Candidate Countries Eurobarometer 2003.5
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https://search.gesis.org/research_data/ZA4240?doi=10.4232/1.12467
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1. Wertorientierungen 2. Finanzdienstleistungen 3. Umgang mit Zeit
Themen: 1. Wertorientierungen: Wichtigkeit der Lebensbereiche:Familie, Partnerschaft, Freundschaft, Arbeit, Bildung, Freizeit, Kunstund Kultur, Sport, Religion, Politik, Gesundheit, Sexualität, Geld;wichtige Werte, die das eigene Land, die EU, die USA sowie diearabische Welt charakterisieren und für den Befragten von Bedeutungsind: Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde, Menschenrechte, individuelleFreiheit, Demokratie, Frieden, Gleichheit, Solidarität, Toleranz,Religion, Selbstverwirklichung, Respekt gegenüber anderen Kulturen;Einstellung zu ausgewählten gesellschaftspolitischen Fragen, Skala:staatliche Eingriffe in das Privatleben, mehr Gleichheit undGerechtigkeit, Umgang mit Kriminellen, politische Partizipation derBürger des eigenen Landes, Rolle der Immigranten für die Gesellschaft,freier Wettbewerb als Garant für Wirtschaftswachstum, Verhältnis vonÖkonomie und Ökologie (Split A: Präferenz für Ökonomie auch auf Kostender Ökologie, Split B: Präferenz für Ökologie auch auf Kosten derÖkonomie); präferierte Lebensbereiche für eine aktive Partizipationsowie Art der Partizipation (finanzielle oder zeitliche Beteiligung)bei Sport, Musik, Kunst und Kultur, Vereinsmitgliedschaften,Umweltschutz, Politik, Religion, Sozialem, Brauchtum sowie lebenslangemLernen; Bereitschaft zum Lernen von Fremdsprachen und Motive für denErwerb von Fremdsprachenkenntnissen; Interesse an den Lebensbereichen:Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur, Musik, Sport und Lebensstiljeweils bezogen auf das eigene Land, die EU sowie die Welt; persönlichempfundene Verbundenheit oder Nähe zu den einzelnen europäischenStaaten.
2. Finanzdienstleistungen: Persönliche finanzielle Prioritäten(Rechnungen zahlen, Altersvorsorge, Kredite abbezahlen, Immobilieerwerben, Kinder und Enkel finanziell unterstützen, Vorsorge für denFall der Arbeitsunfähigkeit und andere Notfälle, Wahrung desLebensstandards, Geschäftsgründung); Bewertung der derzeitigen eigenenfinanziellen Situation; Besitz eines Kontos mit Zinsertrag, einesScheckheftes, einer Kreditkarte und anderer Bankkarten; Vorhandenseineiner Lebensversicherung, einer privaten Rentenversorgung, von Aktien,Hypotheken, Anleihen, Anlagefonds und längerfristigen Krediten sowieVorhandensein eines Dispokredits (Kontoüberziehung); Gründe für dieAufnahme einer Hypothek; Nutzung von Telefon oder Internet fürProduktbestellungen, Zahlungen (Telebanking), Aufträge zuKontobewegungen und anderen Finanzdienstleistungen sowie Gründe füreine Nichtnutzung (keine Geldkarte, keine Gelegenheit, fehlendeSicherheit, fehlendes Interesse, fehlende Internetkompetenz); bishergenutzte und für die nächsten Jahre erwartete Nutzung vonFinanzdienstleistungen aus einem anderen Land der EU: Bankkonto,Kreditkarte, private Rentenversicherung, Autoversicherung,Lebensversicherung, Hypothek, Aktien, Anlagefonds; Hindernisse bei derNutzung von Finanzdienstleistungen innerhalb der EU(Informationsmangel, falsche Informationen, hohes Risiko, mangelndesGeld, zu große Distanzen, mangelnde gesetzliche Regelungen beiProblemen, Sprachprobleme); präferierte Zahlungsmittel bei einergrößeren Anschaffung im Inland sowie in einem anderenEU-Mitgliedsstaat; Begründung der Zahlungsmittelpräferenz; Nutzung undBereitschaft zur Nutzung einer Geldkarte; wahrgenommene Schwierigkeitenbeim Beschaffen von Informationen über den Preisvergleich beifinanziellen Dienstleistungen und Vertragskonditionen sowieEinschätzung der Schwierigkeit, einen Rechtsstreit mit einer Bank oderVersicherung zu gewinnen; Einstellung zu Finanzdienstleistungen,Kreditgeschäften, Kreditinstituten und zu Sicherheitsfragen beiBankgeschäften (Skala); Vertrauen in Beratungsleistungen vonKreditinstituten (Skala); Einstellung zur Harmonisierung desVerbraucherschutzes in allen Mitgliedsstaaten (Split A) bzw.Einstellung zur Harmonisierung des Verbraucherschutzes im Bereich derFinanzdienstleitungen in allen Mitgliedsstaaten (Split B).
