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PSYNDEX Tests Review für EDI-2 - Eating Disorder Inventory-2 - deutsche Fassung

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PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13749
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This is a PSYNDEX Tests Review of EDI-2 - Eating Disorder Inventory-2 - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EDI-2 - Eating Disorder Inventory-2 - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das EDI-2 dient zur Erfassung von Selbsteinschätzungen auf psychologischen Variablen, die sich im Zusammenhang mit Anorexia nervosa und Bulimia nervosa als relevant erwiesen haben. Es eignet sich nicht zur Diagnostik einer Essstörung nach den Kriterien der ICD-10 resp. des DSM IV, sondern ermöglicht die Erfassung charakteristischer psychopathologischer Merkmale essgestörter Patienten. Der Fragebogen kann im Kontext klinischer Forschung und der individuellen Therapieplanung und -verlaufskontrolle eingesetzt werden. Aufbau: Das EDI-2 besteht in seiner Langform aus 11 Skalen mit insgesamt 91 Items, die auf einer sechsstufigen Häufigkeitsskala zu bewerten sind: (1) Schlankheitsstreben, (2) Bulimie, (3) Unzufriedenheit mit dem Körper, (4) Ineffektivität, (5) Perfektionismus, (6) Misstrauen, (7) Interozeptive Wahrnehmung, (8) Angst vor dem Erwachsenwerden, (9) Askese, (10) Impulsregulation, (11) Soziale Unsicherheit. Eine Kurzform umfasst nur die Skalen (1) bis (8) mit insgesamt 64 Items. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren basiert auf Befunden, wonach für Ätiologie und Verlauf psychogener Essstörungen nicht nur solche Merkmale relevant sind, die in ICD-10 und DSM-IV als Diagnosekriterien herangezogen werden, sondern auch weitere intrapsychische Variablen und interpersonelle Verhaltensweisen. Die Skalen (1) bis (8) wurden aufgrund eines Expertenratings, einer psychometrischen Überprüfung nach der Klassischen Testtheorie (interne Konsistenz, Itemtrennschärfen) sowie ihrer Differenzierungsfähigkeit zwischen Patienten und gesunden Kontrollpersonen ausgewählt und bereits 1983 als EDI publiziert. Über die Konstruktion der drei übrigen Skalen, die für das EDI-2 neu konzipiert wurden, liegen keine Angaben vor. Bei der von Paul und Thiel (2005) publizierten deutschen Fassung handelt es sich um eine autorisierte Übersetzung; eine weitere deutsche Übersetzung wurde von Rathner und Waldherr (1997) veröffentlicht. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der Skalen betrug in einer Stichprobe essgestörter Patientinnen (n = 463) zwischen Alpha = .73 und Alpha = .93. In Kontrollgruppen klinisch unauffälliger Frauen und Männer wurden niedrigere, überwiegend jedoch ebenfalls befriedigende Werte (.32 < = Alpha < = .89) ermittelt. Die Retestreliabilität über ein 7-Tages-Intervall war in Patientengruppen mit Essstörungen resp. anderen psychischen Störungen mit Werten von .75 < = rtt < = .94 als hoch zu bewerten. Validität: Ergebnisse exploratorischer Faktorenanalysen lassen die faktorielle Validität zweifelhaft erscheinen. Die kriterienbezogene Validität wird demgegenüber durch bedeutsame Mittelwertsunterschiede zwischen Patienten- und Kontrollgruppen, durch die Ergebnisse von Diskriminanzanalysen sowie durch moderate korrelative Zusammenhänge der EDI-2-Skalen mit anderen Fragebögen (SCL-90-R, BDI, FEV) belegt. Normen: Für die Version des EDI-2 von Paul und Thiel (2005) liegen Perzentilwerte aus verschiedenen Patientengruppen mit Essstörungen (100 < = n < = 217) sowie für eine männliche (n = 102) und eine weibliche (n = 186) Kontrollgruppe junger Erwachsener vor. Zudem werden Skalenmittelwerte und Standardabweichungen für die Patienten- und Kontrollgruppen angegeben. Bei Rathner und Waldherr (1997) sind Perzentilwerte für 1080 weibliche und 580 männliche Jugendliche dokumentiert. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28
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