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PSYNDEX Tests Review für YSR/11-18 - Fragebogen für Jugendliche

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PsychArchives2025-07-29 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13899
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This is a PSYNDEX Tests Review of YSR/11-18 - Fragebogen für Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu YSR/11-18 - Fragebogen für Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der vorliegende "Youth Self-Report" gehört zur Verfahrensfamilie um die Child Behavior Checklist 4-18, die von unterschiedlichen Beurteilern Einschätzungen über das Verhalten von Kindern und Jugendlichen erhebt. In diesem Rahmen dient der YSR der Erfassung sozialer Kompetenzen und klinisch relevanter Verhaltensauffälligkeiten aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen selbst. Das Gesamt der Instrumente ermöglicht eine multimodale Verhaltens- und Psychodiagnostik im Kindes- und Jugendalter. Aufbau: Im ersten Abschnitt des YSR werden die Kompetenzen des Kindes bzw. Jugendlichen für drei Kompetenzbereiche erhoben (Aktivitäten, soziale Kompetenzen, Schule) sowie ein Gesamtwert "Kompetenzen". Im zweiten Abschnitt wird eine Liste mit 119 Items vorgegeben, 103 Fragen beziehen sich auf problematische Verhaltensweisen und Einzelsymptome, 16 Items auf sozial erwünschte Verhaltensweisen. Die Aussagen sind von den Probanden auf drei Stufen für die letzten sechs Monate einzuschätzen. Faktorenanalytisch wurden acht Syndromskalen ermittelt: (1) Sozialer Rückzug, (2) Körperliche Beschwerden, (3) Angst/Depressivität, (4) Soziale Probleme, (5) Schizoid/Zwanghaft, (6) Aufmerksamkeitsprobleme, (7) Dissoziales Verhalten und (8) Aggressives Verhalten. Ferner wurden zwei Breitbandfaktoren zweiter Ordnung, "Internalisierung" und "Externalisierung", abgeleitet. Zusätzlich zu den acht Syndromskalen kann optional für männliche Jugendliche eine Skala "Autoaggressivität/Identitätsprobleme" ausgewertetwerden. Grundlagen und Konstruktion: Eine erste Version des Instruments wurde von Achenbach und Edelbrock (1987) veröffentlicht. Bis auf 16 Items wurden die YSR-Items aus dem Elternfragebogen CBCL 4-18 übernommen. Der YSR wurde von Achenbach (1991b) einer Revision unterzogen, in der insbesondere die Skalenbildung grundlegend modifiziert und auf der Grundlage separater Faktorenanalysen geschlechts- und altersunabhängige Skalen gebildet wurden. Diese Version des YSR von 1991 wurde von Döpfner und Mitarbeitern (1994a) ins Deutsche übertragen und anhand einer klinischen Stichprobe von 292 Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie überprüft. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Itemtrennschärfen lagen überwiegend im unteren Bereich, einzelne Items weisen sogar Trennschärfen von 0 auf. Die für Jungen und Mädchen getrennt berechneten Skaleninterkorrelationen liegen überwiegend deutlich unter .60. Hauptkomponentenanalysen (mit Varimaxrotation) bestätigten die Skalenstruktur der Originalversion mit Ausnahme der Skalen "Sozialer Rückzug" und "Autoaggressivität/Identitätsprobleme". Reliabilität: Bei den 292 kinder- und jugendpsychiatrischen Patienten wurden interne Konsistenzen der Gesamtauffälligkeit und der Breitbandskalen von .85-.95 berechnet. Für die Skalen "Sozialer Rückzug" und "Schizoid/Zwanghaft" bei beiden Geschlechtern und die Skala "Soziale Probleme" bei den Jungen liegen sie jedoch nur im Bereich .56-.71. Für die Kompetenzskalen der amerikanischen Originalversion werden Retestkoeffizienten zwischen .67 und .80 genannt, für die Syndromskalen zwischen .47 (Schizoid/Zwanghaft) und .81 (Angst/Depressivität; Intervall 1 Woche; n = 50). Validität: International liegen zahlreiche Untersuchungen vor, die die Gültigkeit des Youth Self-Reports bestätigen (Achenbach, 1991b). Bei einem Vergleich der Selbsteinschätzungen von 1757 Jugendlichen (YSR) mit den Elternurteilen (CBCL 4-18) auf der Ebene der beurteilerübergreifenden Syndromskalen beurteilten die Jugendlichen sich auf allen Problemskalen auffälliger als ihre Eltern (r < .50). Bei 252 Patienten mit einer diagnostizierten psychiatrischen Störung konnte ein deutlich höherer YSR-Gesamtwert nachgewiesen werden als in einer parallelisierten, unbehandelten Schülerstichprobe (1343 Schüler). Normen: Die deutsche Normierung erfolgte 1998 und basiert auf einer bundesweit repräsentativen Stichprobe von ca. 1800 Kindern und Jugendlichen. Die Normen (Prozentränge, T-Werte) für die Kompetenzskalen und die Syndromskalen liegen nach Geschlechtern differenziert vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-29
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