3. Umgang mit Zeit: Persönliche Wichtigkeit von: Telearbeit, flexiblenArbeitszeiten, in Freizeit umwandelbaren Überstunden, auszahlbarem undins nächste Jahr übertragbarem Urlaub, bezahlter Zeit zurWeiterbildung, freier Zeit für Familienangelegenheiten,Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz, Karrierepausen,unbezahltem Urlaub, Vorruhestand, Vorruhestand kombiniert mitTeilzeitarbeit; Vorhandensein dieser Möglichkeiten und Inanspruchnahmein den letzten 12 Monaten sowie Zufriedenheit mit den tatsächlichgenutzten Optionen; Einfluss von Öffnungszeiten, Arbeitswegen undanderen Wegezeiten (z.B. beim Abholen der Kinder von der Schule, beimEinkaufen und bei Behördengängen) auf die eigene Zeitplanung;Zufriedenheit mit dem Leben, mit der ausgeübten Arbeit, mit derGesundheit, mit der finanziellen Situation, mit den Arbeitszeiten, mitder zur Verfügung stehenden Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten, mit dervorhandenen Zeit für Weiterbildung, mit der Zeit für Arbeiten imHaushalt, mit der Zeit für Familie und Freunde, mit der eigenenFreizeit, mit der Aufgabenverteilung im Haushalt zwischen den Partnernsowie Zufriedenheit mit der von Freunden und Verwandten erhaltenenUnterstützung bei der Kinderbetreuung; durchschnittlicheWochenarbeitsstunden des Befragten sowie seines Partners; eigenegeplante Arbeitszeitreduzierungen und Vorstellungen über die Verwendungder gewonnenen Freizeit: Lernen und Weiterbildung, mehr eigeneFreizeit, mehr Zeit für die Familie und Verwandte, ehrenamtlicheTätigkeiten; präferierte Dauer der Arbeitszeitreduzierung; Präferenzfür kürzere Tages- bzw. Wochenarbeitszeiten oder für längere Auszeitenwährend eines Jahres; durchschnittliche wöchentliche Stundenanzahl fürehrenamtliche Tätigkeiten; Wochenstundenzahl des Befragten sowie seinesPartners für Kinderbetreuung, Familie und Haushaltsarbeiten;Wochenstundenzahl für Weiterbildung; Einstellung zur Teilzeitarbeit undArbeitsorientierung (Skala); Charakteristika der hauptsächlichenberuflichen Tätigkeit: Stress und Anstrengung, gute Bezahlung,persönliche Gestaltungsmöglichkeiten, Karrierechancen, Zeitdruck,Gesundheitsgefahren, Risiko des Arbeitsplatzverlustes, Chance ähnlicheArbeit zu finden und Zurechtkommen mit dem beruflichen Wandel;tatsächlich zu erwartendes und erwünschtes Pensionierungsalter;präferierte Arbeitszeitregelung kurz vor der Pensionierung(Vorruhestand, Teilzeitarbeit oder Vollzeitarbeit mit wenigerVerantwortung); Bereitschaft und Motive für einen späterenRenteneintritt; Gründe für mangelndes Interesse an einem späterenRenteneintritt; Interesse an der Verringerung der Arbeitszeit vor derRente, an einer längeren Karrierepause und an einem früherenPensionierungsalter bei Reduzierung von Rentenbezügen; Besorgtheit überfinanzielle Unsicherheiten bei der Rente; allgemeine Akzeptanz derFrühpensionierung an der eigenen Arbeitstelle; Einstellung des Partnerszum Vorruhestand; Einstellung zum Vorruhestand, um jüngerenArbeitnehmern Platz zu machen; Wunsch nach lebenslangem Lernen undGründe dafür; Teilnahme an Fortbildungskursen in den letzten 12 Monatenaus Eigeninitiative oder auf Wunsch des Arbeitgebers; Anzahl derStunden des zuletzt belegten Kurses; Finanzierung dieses Kurses durchArbeitgeber, Staat, Befragten, Arbeitsagentur oder Gewerkschaft;Fortbildung in der Freizeit oder während der Arbeitszeit; Meinung zufolgenden Möglichkeiten für Arbeitszeitregelungen: Freizeit von derArbeit aus familiären Gründen, für Weiterbildung, für ehrenamtlicheTätigkeiten sowie für mehr Freizeit, Kinderbetreuungseinrichtungen amArbeitsplatz, früherer Renteneintritt; Vorschläge zur Finanzierungdieser einzelnen Möglichkeiten (Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Staat) sowieBereitschaft, mehr Steuern oder Sozialabgaben dafür zu bezahlen;Anstellung im öffentlichen Dienst oder bei einem Privatunternehmen;zeitlich befristeter Arbeitsvertrag; Anzahl der Kinder unter 14 Jahrenim Haushalt; Alter des jüngsten Kindes; Anzahl der Tage in der Woche,an denen die Großeltern die Kinder betreuen und an denen eine Betreuungeigener Enkelkinder stattfindet.
In den baltischen Staaten wurde zusätzlich gefragt: Status desBefragten (Staatsbürgerschaft oder permanente Aufenthaltserlaubnis).
In den baltischen Staaten und in Rumänien wurde zusätzlich gefragt:Bevorzugte Interviewsprache.
Demographie: Nationalität; Familienstand; Selbsteinschätzung auf einemLinks-Rechts-Kontinuum; Alter bei Ende der Ausbildung; höchsterBildungsabschluss; Haushaltsvorstand; berufliche Position desHaushaltsvorstandes; berufliche Position des Befragten; Beschäftigungim öffentlichen Dienst; Urbanisierungsgrad; Religionszugehörigkeit;Kirchgangshäufigkeit; Haushaltseinkommen; Parteipräferenz; Geschlechtdes Befragten; Haushaltsgröße; Alter des Befragten.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2016-03-10



