PSYNDEX Tests Review für RVP - RHIA/VERA-Produktion
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12933
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of RVP - RHIA/VERA-Produktion. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu RVP - RHIA/VERA-Produktion. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Verfahren RHIA/VERA-Produktion stellt die kombinierte Neuauflage der beiden Instrumente VERA: Verfahren zur Ermittlung von Regulationserfordernissen in der Arbeitstätigkeit und RHIA: Verfahren zur Ermittlung von Regulationshindernissen in der Arbeitstätigkeit dar. Mit VERA werden in der Arbeitstätigkeit geforderte Planungs- und Denkprozesse, d.h. kognitive Anforderungen, erhoben, mit RHIA belastende Arbeitsbedingungen. Diese teilen sich in Regulationshindernisse, die die Arbeit direkt erschweren, und Regulationsüberforderungen, die die Arbeit indirekt beeinflussen. Das Verfahren eignet sich für Aufgaben aus dem industriell-gewerblichen Bereich, speziell Tätigkeiten in der Produktion. Aufbau: Die Erhebung ist in Form eines Beobachtungsinterviews direkt am Arbeitsplatz mit theoriegestützter Befragung des Arbeitenden durchzuführen. Das Verfahren besteht aus fünf Abschnitten: In Teil A erfolgt eine allgemeine Orientierung über den Arbeitsplatz und eine Abgrenzung der zu analysierenden Arbeitsaufgaben. In Teil B wird die Arbeitsaufgabe hinsichtlich Arbeitsergebnis, verwendeten Betriebsmitteln, dem zeitlich-logischen Ablauf als Folge von Arbeitseinheiten, Behinderungen, Struktur der Aufgabe und Zeitbindung beschrieben. In Teil C erfolgt die Zuordnung der Arbeitsaufgabe zu einer der 10 VERA-Stufen der Regulationserfordernisse, die Zuordnung wird anhand charakteristischer Merkmale der Arbeitsaufgabe begründet. In Teil D wird eine Analyse der Regulationsbehinderungen, d.h. der Regulationshindernisse und der Regulationsüberforderungen, vorgenommen. Die wichtigsten Resultate werden auf einem der Analyse vorzuheftenden Deckblatt, Teil E, festgehalten. Grundlagen und Konstruktion: Den theoretischen Hintergrund der Verfahren bildet die Theorie der Handlungsregulation, die auf arbeitspsychologische Überlegungen von Hacker (1980) zurückgeht. VERA basierte auf Untersuchungen an insgesamt 366 Arbeitsplätzen, die Entwicklung des RHIA-Verfahrens bezog mehr als 400 Arbeitsplätze ein. Für die vorliegende kombinierte Version wurde das Manual der Struktur des RHIA/VERA-Büro-Verfahrens angeglichen. Durch die Zusammenführung der beiden Verfahren gibt es gemeinsame vorbereitende Verfahrensteile A und B, Teil C deckt die Inhalte des VERA, Teil D die des RHIA ab. Hinzugefügt wurde Teil E als zusammenfassende Ergebnisdokumentation. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Ergebnisse zu den Gütekriterien basieren durchgehend auf Untersuchungen im Rahmen der Erprobung des Verfahrens RHIA-Produktion, in dessen Rahmen auch VERA eingesetzt wurde, und des Verfahrens VERA/2. Reliabilität: Im Rahmen von 75 (RHIA) bzw. 52 unabhängigen Doppelanalysen (Reliabilitätsuntersuchungen, bei denen die gleiche Arbeitstätigkeit verschiedener Personen durch verschiedene Untersucher analysiert wird) wurden Beobachterübereinstimmungen von .80 bzw. .85 für die VERA-Stufen und von .56 bis .74 für die quantitativen RHIA-Maße ermittelt. Validität: Die Dimensionalität der VERA- und RHIA-Maße konnte durch die Interkorrelationen bestätigt werden (n = 162). Expertenurteile (n = 125) zur "Problemhaltigkeit" der VERA-Antwortalternativen korrelierten mit der hypothetischen Position der Antwortalternativen im theoretischen Stufenmodell zu .91. Eine Fragebogenstudie zum Vergleich objektiver und subjektiver Bewertungen von Arbeitsaufgaben (n = 260) erbrachte einen Zusammenhang von .47 zwischen den Summenwerten eines eigens für die Arbeitenden konstruierten und psychometrisch überprüften Fragebogens mit den VERA-Untersuchereinstufungen. Mit Maßen der wahrgenommenen Belastung, der Gereiztheit und psychosomatischen Beschwerden korrelierten erwartungsgemäß nur die RHIA-Kriterien, nicht aber die VERA-Einstufung, was als empirische Bestätigung der konzeptuellen Unterscheidung von Regulationserfordernissen und Regulationsbehinderungen verstanden wird. Normen: Eine Normierung ist aufgrund der Vielfältigkeit der untersuchbaren Arbeitsaufgaben nicht sinnvoll. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



