Wohlfahrtssurvey 1990 - Ost
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Tatsächliche Lebensbedingungen und subjektiv empfundeneLebensqualität der ostdeutschen Bevölkerung. Themen: 1. Wohnsituation; Wohnungsausstattung mitZentralheizung, Bad und Toilette in der Wohnung; Wohnungsgröße;Wohnstatus; Wohnungszufriedenheit und Zufriedenheit mit derWohngegend (Skalen); Miethöhe und Zufriedenheit mit der Miete;wahrgenommene Meinungsverschiedenheiten zwischengesellschaftlichen Konfliktgruppen; vermuteter Zeitraum bis zurAngleichung der Lebensverhältnisse an den westlichen Standard;Zufriedenheit mit der öffentlichen Sicherheit und demUmweltschutz; empfundene Belastung durchUmweltbeeinträchtigungen im Wohnumfeld; Besorgnis überausgewählte Umweltprobleme in Ostdeutschland; Einstellung zumSchwangerschaftsabbruch und zur Sterbehilfe; Zufriedenheit mitder Versorgung und der Erfüllung ausgewähltergesellschaftlicher und sozialer Aufgaben zu DDR-Zeiten;Einsamkeitsgefühle; Freude an der Arbeit; Ohnmachtsgefühle;empfundener Zwang zu unkorrektem Handeln; Glücksgefühl; Umfangder Freizeit und Freizeitzufriedenheit; Zusammenleben mit einemPartner; Ehezufriedenheit bzw. Zufriedenheit in derPartnerschaft; Zufriedenheit mit der Arbeitsteilung imHaushalt; Kontaktmöglichkeiten zu anderen Menschen; Größe desFreundeskreises; Kontakthäufigkeit zum besten Freund bzw. zurbesten Freundin. 2. Gründe für Nichterwerbstätigkeit; Arbeitslosigkeitsdauerund perzipierte Möglichkeiten, eine geeignete Arbeitsstelle zufinden; letzte hauptberufliche Erwerbstätigkeit;Erwerbstätigkeit im erlernten Beruf; Beschäftigung imöffentlichen Dienst; Kurzarbeit; monatliches Bruttoeinkommendes Befragten und monatliches Nettoeinkommen des gesamtenHaushalts; Wichtigkeit von Arbeitsplatzmerkmalen undArbeitsplatzzufriedenheit (Skala und Skalometer); Wichtigkeitder Lebensbereiche; empfundene Über- bzw. Unterforderung beider Arbeit; Arbeitsorientierung; Furcht vor Arbeitsplatzverlustund Wahrscheinlichkeit für das Finden einer gleichwertigenStelle; Häufigkeit von Arbeitslosigkeit in den letzten 12Monaten; Beurteilung der finanziellen Absicherung beiArbeitslosigkeit; Zufriedenheit mit der Sozialversicherung;Einkommenszufriedenheit und Zufriedenheit mit demLebensstandard (Skalometer). 3. Zufriedenheit mit dem eigenen Gesundheitszustand(Skalometer); Arztbesuche; Medikamentenkonsum; Lebens- undBerufsumstellungen aufgrund von Krankheit oder Behinderung;körperliche und psychische Konstitution sowie Selbst- bzw.Fremdbestimmtheit (Skalen). 4. Politikinteresse; Demokratiezufriedenheit; Parteipräferenz;Parteineigung; Wichtigkeit ausgewählter Lebensbereiche für dasWohlbefinden und die allgemeine Zufriedenheit (Skala);Lebenszufriedenheit im Zeitvergleich; pessimistische oder optimistischeErwartungen bezüglich der Entwicklungen ausgewählter Lebensbereiche;Optimismus für die persönliche Zukunft. 5. Zufriedenheit mit eigener Ausbildung; Selbsteinschätzungder Schichtzugehörigkeit; Gewerkschaftsmitgliedschaft,Parteimitgliedschaft und Mitgliedschaft in einerBürgerinitiative oder in einem Verein; Haushaltsgröße. Demographie: Alter (Geburtsjahr); Geschlecht; Familienstand;Zusammenleben mit einem Lebensgefährten; Kinder außerhalb desHaushaltes; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Schulbildung;Berufsausbildung; berufliche Position; Furcht vor Kurzarbeit oderArbeitslosigkeit; Berufstätigkeit; Haushaltsgröße;Haushaltszusammensetzung; Befragter ist Haushaltsvorstand;Charakteristika der Haushaltsmitglieder; Selbsteinschätzung derSchichtzugehörigkeit; Mitgliedschaften; Zusätzlich verkodet wurde: Kooperationsbereitschaft und Zuverlässigkeitdes Befragten; Anwesenheit Dritter, deren Verwandtschaft zum Befragtenund deren Eingriffe in das Interview; Anwesenheit der anderen Person aufInitiative des Befragten; Initiative zu Eingriffen in das Interview aufWunsch des Befragten; Interviewunterbrechungen; Bezirk; Wohnsituation;Interviewdauer Ortsgröße und Urbanitätsgrad.



