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PSYNDEX Tests Review für ADHS-KJ - ADHS-Diagnostikum für Kinder und Jugendliche

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12658
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This is a PSYNDEX Tests Review of ADHS-KJ - ADHS-Diagnostikum für Kinder und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ADHS-KJ - ADHS-Diagnostikum für Kinder und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das ADHS-KJ eignet sich zur Feststellung einer ADHS im Kindes- und Jugendalter von 6;0 bis 12;11 Jahren. Der neuropsychologische Befund sichert die Diagnose einer ADHS bei diskrepanten Fremdurteilen ab und liefert Informationen für die Planung und den Erfolg einer Behandlung. Aufbau: Das Verfahren umfasst ein neuropsychologisches Testverfahren, einen Beobachtungsbogen sowie Checklisten für Eltern und Lehrkräfte. Der neuropsychologische Test besteht aus fünf Untertests (Tapetenrätsel, Labyrinthe, Bilderrätsel, Tierrätsel, Formen und Farben) und bildet Defizite in den Exekutivfunktionen ab (Aufmerksamkeitssteuerung, Handlungsplanung, Inhibition von Störreizen). Der Beobachtungsbogen zur Hyperaktivität erfasst hyperaktives Verhalten des Kindes während der Testsituation. Anhand der Checklisten für Eltern und Lehrkräfte wird die Kernsymptomatik der ADHS (Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität) und das Vorliegen einer Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten (SOT) beurteilt. Grundlagen und Konstruktion: Das ADHS-KJ integriert neuropsychologische Daten und Verhaltensbeobachtungen, erhoben aus den Perspektiven von Eltern, Lehr- und Fachkräften und ist daher ein multimodales und multimethodales Verfahren. Orientierend an den kategorialen Diagnosekriterien der ICD-10 und denen des DSM-5 werden Fremdbeurteilungen der ADHS-Symptomatik durch Eltern, pädagogische und psychologische Fachkräfte erhoben. Zusätzlich erfolgt eine standardisierte neuropsychologische Diagnostik der Exekutivfunktionen Inhibitionsfähigkeit, flexible Aufmerksamkeitssteuerung, Aufmerksamkeitsfokussierung und geteilte Aufmerksamkeit. Die neuropsychologischen Daten ermöglichen eine differenziertere Bestimmung des Erscheinungsbildes einer ADHS und liefern damit wichtige Anhaltspunkte für eine individuelle Behandlungsplanung und Entwicklungsprognose. Die Testkonstruktion beruht auf der Klassischen Testtheorie. Die Endfassung entstand im Anschluss an eine zehnjährige Entwicklung. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen wurden an der Normstichprobe mittels Cronbachs Alpha bestimmt. Zusätzlich wurde die Retestreliabilität ermittelt (n = 36 Kinder und Jugendliche und deren Eltern). Für die Checklisten streuten die internen Konsistenzen von Alpha = .72 bis .91 für Beurteilungen durch Eltern (n = 140) bzw. Lehrkräfte (n = 211). Für die Retestreliabilität der Eltern-Checkliste wurde ein Kappa-Koeffizient von Kappa = .71 festgestellt (M = 15.42 Wochen, SD = 0.73 Wochen). Die interne Konsistenz des neuropsychologischen Tests (Gesamtwert) betrug Alpha = .86, die Retestreliabilität des Verfahrens lag bei rtt = .65. Validität: Fremdbeurteilungen anhand der Hyperaktivitäts-/Unaufmerksamkeits-Skala des SDQ und dem DISYPS-III FBB-ADHS fielen signifikant höher für die Kinder und Jugendlichen aus, die mittels der Checklisten des ADHS-KJ als auffällig wahrgenommen wurden, verglichen mit den verhaltensunauffälligen. Fast alle Untertests des neuropsychologischen Moduls zeigten statistisch signifikante Zusammenhänge zum FBB-ADHS des DISYPS-III. UT3 bis UT5 (Bilderrätsel, Tierrätsel, Formen und Farben) und Gesamtwert des neuropsychologischen Tests korrelierten signifikant mit dem WISC-V-Index Arbeitsgedächtnis. UT1 Tapetenrätsel und Gesamtwert korrelierten signifikant mit dem WISC-V-Index Verarbeitungsgeschwindigkeit. Kinder mit ADHS-Diagnose unterschieden sich signifikant in ihrer neuropsychologischen Testleistung und in ihrem Verhalten während der Testsituation von Kindern einer gematchten Kontrollgruppe ohne ADHS. Für den neuropsychologischen Test wurden eine Sensitivität von .78 und eine Spezifität von.73 festgestellt. Der Verhaltensbeobachtungsbogen erzielte eine Sensitivität von .81 und eine Spezifität von .85. Zur Profilreliabilität finden sich keine Angaben. Normen: Der ADHS-KJ wurde an einer stratifizierten Stichprobe (N = 535, davon 29 Kinder mit ADHS-Diagnose; Alter: 6;0 bis 12;11 Jahre) normiert. Es liegen nach Geschlecht und Alter differenzierte Normtabellen mit T-Werten und Prozenträngen für den neuropsychologischen Test und den Verhaltensbeobachtungsbogen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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