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PSYNDEX Tests Review für KOMPASS - Komplementäre Analyse und Gestaltung von Produktionsaufgaben in soziotechnischen Systemen

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12834
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This is a PSYNDEX Tests Review of KOMPASS - Komplementäre Analyse und Gestaltung von Produktionsaufgaben in soziotechnischen Systemen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu KOMPASS - Komplementäre Analyse und Gestaltung von Produktionsaufgaben in soziotechnischen Systemen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das KOMPASS-Instrumentarium dient der Optimierung der Aufgabenverteilung von Mensch und Technik in modernen automatisierten Produktionsanlagen beispielsweise in der metallverarbeitenden Industrie. Für eine komplementäre Gestaltung von Produktionssystemen werden Vorteile bzw. Stärken von Mensch und Technik als einander ergänzende Komponenten angesehen. Einbezogen werden die drei Analyseebenen "Mensch-Maschine-Funktionsteilung", "Individuelle Arbeitsaufgabe" und "Arbeitssystem". Aufbau: Den Kern der KOMPASS-Methode bilden 18 Komplementaritätskriterien der Ebene Arbeitssystem (Vollständigkeit der Aufgabe, Unabhängigkeit des Arbeitssystems, Passung von Regulationserfordernissen und -möglichkeiten, Polyvalenz der Mitarbeiter, Autonomie der Produktionsgruppen und Grenzregulation durch Vorgesetzte), der Ebene Individuelle Arbeitsaufgabe (Ganzheitlichkeit der individuellen Arbeitsaufgabe, Denk- und Planungserfordernisse, Kommunikationserfordernisse, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, Anforderungsvielfalt, Durchschaubarkeit der Arbeitsabläufe, Gestaltbarkeit der Arbeitsbedingungen und Zeitelastizität) sowie der Ebene der Mensch-Maschine-Funktionsteilung (Prozesstransparenz, Kopplung, Autorität und Flexibilität). Die Durchführung beinhaltet die Phasen (0) der Systemabgrenzung, (1) der Analyse und Bewertung sowie (2) der Gestaltung automatisierter Produktionssysteme. Diesen Phasen sind sechs KOMPASS-Module zugeordnet, innerhalb derer Leitfäden für Interviews undBeobachtungsinterviews sowie Workshops als Methoden eingesetzt werden. Grundlagen und Konstruktion: Inhaltlich basiert das KOMPASS-Verfahren auf dem Prinzip der "Komplementarität" von Jordan (1963). Die Entwicklung des KOMPASS-Instrumentariums beeinflussende Verfahren waren die Arbeiten von Clegg et al. (1989) sowie insbesondere die Kontrastive Aufgabenanalyse im Büro (KABA). Bei der Auswahl der Kriterien auf den Ebenen Arbeitssystem und Arbeitsaufgabe wurde auf arbeitspsychologische Konzepte u.a. von Dunckel et al. (1993) sowie Oesterreich und Volpert (1991) zurückgegriffen. Die Kriterien wurden jedoch überwiegend neu definiert und operationalisiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Eine Überprüfung der Kriterienoperationalisierungen wurde in 11 Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie anhand von 29 doppelt-analysierten Arbeitsaufgaben vorgenommen. Quantitativ bestimmbar sind nur die Kriterien der Ebenen "Individuelle Arbeitsaufgabe" und "Mensch-Maschine-Funktionsteilung. Reliabilität: Die Reliabilität der KOMPASS-Kriterien konnte anhand von 24 doppelt-analysierten Arbeitsaufgaben bestimmt werden. Die Ergebnisse fallen nicht durchgängig zufriedenstellend auf. Die Übereinstimmung bei der Nutzung von zuvor definierten Standardfunktionen zur Beschreibung verschiedener Aufgaben betrug über alle 26 Funktionen hinweg 82%. Viele der Kernfunktionen wiesen eine Übereinstimmung von über 80%, keine eine Übereinstimmung von weniger als 70% auf. Validität: Die Zusammenhänge zwischen den Komplementaritätskriterien innerhalb und zwischen den drei Analyseebenen entsprachen größtenteils den Erwartungen. Innerhalb der Ebene "Arbeitssystem" lagen die Korrelationen zwischen den Kriterien "Ganzheitlichkeit" und "Gruppenautonomie" bei .53 sowie zwischen "Ganzheitlichkeit" und "Polyvalenz" bei .35. Zwischen den Kriterien der Ebene "Mensch-Maschine-Funktionsteilung" fanden sich Korrelation zwischen .30 und .40, zwischen den Kriterien der Ebene "Individuelle Arbeitsaufgabe" Werte bis .8. Zwischen der SALSA-Skala "Allgemeines Wohlbefinden" und den KOMPASS-Kriterien, insbesondere den Kriterien "Denk- und Planungserfordernisse" und "Kommunikationserfordernisse", zeigten sich erwartungsgemäß positive Zusammenhänge. Auch die Zusammenhänge zwischen der qualitativen Überforderung und den als mangelnde Kontrolle erlebten Kriterien für geringe Durchschaubarkeit und Gestaltbarkeit sowie hohe Zeitbindung und geringe Denk- und Planungserfordernissestehen im Einklang mit gängigen arbeitspsychologischen Modellen. Normen: Es liegt keine Normierung des Instrumentariums vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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