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PSYNDEX Tests Review für EDE-Q - Eating Disorder Examination-Questionnaire - deutsche Fassung

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13203
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This is a PSYNDEX Tests Review of EDE-Q - Eating Disorder Examination-Questionnaire - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EDE-Q - Eating Disorder Examination-Questionnaire - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der EDE-Q ermöglicht die Erfassung von Selbstbeurteilungen der spezifischen Essstörungspathologie von Jugendlichen und Erwachsenen in der Forschung und in der klinisch-psychologischen Praxis. Im Vergleich zum EDE-Interview ist die Verwendung des EDE-Q besonders dann vorteilhaft, wenn aus ökonomischen Gründen ein strukturiertes Experteninterview nicht durchgeführt werden kann oder wenn Gruppentestungen durchgeführt werden sollen. Der EDE-Q kann die klassifikatorische Essstörungsdiagnostik unterstützen, jedoch das Expertenurteil nicht ersetzen, zumal er kürzere Zeiträume als die diagnostisch relevanten erfasst. Da der EDE-Q therapeutisch zentrale Dimensionen erfasst, kann er in der klinisch-psychologischen Praxis für die Therapievorbereitung genutzt werden. Aufbau: Der EDE-Q besteht aus 28 Items, von denen 22 der Erfassung der spezifischen Psychopathologie von Essstörungen während der letzten 28 Tage dienen und weitere sechs der Erfassung störungsrelevanter Kernverhaltensweisen. Mit Hilfe von siebenstufigen Ratingskalen sind jeweils die Häufigkeiten oder Intensitäten einzuschätzen von 0 = Merkmal war nicht vorhanden bis 6 = Merkmal war jeden Tag bzw. in extremer Ausprägung vorhanden. Die Items werden vier Subskalen zugeordnet: (1) Restraint Scale (5 Items), (2) Eating Concern Scale (5 Items), (3) Weight Concern Scale (5 Items), (4) Shape Concern Scale (8 Items). Weitere sechs Items erfassen diagnostisch relevante Kernverhaltensweisen, wie z. B. Essanfälle, selbstinduziertes Erbrechen oder Laxantienmissbrauch. Grundlagen und Konstruktion: Die deutschsprachige Übersetzung basiert auf der vierten und fünften Version des englischen EDE-Q von Fairburn und Beglin (1994). Um eine möglichst hohe Vergleichbarkeit mit dem Original zu erreichen wurde die Übersetzung unter dem Aspekt der Wort- und Sinntreue durchgeführt und in einer Rückübersetzungsprozedur kontrolliert. Die untersuchte Gesamtstichprobe (N = 706) setzte sich aus einer Essstörungsstichprobe (n = 214), einer Risikostichprobe (n = 32), einer psychiatrischen Vergleichsstichprobe (n = 51]) und einer nicht-klinischen Vergleichsstichprobe zusammen (n = 409). Von den 214 Essstörungsprobanden litten 105 an Anorexia Nervosa, 55 an Bulimia Nervosa, 54 weitere an einer nicht näher bezeichneten Essstörung, davon 6 an einer atypischen Anorexia Nervosa und 6 an einer atypischen Bulimia Nervosa. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Schwierigkeitsindices der Items lagen für die Gesamtstichprobe im mittleren bis hohen Bereich (.06 bis .47). Die korrigierten Trennschärfekoeffizienten waren überwiegend hoch (.47 bis .85). Die Items unterschieden Essstörungsgruppen von den nicht-klinischen, subklinischen und psychiatrischen Vergleichsgruppen und trennten einzelne Essstörungsdiagnosen. Die mittleren Item-Interkorrelationen lagen für Subskalen und Gesamtwert zwischen .54 und .65. Die Korrelationen zwischen den Subskalen variierten in der Gesamtstichprobe von .76 bis .93. Reliabilität: Die internen Konsistenzen der Subskalen lagen für die Gesamtstichprobe zwischen .85 und .93 und für die einzelnen Untersuchungsgruppen zumeist höher als .80. Der Gesamtwert hatte eine interne Konsistenz von .97. Bei der Retestreliabilität nach 3 Monaten zeigten sich hochsignifikante Produkt-Moment-Korrelationskoeffizienten zwischen .67 und .85 bei den Subskalen und .88 beim Gesamtwert. Kendall's Tau lag bezüglich objektiver Essanfälle bei .45; bei selbstinduziertes Erbrechen bei .39. Validität: In Bezug auf die konvergente Validität zeigte der Fragebogen zum Figurbewusstsein in den Essstörungsgruppen die höchsten Korrelationen mit den EDE-Q-Skalen Weight Concern und Shape Concern. Alle EDE-Q-Skalen waren deutlich mit der Eating Disorder Inventory-2-Skala Schlankheitsstreben assoziiert. Erwartungsgemäß korrelierte die Restraint Scale signifikant mit der Skala Kognitive Kontrolle des Fragebogens zum Essverhalten. Zwischen EDE-Q und EDE zeigten sich für alle Subskalen, den Gesamtwert und alle Kernverhaltensitems signifikante bis hochsignifikante Korrelationen. Die Untersuchungsgruppen unterschieden sich multivariat und univariat auf allen Subskalen einschließlich des Gesamtwerts. Alle Kernverhaltensitems des EDE-Q differenzierten zwischen den Untersuchungsgruppen. Post-hoc-Tests zeigten für alle Kennwerte des EDE-Q signifikant höhere Werte der Essstörungsgruppen im Vergleich zur nicht-klinischen und psychiatrischen Kontrollgruppe. Die meisten Kennwerte trenntenzwischen einzelnen Essstörungsdiagnosen oder zwischen Essstörungsgruppen und der Risikogruppe. Die Änderungssensitivität wurde an einer Teilstichprobe von Essstörungspatienten untersucht, bei der alle Subskalen, der Gesamtwert und die Kernverhaltensitems des EDE-Q eine Reduktion der Essstörungspsychopathologie durch stationäre oder ambulante therapeutische Behandlung abbildeten. Normen: Es liegen Vergleichswerte (Mittelwerte und Standardabweichungen) für Patienten mit Anorexia Nervosa (n = 105), Bulimia Nervosa (n = 55), mit atypischen Essstörungen (n = 54) und mit nicht essgestörten Probanden vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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