PSYNDEX Tests Review für BADYS 1-4+ - Bamberger Dyskalkuliediagnostik
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12328
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BADYS 1-4+ - Bamberger Dyskalkuliediagnostik. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BADYS 1-4+ - Bamberger Dyskalkuliediagnostik. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Verfahren dient der standardisierten Identifikation von Rechenschwächen und Rechenstörungen vom Grundschulalter bis zum Beginn der 6. Schulklasse. Es kann im schulischen Kontext sowie in der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis eingesetzt werden, um das Vorliegen einer Rechenstörung nach ICD-10 (F 81.2) zu überprüfen. Zudem kann auf Grundlage qualitativer Auswertungen der Förderbedarf in einzelnen Teilbereichen der Rechenfertigkeiten ermittelt werden. Aufbau: BADYS 1-4+ liegt in einer Langfassung mit acht und einer Kurzfassung mit fünf Untertests vor: (1) Visuell-Räumliche Grundfertigkeiten (nur Langform), (2) Gedächtnisleistung (nur Langform), (3) Mathematische Begriffe (nur Langform), (4) Mengenerfassung, (5) Zahlenerfassung, (6) Addition und Subtraktion, (7) Multiplikation und Division, (8) Umgang mit Maßen. Die Untertests enthalten jeweils mehrere Aufgabengruppen; die Aufgabenzahl variiert je nach Klassenstufe zwischen 88 und 127 Aufgaben (Langform) bzw. zwischen 44 und 83 Aufgaben (Kurzform). Ergänzend kann mit einer Aufgabe die Kontrollvariable "Bearbeitungsgeschwindigkeit" erhoben werden. Im Zuge der quantitativen Auswertungen werden ein Testgesamtwert sowie Untertestwerte berechnet und anhand von Normen bewertet. Zusätzlich sind eine differenzierte qualitative Auswertung auf der Ebene einzelner Aufgabengruppen sowie eine Fehleranalyse vorgesehen. Kindern mit sehr schwachen Leistungen kann ein weiterer informeller Testteil"Taktiles Ergänzungsmaterial zur Erfassung mathematischer Grundfertigkeiten" vorgegeben werden, der ebenfalls qualitativ interpretiert wird. Grundlagen und Konstruktion: Das nach der Klassischen Testtheorie konstruierte Verfahren erfasst neben rechnerischen Kompetenzen auch pränumerische Fertigkeiten, die mit der Entwicklung mathematischer Fertigkeiten in Zusammenhang stehen. Zur Begründung wird auf neuropsychologische Modelle der Zahlenverarbeitung zurückgegriffen, in denen drei Repräsentationsformate von Zahlen unterschieden werden. Aufgrund der förderdiagnostischen Ausrichtung kommt der differenzierten qualitativen Auswertung hohe Bedeutung zu. Die Auswahl der Untertests und Aufgabengruppen erfolgte unter Rückgriff auf a) die einschlägige Fachliteratur zu Bedingungen einer Dyskalkulie und zur Dyskalkuliediagnostik, b) die Mathematik-Lehrpläne aller deutschen Bundesländer und c) Erfahrungen der Autorinnen in der Arbeit mit Kindern, die Rechenstörungen aufwiesen. Ein Pool von etwa 400 Items wurde nach einer Voruntersuchung um ca. ein Drittel reduziert und im Zuge einer weiteren Voruntersuchung an 21 Schulklassen sowie n = 50 Kindern mit einerDyskalkulie eingesetzt. In die Testendform wurden Items aufgenommen, die möglichst gut zwischen Kindern mit Dyskalkulie und unauffälligen Kindern differenzierten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz des Gesamttests liegt auf allen Klassenstufen bei Alpha > = .90, die Split-half-Reliabilität bei rtt > = .79. Validität: Für die Inhaltsvalidität sprechen die Aufgabenzusammenstellung auf Grundlage theoretischer Erkenntnisse zur Dyskalkulie und die Orientierung an Mathematiklehrplänen. Ferner wurden die Aufgaben so ausgewählt, dass sich Kinder mit Dyskalkulie in den Werten sämtlicher Untertests statistisch bedeutsam von einer parallelisierten Gruppe unauffälliger Kinder unterschieden. Die konvergente Validität wird u.a. belegt durch hohe Korrelationen mit Mathematiknoten (r > = -.46), verschiedenen Rechentests (r > = .61) sowie vergleichsweise (geringfügig) niedrigere Korrelationen mit dem Intelligenztest CFT 1 bzw. CFT 20 (r < = .55) sowie mit Deutschnoten (r < = -.56). Normen: Prozentränge, T-Werte und T-Wert-Bänder wurden im September/Oktober 2004 an N = 1 936 deutschen Kindern der Klassenstufen 2 bis 6 (n = 1 020 Jungen, n = 916 Mädchen) gewonnen. Die Normen gelten für Untersuchungstermine in den ersten sechs Wochen des Schuljahres sowie für das Ende des vorhergehenden Schuljahres. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



