PSYNDEX Tests Review für ADHS-E - ADHS-Screening für Erwachsene
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12285
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ADHS-E - ADHS-Screening für Erwachsene. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ADHS-E - ADHS-Screening für Erwachsene. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Ziel des ADHS-LE und seines Kernscreenings (ADHS-E) ist es, eine diagnostische Lücke bei der Erfassung von ADHS im Erwachsenenalter zu füllen. Gängige Klassifikationssysteme wie die ICD-10 führen vor allem Symptome des Kindes- und Jugendalters auf, welche dem Verhalten von Erwachsenen nicht mehr gerecht werden. Bislang beziehen sich nur die Wender-Utah-Kriterien im englischsprachigen Raum und eine Leitlinie zur Diagnosestellung der DGPPN auf ADHS im Erwachsenenalter. Der Konstruktion des Fragebogens liegt das biopsychosoziale Störungsmodell der ADHS und seine Sichtweise als Lebensspannenerkrankung zugrunde. Die Fragebögen können somit im Rahmen des diagnostischen Prozesses bei Verdacht auf ADHS und zur Bestimmung der Schwere der Symptomatik angewandt werden. Aufbau: Das Kernscreening (ADHS-E) besteht aus 25 Items, welche mit je fünf Items die Skalen "Aufmerksamkeitssteuerung", "Impulskontrolle/Disinhibition", "Unruhe/Überaktivität", "Emotion/Affekt" sowie "Stresstoleranz" erfassen und auf einer vierstufigen Skala von "trifft nicht zu" bis "trifft immer zu" zu bewerten sind. Bei der Langform (ADHS-LE) sind zusätzlich die Skalen "Extraversion" und "Retrospektive Angaben" enthalten. Somit verteilen sich hier die 64 Items auf sieben Skalen mit je drei bis 13 Items. Zudem sind im Anschluss an diese Fragen im ADHS-LE vier Fragen zum Alkohol-, Betäubungsmittel und Medikamentenkonsum enthalten, welche dichotom (ja-nein) sowie frei zu beantworten sind. Aus den fünf Skalen des ADHS-E bzw. den sieben Skalen des ADHS-LE wird der jeweilige Globalwert berechnet. Grundlagen und Konstruktion: Der Test wurde auf Grundlage der Klassischen Testtheorie konstruiert. Basis der Itemgenerierung waren die Leitlinien der DGPPN, Diagnosekriterien von ICD-10-GM, DSM-IV-TR, die Wender-Utah-Kriterien sowie Symptome des klinischen Alltags, welche in einer Klinik erhoben wurden. Das so entstandene 120 Items umfassende Bremer ADHS-Screening (BAS-E) wurde durch Expertenbeurteilung auf 81 Items reduziert und ein Substanzmittelscreening hinzugefügt. Diese Version wurde schließlich an n = 118 Patienten mit dem Ziel erprobt, Items mit zu hoher oder niedriger Itemschwierigkeit, niedriger Trennschärfe und niedriger Faktorladung zu eliminieren. Danach verblieben 64 Items. Auch die ursprüngliche Skalenversion von neun Skalen wurde zu nunmehr sieben Skalen zusammengefasst. In das ADHS-E gingen nur jene Skalen ein, die für eine Diagnose essentiell sind, zudem wurde die Itemanzahl gekürzt, was bedeutet, dass für jede Skala die fünf ladungsstärksten Items aufgenommen wurden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenzanalyse ergab für das ADHS-E ein Cronbachs Alpha in der klinischen Stichprobe von .64 bis .85 und in der Normstichprobe von .52 bis .86. Für das ADHS-LE ist dieser Wert in der klinischen Stichprobe zwischen .76 und .93 angesiedelt, in der Referenzpopulation variiert er zwischen .65 und .93. Die Test-Retest-Reliabilität (2 bis 4 Wochen) liegt für das ADHS-LE zwischen .53 und .93, für das ADHS-E zwischen .82 bis .93. Die Split-half-Reliabilität beider Versionen korrigiert nach der Spearman-Brown-Formel, beträgt .83. Validität: Die faktorielle Validität wurde anhand von Faktorenanalysen belegt. Bei der Prüfung der Konstruktvalidität fanden sich für das ADHS-LE und ADHS-E moderate bis hohe Interkorrelationen der Skalen und durchwegs hohe Korrelationen mit dem Gesamtwert. Weiterhin sprechen moderate bis hohe Korrelationen beider Versionen mit den konstruktnahen Instrumenten ADHS-SB und WURS-K sowie geringe bis moderate Korrelation mit der konstruktfernen Skala paranoides Denken des BSI für konvergente und diskriminante Validität. Die Kriteriumsvalidität des ADHS-E wurde durch mittelhohe Korrelationen mit der SWLS und dem SF-12 belegt. Varianzanalytische Untersuchungen weisen für beide Fragebögen signifikante Unterschiede zwischen klinischen und gesunden Probanden nach. Über ROC-Kurven konnten für das ADHS-E bzw. ADHS-LE eine Sensitivität von .91 bzw. .95 und eine Spezifität von .87 bzw. .83 nachgewiesen werden. Normen: Für beide Fragebögen liegen T-Werte und Prozentrangwerte vor, welche beim ADHS-E aufgrund einer Repräsentativerhebung (N = 1 845 Personen) im Jahre 2008 erstellt wurden. Die Grundlage der Normen des ADHS-LE hingegen bildete eine nichtrepräsentative Stichprobe von N = 1 296 Teilnehmern einer Verkehrsschulung. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



