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PSYNDEX Tests Review für HADS-D (1995) - Hospital Anxiety and Depression Scale - deutsche Version (1995)

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PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13303
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This is a PSYNDEX Tests Review of HADS-D (1995) - Hospital Anxiety and Depression Scale - deutsche Version (1995). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu HADS-D (1995) - Hospital Anxiety and Depression Scale - deutsche Version (1995). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Bei der HADS-D handelt es sich um ein Screeningverfahren zur Erfassung von Angst und Depressivität, das primär für Patienten in der somatischen Medizin (v.a. Kardiologie, Onkologie und Schmerztherapie) entwickelt wurde, bei denen psychiatrische (Ko-)Morbiditäten abgeklärt werden sollen. Darüber hinaus kann die Skala in epidemiologischen Bevölkerungsstudien oder an Angehörigen von Patienten zur Statusdiagnostik eingesetzt werden. Die Skala eignet sich auch zur Verlaufsmessung. Sie erfasst "leichtere" Störungssymptome und verzichtet auf die Abbildung körperlicher Symptome von Angst und Depressivität, sodass sie eine eher geringe diagnostische Spezifität aufweist und - bei auffälligen Werten - durch klinische Skalen zur breiteren Erfassung der Störungsbilder ergänzt werden muss. Aufbau: Die Skala enthält 14 Aussagen, die zu den jeweils sieben Items umfassenden Subskalen "Angst" (HADS-D/A) und "Depressivität" (HADS-D/D) zusammengefasst werden. Das Vorhandensein bzw. die Ausprägung der beschriebenen Symptome "in der letzten Woche" ist auf einer vierstufigen Antwortskala zu beurteilen. Die skalenweise erzielten Punktsummenwerte werden zu Cut-off-Werten in Beziehungen gesetzt, bei deren Überschreiten eine weiterführende Diagnostik indiziert ist. Grundlagen und Konstruktion: Bei der HADS-D handelt es sich um die deutsche Übersetzung der international bewährten HADS (Zigmond & Snaith, 1983). Die Skala wurde nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie konstruiert. Sie wurde entwickelt, um psychische Symptome bei Patienten medizinischer Kliniken und Ambulanzen mit einem ökonomischen Screeningverfahren zu erfassen und dadurch Probleme und etwaige Folgekosten zu verhindern, die sich aus unerkannten psychischen (Ko-)Morbiditäten ergeben. Die HADS beschränkt sich auf die am häufigsten auftretenden Symptombereiche Angst und Depressivität, die trotz gewisser Überschneidungen mit separaten Skalen abgebildet werden. Die Angstskala erfasst psychische Angstsymptome im Sinne einer frei flottierenden, generalisierten Angstsymptomatik sowie (mit einem Item) Panikattacken. Die Depressionsskala erfragt eine herabgesetzte Fähigkeit, Freude zu erleben oder zu antizipieren, sowie einen Motivations- und Interessenverlust. Eine deutsche Übersetzung der HADS wurde erstmals 1995 in manualisierter Form veröffentlicht; hierzu wurden die Originalitems ins Deutsche übertragen und an einer Stichprobe von n = 5 579 kardiologischen Patienten normiert. Zur Validierung wurden ergänzend die Daten von n = 621 Probanden aus klinischen und nicht-klinischen Stichproben herangezogen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der HADS-D/A beträgt in der ursprünglichen deutschen Normierungsstichprobe (n = 5 338) Alpha = .80, die der HADS-D/D Alpha = .81, der Split-half-Koeffizient nach Spearman-Brown liegt für beide Skalen bei rtt = .81 und für die Gesamtskala bei rtt = .88. Nach einem Intervall von bis zu zwei Wochen wurden für beide Skalen Retestreliabilitäten von rtt > = .81 erzielt, bei sechs Wochen bis zu einem Jahr betrugen die Werte rtt = .70, bei Intervallen von mehr als einem Jahr rtt = .69. Validität: Zahlreiche Validitätsbelege finden sich sowohl für die HADS-D als auch für die internationalen Fassungen der HADS. Zur konvergenten Validität ergab sich für die HADS-Angstskala eine mittlere Korrelation von r = .65 mit Fremd- und r = .66 mit Selbstbeurteilungsverfahren zur Angst. Die Korrelation der HADS-Depressionsskala mit Fremdratings betrug r = .70, die mit Selbsteinschätzungen nur r = .59. Studien zur faktoriellen Validität liefern keine völlig eindeutigen Befunde, doch sprechen exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalysen eher für die postulierte zweifaktorielle als für eine drei- oder einfaktorielle Struktur. Zur differenziellen Validität und Konstruktvalidität fanden sich hypothesenkonforme Geschlechts- und Altersunterschiede sowie signifikante Mittelwertsdifferenzen zwischen klinischen und nicht-klinischen Stichproben sowie zwischen verschiedenen Patientengruppen. Normen: Es liegen Normwerte (alters- und geschlechtsspezifische Perzentile und T-Werte) für Stichproben kardiologischer Patienten (n > = 5 417) und KHK-Patienten (n > = 2 385) vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28
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