PSYNDEX Tests Review für RdHH - Rundgang durch Hörhausen - Erhebungsverfahren zur phonologischen Bewusstheit
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13042
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of RdHH - Rundgang durch Hörhausen - Erhebungsverfahren zur phonologischen Bewusstheit. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu RdHH - Rundgang durch Hörhausen - Erhebungsverfahren zur phonologischen Bewusstheit. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der "Rundgang durch Hörhausen" erfasst die als maßgebliche Komponente für erfolgreichen Schriftspracherwerb bekannte Phonologische Bewusstheit und wurde zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibproblemen entwickelt. Aufbau: Anhand verschiedener Materialien wird mit dem Kind ein Rundgang durch einen imaginären Ort ("Hörhausen") gemacht. An verschiedenen Stationen dieses Ortes (Zoo, Bahnhof, Spielplatz etc.) hat das Kind insgesamt 10 Aufgabenstellungen zu bewältigen. Die Aufgaben lassen sich den Bereichen "phonologische Bewusstheit im weiteren Sinn" (Aufgaben 1, 2, 9) und "phonologische Bewusstheit im engeren Sinn" (Aufgaben 3, 4, 7, 8) sowie dem Bereich "Vorkenntnisse" (Aufgaben 5, 6, 10) zuordnen, wobei die letztgenannten nicht gewertet werden. Folgende Untertests werden unterschieden: (1) Silben segmentieren (Tiernamen klatschen), (2) Silben zusammensetzen (Neue Tiere benennen), (3) Phonemanalyse (Wörter zerlegen), (4) Lautsynthese mit Umkehraufgabe (Zug mit Lauten beladen), (5) Den eigenen Namen schreiben, (6) Weitere Wörter schreiben, (7) Anlaut erkennen (Befreundete Wörter im gelben Haus), (8) Endlaut erkennen (Befreundete Wörter im roten Haus), (9) Endreim erkennen (Befreundete Wörter im blauenHaus), (10) Buchstabenkenntnis (Hexenhäuschen). Grundlagen und Konstruktion: Phonologische Bewusstheit als die Fähigkeit, Gliederungselemente der gesprochenen Sprache zu erkennen und Laute in den Wörtern unterscheiden zu können, wird als wichtigste "proximale" Lernvoraussetzung für den Schriftspracherwerb betrachtet. Unterschieden wird zwischen phonologischer Bewusstheit im weiteren Sinn (Fähigkeiten wie das Segmentieren von Wörtern in Silben und Reimen, oft schon von Vorschulkindern gut zu bewältigen) und phonologischer Bewusstheit im engeren Sinn (Fähigkeit, mit einzelnen Phonemen umzugehen, z.B. An- oder Endlaut heraushören und so analysieren, welche Laute in einem Wort sind, aber auch einzeln vorgesprochene Phoneme zu einem Wort zu synthetisieren). Zur Förderung der phonologischen Bewusstheit wurde ein Trainingsband entwickelt, der in Bausteinen einsetzbar ist (Forster & Martschinke, 2001). Über den eigentlichen Konstruktionsprozess des Verfahrens finden sich nur wenige Angaben. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen phonologischer Bewusstheit imengeren und im weiteren Sinn wurden für beide Bereiche gleich viele Testaufgaben konstruiert. Einige Testvorformen wurden in Klassen und Kindergartengruppen angewendet, wobei Items selektiert, neu konstruiert oder modifiziert wurden. Durch die Konzipierung als ein Rundgang durch eine imaginäre Stadt wurden die Aufgaben in einen kindgemäßen Rahmen gesetzt. An einer Stichprobe von insgesamt 15 Klassen aus dem Großraum Nürnberg-Erlangen (N = 375, 178 weiblich, 197 männlich) wurden die Itemkennwerte (Schwierigkeit, Trennschärfe) der Endfassung zu Beginn des ersten Schuljahres sowie nach einem halben Jahr erhoben. Die 3-4 Items mit extrem niedriger Trennschärfe (< .30) wurden aus Gründen der Testsymmetrie beibehalten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Internen Konsistenzen liegen für den Gesamttest für den Messzeitpunkt Schulanfang bei .92, für den Messzeitpunkt Halbjahr in der ersten Klasse bei .90. Validität: Zwischen dem RdHH und Lese- und Rechtschreibleistungen in der ersten und zweiten Klasse (Lesefertigkeit, Leseverständnis, Rechtschreibung) ergaben sich durchweg signifikante Korrelationen im mittleren Bereich (.39 - .49). Die Klassifikationsgüte (RATZ-Index) betrug Ende der ersten Klasse bzw. Mitte der zweiten Klasse für die Lesefertigkeit 25.0 (29.2), für das Leseverständnis 76.9 (39.4) und für Rechtschreiben 36.6 (29.2). Normen: Es werden die Punktzahlen der 0-20% Schlechtesten einer aus 379 Schülern bestehenden Stichprobe angegeben. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



