PSYNDEX Tests Review für MOA-SCR 1.0 - Meaningful Occupation Assessment - Burnout-Screening 1.0
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16456
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of MOA-SCR 1.0 - Meaningful Occupation Assessment - Burnout-Screening 1.0. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MOA-SCR 1.0 - Meaningful Occupation Assessment - Burnout-Screening 1.0. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Screening-Testverfahren soll eine theoretisch fundierte und valide Erfassung von potentiellen Burnout-Prozessen ermöglichen. Die erfassten Dimensionen des MOA-Burnout-SCR sind: Sinndimension in der Arbeit und Vorhandensein einer möglichen noetiven Dissonanz, Kohärenzgefühl, Intrapsychische Stressvulnerabilität (Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster), Bio-psycho-soziale Belastungen und Somatoforme Störungen. Die systematische Erfassung persönlichkeitsspezifischer und arbeitsbezogener Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster und der zugrunde liegenden internalisierten Wertehaltungen ermöglicht eine Quantifizierung essentieller Indikatoren psychischer Gesundheit im Verhältnis des Menschen zu seiner beruflichen Beschäftigung, wobei das Sinnkonstrukt nach Frankl das zentral vorherrschende Element im MOA-Burnout-SCR ist. Anwendungskontexte: Arbeitspsychologie, Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie, Psychotherapie, Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheitsprävention, Unternehmensberatung, Persönlichkeitscoaching, Forschung. Aufbau: Der Test erfasst mit 34 Einzelitems (inklusive soziodemografischer Variablen 50 Einzelitems) sechs theoretisch begründete und faktorenanalytisch bestätigte Dimensionen zur Differenzierung individualdiagnostischer Merkmale und Verhaltensmuster. Dimension (1) und (3) messen die Sinnebene (intrinsische und extrinsische Motivation) in der Arbeit und den Ausprägungsgrad einer noetiven Dissonanz. Teil (2) erfasst den Ausprägungsgrad salutogener Potenziale im Arbeits- und Privatbereich. Dimension (4) misst die intrapsychische Stressvulnerabilität (biografisch bedingte Stress und Burnout fördernde Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster). Dimension (5) erfasst die bio-psycho-soziale Belastung im Arbeitsumfeld. Teil (6) erfasst physische Beschwerdesymptome, die Rückschlüsse auf mögliche manifeste somatoforme Störungen zulassen. Die Summe aller 34 Einzelitems bildet den Screening-Index. Grundlagen und Konstruktion: Die Skalenkonstruktion des MOA-Burnout-Screening (MOA-Burnout-SCR) basiert auf der Faktorenstruktur des Meaningful Occupation Assessment (MOA) bzw. auf dessen Ergebnissen in der angewandten psychotherapeutischen und betrieblichen Forschung (Graf & Grote, 2011). Das vorliegende Screeningverfahren wurde entwickelt, um dem Wunsch in der Praxis nach einer kürzeren MOA-Testversion nachzukommen. Der MOA-Burnout-SCR mit seinen 34 Items differenziert zwischen gesunden Arbeitnehmer(inn)en und Personen mit einem manifesten Burnout-Syndrom mit der gleichen Genauigkeit (Sensitivität und Spezifität) wie die MOA-Vollversion mit 206 Items (Korrelation Diskriminanzfunktion MOA und MOA-Burnout-SCR Summenwert: r = .93, n = 610 [vgl. Graf & Grote, 2011]). Das Testverfahren eignet sich als Screening-Methode zur Abschätzung einer individuellen Vulnerabilität für eine Burnout-Symptomatik in der betrieblichen Gesundheitsförderung, klinischen Psychologie, Arbeits- und Gesundheitspsychologie. Den MOA-Burnout-SCR Items liegt eine testtheoretische und inhaltliche Auswahl des Meaningful Occupation Assessment-Itempools (MOA) zugrunde, die das Antwortverhalten der Testpersonen bei geschlossenen Fragenformulierungen auf einer einheitlichen verbalen vierstufigen Ratingskala erfasst. Bei den inhaltlichen MOA-Burnout-SCR-Dimensionen und dem Summenwert (Burnout-Index) handelt es sich um annähernd normalverteilte Testskalen. Neben einfachen Recodierungen negativ formulierter Items, Mittelwert- und Summenbildungen erfolgen keine weiteren Transformationen für die praktische Anwendung. Itemanalysen des MOA-Burnout-SCR zeigen mittlere Itemschwierigkeiten mit ausreichend breiten Streuungen (1.0 +/- 0.9). Die Antworten der 34 Einzelfragen werden auf einen numerischen Wertebereich von 0 bis 3 codiert, ggf. umgepolt und zu inhaltlich homogenen Fragengruppen/Dimensionen durch Mittelwertbildung zusammengefasst. Der Summenwert über alle Items zeigt eine sehr hohe interne Konsistenz (Cronbachs Alpha = .96), wobei die Items eine mittlere Trennschärfe von .61 mit dem summarischen Burnout-Index aufweisen (Range: .45 - .76) bzw. entsprechend höher bei den zugehörigen Dimensionen liegen. Eine ausreichende zeitliche Stabilität des Burnout-Index ist gegeben (rtt = .61 nach sechs Monaten). Das Ergebnis einer konfirmatorisch durchgeführten Hauptkomponentenanalyse mit einer Varianzaufklärung von 68.3% bestätigt die inhaltlich gebildete Struktur des MOA-Burnout-SCR, wobei die Bildung eines summarischen Burnout-Index (Summenwert aller Itemantworten) durch 48% Varianzaufklärung auf demersten Faktor eine empirische Bestätigung findet. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Bei den MOA-Burnout-SCR Dimensionen handelt es sich um Likert-Skalen. Itemanalysen zeigen mittlere Itemschwierigkeiten mit ausreichend breiten Streuungen des Antwortverhaltens (1.0+/- 0.9) bzw. zufriedenstellende Verteilungskennwerte. Die vier Antwortkategorien (stimmt voll und ganz, stimmt eher, stimmt eher nicht, stimmt gar nicht) bei den 34 Einzelfragen werden auf einen numerischen Wertebereich von 0 bis 3 codiert. Anschließend erfolgt eine Mittelung inhaltlich homogener Fragen in die annähernd normal verteilten MOA-SCR-Dimensionen. Die Items zeigen zufriedenstellende Trennschärfen (mittlere Trennschärfe .61; Range: .45 bis .76) bzw. Skalenwert-Korrelationen mit dem summarischen Burnout-Index (r ca. .85 [.73 - .89]). Reliabilität: Die Reliabilitätskoeffizienten der MOA-Burnout-SCR-Dimensionen können als ausreichend hoch bewertet werden (Cronbachs Alpha > .79), wobei auch eine ausreichende zeitliche Stabilität der erfassten Merkmale gewährleistet ist (rtt >.45). Die Profilreliabilität der sechs SCR-Dimensionen kann anhand der Korrelationskoeffizienten als sehr stabil bezeichnet werden. Validität: Die Bildung der MOA-Burnout-SCR-Dimensionen kann neben inhaltlichen Überlegungen durch die getroffenen Modellannahmen (Itemcharakteristik) und die Item-Skalenwert-Korrelationen vollzogen werden. Das Ergebnis einer konfirmatorisch durchgeführten Hauptkomponentenanalyse bestätigt die inhaltlich gebildete Faktorenstruktur des MOA-Burnout-SCR und klärt 68% der Gesamtvarianz auf. Veränderungen nach arbeitspsychologischen und organisatorischen Interventionen bei gesunden Arbeitnehmer(inne)n (N = 172) belegen die Änderungssensitivität der MOA-SCR-Skalen. Die konvergente Validität kann anhand signifikanter Zusammenhänge des MOA-SCR mit klinischen Testverfahren (BSI - Brief Symptom Inventory, WHOQOL - WHO-Instrument zur Erfassung von Lebensqualität, ICF-3F - International Classification of Functioning zur Messung der Beeinträchtigungen von Aktivitäten und Lebensqualität) in der Größenordnung um r = .50 klar belegt werden. Spezifität (94%) und Sensitivität (74%) des MOA-SCR undMetaanalysen zu Zusammenhängen mit externen Außenkriterien wie Krankenstandstagen sind ein weiterer Beleg für die externe Validität des Fragebogenverfahrens. Normen: Die Eichstichprobe umfasst N = 621 unselbstständige, berufstätige Personen aus kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich zwischen 15 und 62 Jahren (44% Frauen, 56% Männer). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07



