PSYNDEX Tests Review für FESV - Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung
收藏PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13586
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of FESV - Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FESV - Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem FESV werden bei Patienten mit chronischer Schmerzproblematik das Bewältigungsrepertoire auf kognitiver und behavioraler Ebene sowie die in Zusammenhang mit Schmerzen auftretenden Beeinträchtigungen erfasst. Der FESV deckt somit den Bereich der Schmerzfolgen ab, er beinhaltet keine Aspekte des Schmerzerlebens im engeren Sinne. Die Anwendung ist nicht auf bestimmte Krankheiten eingeschränkt, sondern für alle Schmerzformen möglich. Aufbau: Der FESV besteht aus 38 Items, die drei Bereichen und neun Subskalen zugeordnet sind. Zum Bereich "Kognitive Schmerzbewältigung" zählen die Skalen "Handlungsplanungskompetenzen", "Kognitive Umstrukturierung" und "Kompetenzerleben". Der Bereich "Behaviorale Schmerzbewältigung" umfasst die Skalen "Mentale Ablenkung", "Gegensteuernde Aktivitäten" sowie "Ruhe- und Entspannungstechniken". Der Bereich "Schmerzbedingte psychische Beeinträchtigung" setzt sich aus den Skalen "Schmerzbedingte Hilflosigkeit und Depression", "Schmerzbedingte Angst" und "Schmerzbedingter Ärger" zusammen. Der Grad der Zustimmung zu den als Aussagen formulierten Items ist auf einer sechsstufigen Skala anzugeben. Die Auswertung erfolgt skalenweise durch Addition der Itemwerte. Eine Zusammenfassung der Scores zu Bereichswerten oder einem Gesamtwert ist nicht vorgesehen. Grundlagen und Konstruktion: Ein erster Itempool wurde 332 Patienten mit unterschiedlichen Schmerzlokalisationen vorgelegt. Aufgrund von Faktoren- und Itemanalysen wurden sechs Bewältigungsdimensionen und vier Dimensionen der psychischen Beeinträchtigung erstellt. Eine Beeinträchtigungsskala entfiel, da ihr Inhalt durch Selbstauskünfte nicht valide erhoben werden konnte. In einer zweiten Studie wurden konfirmatorische Faktoranalysen sowohl für die Einzeldimensionen als auch für die Bereiche BW, BE und Verarbeitung (BW+BE) durchgeführt. Die Goodness-of-Fit-Indices für die Einzeldimensionen lagen zwischen .98 und 1.00, für die mehrfaktoriellen Modelle zwischen .91 und .94. Anhand einer unabhängigen Stichprobe mit 401 Patienten konnten die FESV-Dimensionen weitgehend repliziert werden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Im Laufe der Verfahrensentwicklung wurde der FESV einer Reihe klinischer Stichproben vorgelegt. Die Haupterprobungsstichprobe "Stichprobe I" wird durch 401 Patienten gebildet, die Stichprobe II durch 163 Patienten. Reliabilität: Die interne Konsistenz der FESV-Einzeldimensionen (Cronbachs Alpha) liegt zwischen .68 und .93. Die Retestreliabilitätskoeffizienten liegen bei einem Intervall von 4.5 Wochen zwischen .71 und .89, bei einem Intervall von durchschnittlich 8 Wochen zwischen .73 und .81. Validität: Die faktorielle Validität des FESV wurde anhand konfirmatorischer Faktorenanalysen nachgewiesen. Ein varianzanalytischer Vergleich der Patientengruppen "ohne", "mit wirksamer" und "mit nichtwirksamer Medikamenteneinnahme" zeigte, dass Patienten mit wirkungsloser Medikation am stärksten beeinträchtigt waren, Patienten ohne Medikation in stärkerem Ausmaß gegensteuernde Maßnahmen ergriffen als die beiden anderen Gruppen. Zwischen fünf nach Schmerzlokalisation unterschiedenen Teilstichproben konnten signifikante Mittelwertsunterschiede in der Skala "Schmerzbedingte Hilflosigkeit und Depression" (HD) nachgewiesen werden. Belege für die Änderungssensitivität des FESV wurden durch Studien mit Prä-Post-Unterschieden nach psychologischer und psychosomatischer Schmerztherapie erbracht. Mittelwertsunterschiede zwischen dem Aufnahme- und dem Entlassungszeitpunkt waren durchgehend signifikant. Die Korrelationen der FESV-Skalen mit Außenkriterien fielen für die beiden Bereiche"Behaviorale Bewältigung" und "Schmerzbedingte psychische Beeinträchtigung" fast durchgängig hoch, für den Bereich "Kognitive Bewältigung" etwas niedriger aus. Erwartungsgemäß bestanden nur geringe Zusammenhänge zwischen Schmerzbewältigung im FESV und dem subjektiven Schmerzempfinden, stärkere Korrelationen wurden zwischen Schmerzempfinden und Beeinträchtigung nachgewiesen. Normen: Prozentränge und T-Werte für die neun Verarbeitungsdimensionen des FESV basieren auf 401 Schmerzpatienten. Kritische Differenzen dienen der Interpretation von Messwertunterschieden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28



