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PSYNDEX Tests Review für MMPI-2 - Minnesota-Multiphasic Personality Inventory 2 - deutsche Fassung

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12891
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This is a PSYNDEX Tests Review of MMPI-2 - Minnesota-Multiphasic Personality Inventory 2 - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MMPI-2 - Minnesota-Multiphasic Personality Inventory 2 - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Beim Minnesota Multiphasic Personality Inventory-2 (MMPI-2) handelt es sich um einen multidimensionalen Persönlichkeitstest, mit dem wichtige Persönlichkeitseigenschaften und psychische Störungen erhoben werden können. Das Breitbandverfahren zählt zu den meistbenutzten Instrumenten zur Selbsteinschätzung von Personen mit psychischen Störungen und Problemen und kann im Rahmen der psychologischen und psychiatrischen Forschung oder allgemein bei sozialpsychologischen oder persönlichkeitsdiagnostischen Fragestellungen eingesetzt werden. Aufbau: Der MMPI-2 setzt sich aus 567 Items zusammen, die mit "richtig" oder "falsch" beantwortet werden. Die Grundauswertung erfolgt mittels dreier Validitätsskalen und 10 klinischer Skalen (Hypochondrie, Depression, Hysterie/Konversionsstörung, Psychopathie/Soziopathie, männliche/weibliche Interessen, Paranoia, Psychasthenie, Schizophrenie, Hypomanie, soziale Introversion). Für diese Basisskalen ist eine Profilinterpretation (Profilblatt) vorgesehen. Neben der Grundauswertung sind im Manual ca. 90 Skalen dokumentiert, die für spezielle Zwecke oder Fragestellungen Verwendung finden sollen (u.a. 15 Inhaltsskalen; 27 Inhaltskomponentenskalen; 19 Zusatzskalen). Grundlagen und Konstruktion: Das ursprüngliche Konzept des MMPI strebte eine objektive Diagnose und Klassifizierung psychischer Störungen an. Aufbauend auf einem Vergleich der Ausprägungen verschiedener (psychiatrisch-relevanter) Persönlichkeitskomponenten bei gesunden und klinischen Fällen wurde die Endfassung der Skalen gestaltet. Mit der verbreiteten Anwendung des Verfahrens wurden mehrere hundert weitere Skalen mit den MMPI-Items gebildet. Eine Überarbeitung des MMPI erwies sich aufgrund veralteter Normen und nicht zeitgemäßer Itemformulierungen als notwendig. Von den 566 Items des MMPI-Saarbrücken wurden 310 Item unverändert und 149 sprachlich umformuliert übernommen. Die 108 neu konstruierten Items wurden übersetzt. Die "alten" Validitätsskalen und die 10 klinischen Skalen blieben in ihrer Zusammensetzung weitgehend gleich, drei neue Validitätsskalen sowie neue Zusatz-, Inhalts- und Inhaltskomponentenskalen wurden konstruiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Zur deutschen Version des MMPI-2 liegt bislang nur die Untersuchung zur Neunormierung an 958 Personen vor. Reliabilität: Zur Ermittlung der Retestreliabilitäten des deutschen MMPI-2 füllten 105 Personen mit einem durchschnittlichen Abstand von 10 Tage den Fragebogen zweimal aus. Die Koeffizienten liegen zwischen .62 und .92. Die internen Konsistenzen wurden anhand der Normierungsstichprobe mit 458 Männern und 500 Frauen ermittelt. Entsprechende Alpha-Koeffizienten nach Cronbach lagen zwischen .45 und .88. Validität: Das Interkorrelationsmuster der MMPI-2-Basisskalen weist sowohl mit den Ergebnissen des MMPI-Saarbrücken als auch mit den Resultaten der amerikanischen Normierungsstichprobe gute Übereinstimmungen auf. In allen Studien weisen die Skalen Psychasthenie (Pt) und Schizophrenie (Sc) die höchsten Interkorrelationen auf, ebenso die drei "neurotischen Skalen" Hypochondrie (Hd), Depression (D) und Hysterie-Konversionsstörung (Hy). Die mittlere Korrelation der 10 klinischen Skalen beträgt über beide Geschlechter gemittelt r = .41. Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den amerikanischem Verfahren wurde eine Hauptkomponentenanalyse mit den Skalenrohwerten der Basisskalen durchgeführt. Es wurden vier Faktoren extrahiert, die als psychotische Gedankeninhalte, neurotische Verhaltensweisen, Geschlechtsrollenidentifikation und Introversion interpretiert wurden. Normen: Die hinsichtlich Geschlecht, Alter und geographischer Herkunft repräsentative Eichstichprobe wird durch 958 Personen aus der Bundesrepublik Deutschland gebildet. Die Normierung erfolgte 1996. Für zwei Basisskalen und die Validitätsskalen liegen lineare T-Werte vor, für die übrigen acht Basisskalen wurden uniforme T-Werte ermittelt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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