual Violance Risk, welcher die aus sexueller Deviation resultierende Sexualkriminalität erfasst. Das Kriterium der sozialen Anpassung während und nach der Haft wurde an einer Teilstichprobe einerseits aus den Gefangenenpersonalakten und andererseits anhand der Befragung von Bewährungshelfern erhoben. Normen: Für den H-Wert und den S-Wert stehen jeweils Prozentränge, T-Werte und durchschnittliche Rückfallquoten zur Verfügung. Die K-Werte werden direkt über den Rohwert interpretiert (245 haftentlassenen Sexualstraftäter). Für RRS-H und RRS-S sowie RRS-VE-1, RRS-VE-2, RRS-SM-1 und RRS-SM-2 liegen getrennte Normen und Interpretationshinweise vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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