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Die Zahlungsbilanz der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1998.

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA8415?doi=10.4232/1.10277
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Die vorliegende Datensammlung vermittelt einen Überblick zu den wichtigsten statistischen Ergebnissen in den Teilbilanzen der Zahlungsbilanz Deutschlands in der Zeit von 1949 bis zum Jahr 1998. Ergänzt wird die Zahlungsbilanzstatistik mit Angaben über die Leistungen der Bundesrepublik Deutschland an Entwicklungsländer. Die Zahlungsbilanz, ZB („balance of payments“) ist nach der Definition des Internationalen Währungsfonds (IWF) die systematische Aufzeichnung aller wirtschaftlichen Transaktionen, die während einer gegebenen Periode zwischen Inländern („Gebietsansässigen“) und Ausländern („Gebietsfremden“) stattgefunden haben. Die Zahlungsbilanz wird in Deutschland seit 1950 von der Deutschen Bundesbank aufgestellt. Da die ZB Stromgrößen erfasst (Aufzeichnung von Transaktionen) und nicht wie üblicherweise Bestandsgrößen ist sie zwar keine Bilanz im klassischen Sinne. Dennoch hat sich der Begriff Zahlungsbilanz durchgesetzt. Die ZB spiegelt Umfang und Struktur der internationalen Wirtschaftsbeziehungen eines Landes wider. Die registrierten Transaktionen können entweder güter- oder geldwirtschaftlicher Art sein. Im Vordergrund stehen vor allem der entgeltliche Übergang wirtschaftlicher Werte zwischen In- und Ausländern (Kauf von Waren Dienstleistungen, Faktorleistungen und finanziellen Aktiva) sowie die unentgeltlichen Leistungen in der Form eines Realtransfers oder eines Forderungstransfers. Die ZB gliedert sich in Leistungsbilanz, Übertragungen und Kapitalbilanz. In der Leistungsbilanz werden alle Waren- und Dienstleistungsumsätze und Übertragungen dargestellt, die im Berichtszeitraum stattgefunden haben. Als Saldo ergibt sich der Ausfuhr- und Einfuhrüberschuss. Unter den Übertragungen sind die Gegenbuchungen zu den Güter- und Kapitalbewegungen zu finden, die unentgeltlich erfolgt sind. In der Kapitalbilanz werden die Bewegungen des langfristigen Kapitalverkehrs brutto, d.h. getrennt nach Zunahme (Neuanlage) und Abnahme (Liquidation) von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten dargestellt. Der kurzfristige Kapitalverkehr zeigt lediglich die bereinigten Netto – Bestandsveränderungen an kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten. Als Saldo der Kapitalbilanz erhält man die Zu- (+) oder Abnahme (-) des Netto – Auslandsvermögens, wie es sich aufgrund der Transaktionen ergibt. Die ZB ist – wie jedes Buchhaltungssystem – rechnerisch stets ausgeglichen. Die Angaben über staatliche und private Leistungen an Entwicklungsländer und multilaterale Stellen werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit nach einem Schema der OECD/DAC („Development Assistance Committee“) seit 1950 jährlich zusammengestellt. Sie sind, mit den Angaben der Zahlungsbilanz nicht voll vergleichbar, da sie teilweise auf anderen Unterlagen beruhen. Einerseits sind in der Zahlungsbilanz auch Leistungen enthalten, die nach den OECD/DAC – Richtlinien nicht berücksichtigt werden. Andererseits sind bestimmte in der DAC – Statistik zu erfassende Leistungen nach den Konzepten der Zahlungsbilanzstatistik nicht aufzunehmen. Datentabellen in HISTAT:Die zahlreichen Einzeltabellen sind nach folgenden vier thematischen Schwerpunkten bzw. Teilbilanzen gegliedert:A. – Tabellen, Übersichten: Zahlungsbilanz, Kapitalverkehr mit dem Ausland, Auslandsposition, staatliche und private Leistungen an EntwicklungsländerB. – Tabellen, Leistungsbilanz: Handelsbilanz und Ergänzungen zum Warenhandel, Dienstleistungsbilanz und ÜbertragungsbilanzC. – Tabellen, Kapitalbilanz: Bilanz des Kapitalverkehrs mit dem AuslandD. – Tabellen: Auslandsposition der Deutschen Bundesbank
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10
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